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Fairness-Zone U-Bahnstation Hoheluftbrücke
kiekmo
Eimsbüttel und Hoheluft-West

Fairness-Zonen: Verkehrsexperiment in Eimsbüttel und Hoheluft

Habt ihr euch auch schon gefragt, was es mit den gelben Fairness-Zonen rund um den Isebekkanal auf sich hat? Wir haben uns mal schlau gemacht und erklären den Sinn des Verkehrsexperiments.


Ihr kennt das sicher: Wenn ihr mit dem Fahrrad von A nach B düst, regt ihr euch über die Personen auf, die zu Fuß unterwegs sind, wenn ihr wiederum zu Fuß unterwegs seid, sind euch die Radfahrenden ein Dorn im Auge. Oder anders gesagt: Wer auf Hamburgs Straßen und Wegen unterwegs ist, muss stets mit brenzligen Situationen und Konflikten rechnen. Um hier für ein bisschen Entspannung und mehr Sicherheit zu sorgen, testet das Bezirksamt Eimsbüttel gerade sogenannte Fairness-Zonen an besonders stark frequentierten Stellen.

Der Bereich vor der U-Bahn-Station Hoheluftbrücke hat Konfliktpotential

Ein Ort, an dem sich Radfahrende und Fußgänger besonders oft in die Quere kommen, ist der Bereich zwischen der U-Bahn-Station Hoheluftbrücke, den Bushaltestellen und dem Supermarkt. Wer hier die Hoheluftchaussee überqueren will, muss über den Fahrradweg gehen, auf dem einige sehr rasant unterwegs sind. Hinzu kommen die Radelnden aus Richtung Kaiser-Friedrich-Ufer, die den Weg ebenfalls kreuzen. Die grellgelben Aufkleber am Boden sollen alle Verkehrsteilnehmenden darauf hinweisen, mehr Rücksicht zu nehmen. Zusätzlich sollen gelbe Pfeile und Abgrenzungen am Boden den Fuß- und Radverkehr voneinander trennen.

Fairness-Zonen auch rund um den Isebekkanal

Ähnliche Fairness-Zonen sind an den Querungsstellen Bogenstraße und Bundesstraße, vor dem Eingang zum Kaifu-Freibad und im Bereich der Goebenbrücke zu finden. Zunächst mal sind all diese Markierungen und Absperrelemente temporär. Das Experiment läuft noch bis 9. März 2021. Wenn sich die Maßnahmen als wirkungsvoll erweisen, werden sie weiter ausgearbeitet und könnten dann dauerhaft sein.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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