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Eimsbüttel

5 Dinge, die sich in Eimsbüttel ändern sollen

Dass Politiker viel versprechen, ist jetzt nicht so überraschend. Wenn ihr überprüfen wollt, was sie in Eimsbüttel halten, solltet ihr euch den neuen Koalitionsvertrag anschauen. Wir sagen euch, was drin steht.


1. Weniger Autos, mehr Ruhe: Eimsbüttel plant die Verkehrswende

Na klar, was vor eurer Haustür in Eimsbüttel passiert, interessiert euch. Ein Blick in den neuen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU zeigt, wohin die Reise gehen soll. Die angepeilte Verkehrswende ist da besonders spannend. Denn in vielen Straßen könnte künftig der Durchgangsverkehr verboten werden. So könnten etwa der Grindelhof, die Johnsallee, der Eppendorfer Weg, der Harvestehuder Weg und die Lindenallee gesperrt werden. Auch das Belleallianceviertel und die Methfesselstraße kommen in Frage.

2. Grüne Welle und freie Fahrt für Radler

Die grüne Welle kennt ihr – als Autofahrer. Wer die mal erwischt, kommt besser und schneller durch die Stadt. Geht es nach der Eimsbüttler Koalition, greift das Prinzip bald auch für Radler. Denn bei längeren Strecken soll eine Grüne Welle für Radfahrer getestet werden. Und zwar beispielsweise im Bereich von Mansteinstraße und Bogenstraße sowie von der Müggenkampstraße über die Osterstraße bis zur Bundesstraße und am Mittelweg. An Hauptverkehrsstraßen strebt die Koalition Radfahrstreifen mit Markierung an. Damit ihr in Eimsbüttel sicher im Sattel sitzt.

3. Mehr günstige Wohnungen sollen her

In Eimsbüttel wird auch künftig viel gebaut. Laut Koalitionsvertrag jährlich so um die 1.000 Wohnungen. Die Politiker versprechen, ökologische Aspekte "deutlich mehr in den Vordergrund" zu stellen. Geht es um die Nutzung von Dächern, solle Eimsbüttel eine Vorbildfunktion erfüllen. Die Koalition verspricht, sich dafür einzusetzen, dass ein Programm zur Photovoltaik-Energieerzeugung auf städtischen Gebäuden gestartet wird. Stadtteilzentren wollen die Politiker stärken. Sie wollen den Tibarg neu überplanen, den Eidelstedter Platz attraktiver gestalten. Der Bau der neuen Mitte in Stellingen gehört ebenfalls zu den Zielen der Koalition. Bei Bauprojekten sollen bis zu 50 Prozent öffentlich gefördert hochgezogen werden, was günstige Mieten zur Folge hätte. Außerdem verspricht die Koalition Transparenz und Bürgerbeteiligung bei Bauvorhaben. Da schaut ihr sicher auch ganz genau hin, oder?

4. Für Senioren soll das Leben in Eimsbüttel leichter werden

Wir werden immer älter. Der demographische Wandel ist offensichtlich. Da wundert es nicht, dass die neue Eimsbüttler Koalition verspricht, künftig mehr für ältere Menschen zu tun. So sollen vorhandene Treffpunkte generationsübergreifend umgestaltet werden. Es ist geplant, Senioren stärken einzubeziehen, um ihnen das Leben leichter zu machen. Geprüft werde etwa, wo Sitzgelegenheiten fehlen und wo Barrierefreiheit derzeit nicht gewährleistet ist.

5. Auch Kinder und Jugendliche sollen es besser haben

Die neue Eimsbüttler Koalition verspricht, auch eure Kinder nicht aus den Augen zu verlieren. Die offene Jugendarbeit habe einen besonderen Stellenwert, so heißt es im Vertrag. Das werde sich auch in der finanziellen Förderung und Absicherung wiederfinden. Erfolgreiche Projekte in der Lenzsiedlung, und in Schnelsen müssten weitergeführt, neue Kitas und Jugendwohnungen gebaut werden. Sportvereinen räumt die Koalition eine besondere Bedeutung ein. Die Politiker versprechen, kleine und mittlere Vereine verstärkt zu fördern. Und sie haben sich den Bau einer neuen, bezirkseigenen Sporthalle auf die Fahnen geschrieben.

Eimsbüttel heute und in den 1980er-Jahren

Nach dem Blick in die Zukunft schwelgen wir auch noch mal in Erinnerungen. Wir nehmen euch mit auf eine Zeitreise – ins Eimsbüttel der 1980er-Jahre. Und wenn ihr noch ein paar gute Tipps braucht, was ihr in eurem Viertel für wenig Geld machen könnt, schaut mal hier: Kostenlos in Eimsbüttel.

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