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Unsplash / Victor Xok
Hamburg

Elbchausee: Können wir bald Radfahren wie in Kopenhagen?

Mit dem Rad über die Elbchaussee: Der Hamburger Senat plant Kopenhagener Fahrradwege. Wie das aussehen soll? Verrät euch kiekmo.


Die radelnde Gesellschaft wird sich freuen, denn der Hamburger Senat plant Kopenhager Fahrradwege auf der Elbchaussee. Was genau das bedeutet? Eine klare Abgrenzung der Radwege von Autofahrern und Fußgängern. Der Ausbau der Hauptstraße in Hamburgs Westen soll dadurch mehr Sicherheit bieten, eine schnelle Nutzung ermöglichen und Kollisionen vermeiden. Eingebettet wird der Radwegebau in eine ausgiebige Grundsanierung der Elbchaussee, der über die nächsten Jahre geplant ist.

Komfort-Wege nicht in allen Teilen

Für die Radwege nach Kopenhagener Vorbild werden vor allem nur die breiten Stellen der Elbchaussee genutzt. An allen schmaleren Teilen werden sich Auto- und Radfahrer weiterhin die Straße teilen müssen. Hierfür sollen jedoch Piktrogrammketten verwendet werden, welche die Abgrenzungen stärker verdeutlichen. Um den Komfort der Straßenführung noch mehr gewährleisten zu können, werden sich die neuen Radwege außerdem den verschiedenen Steigungen der Strecke anpassen. So sollen die Kopenhagener Radwege bergauf, die gemeinsamen Straßenverläufe von Auto- und Radfahrer bergab führen. Verkehrssenator Anjes Tjarks beschreibt die Konzeption des Elbchaussee-Ausbaus als "echtes Novum für Hamburg".

Linke fordern Tempolimit 30

Trotz der ausführlichen Planung übt der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Kritik am Ausbau. Dem Verein fehlt weiterhin eine klare Übersicht über den Straßenverkehr und fordert deshalb eine noch verständlichere Radinfrastruktur, sodass sich jede Altersgruppe beim Benutzen der Verkehrsader sicher fühlt. Die Hamburger Linke plädiert außerdem auf ein Tempolimit von 30 auf der gesamten Elbchaussee.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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