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Hamburg

Exil-Hamburger: In diese Landkreise zieht es sie am häufigsten

Warum sollte man die schönste Stadt der Welt verlassen? Das können wir euch zwar auch nicht sagen, aber wir wissen, in welche umliegenden Landkreise es Exil-Hamburger besonders häufig zieht. Zugegeben, Platz eins hat uns ein wenig überrascht ...


Wer mit einem "PI"-Kennzeichen am Auto durch die Stadt fährt, hat es nicht leicht. Denn gern belächeln die Hamburger die Pinneberger. "PI" ist für viele ein Synonym für schlechte Autofahrer und Provinz. Für alle Pinneberger dürfte eine Veröffentlichung des Statistikamts Nord deshalb für Genugtuung sorgen. Die Erhebung listet die Landkreise im Umland auf, in die ehemalige Hamburger im Jahr 2017 am liebsten gezogen sind. Dabei verzeichnet das schleswig-holsteinische Pinneberg den größten Zuwachs. 5.804 Exil-Hamburger fanden dort ein neues Zuhause.

Fast 30.000 Hamburger begingen 2017 Stadtflucht

Auf Platz zwei der beliebtesten Landkreise in der Metropolregion Hamburg ist der Kreis Stormarn. 2017 zog es 4.727 Ex-Hamburger dorthin. Dicht dahinter folgt der niedersächsische Landkreis Harburg, der 4.582 neue Bewohner aus der Hansestadt begrüßen durfte. Danach kommen der Kreis Segeberg (3.568) sowie der Kreis Herzogtum Lauenburg (2.914), beide in Schleswig-Holstein. Insgesamt haben übrigens 29.329 Hamburger im Jahr 2017 Stadtflucht begangen und sind in einen (Land-)Kreis in der Metropolregion gezogen. Die günstigeren Mieten im Umland dürften dabei für viele eine entscheidende Rolle gespielt haben.

Hamburg verlassen? Niemals!

Solltet ihr auch in Erwägung ziehen, die Hansestadt zu verlassen, raten wir dringend davon ab! Wieso? Lest selbst: 10 Dinge, die ihr vermissen werdet, wenn ihr Hamburg verlasst.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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