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Hamburg

5 Dinge, die für Hamburger im neuen Jahr teurer werden

Linda Bernhof
Linda Bernhof

Neues Jahr, neue Preise: Viele Unternehmen nutzen den Jahreswechsel, um ihre Kunden mit einer saftigen Preiserhöhung zu überraschen. Wo Hamburger 2022 tiefer in die Tasche greifen müssen ...

Auf ein Neues: HVV erhöht Fahrkartenpreise

Bereits im Herbst 2021 hatte der Hamburger Verkehrsverbund eine Tariferhöhung um durchschnittlich 1,3 Prozent angekündigt und der Bürgerschaft einen entsprechenden Antrag vorgelegt. Die Erhöhung gilt seit dem 1. Januar 2022 und betrifft unter anderem Einzelkarten, Monatskarten sowie die beliebte 9-Uhr-Tageskarte. Letztere kostet nun nicht mehr 6,70, sondern 6,90 Euro (1-2 Ringe). Der Preis für eine Einzelfahrt im Großbereich steigt von 3,40 auf 3,50 Euro. Im Schnitt werden die Tickets also 10 bis 20 Cent teurer. Doch immerhin gilt die Erhöhung nicht für alle Fahrkarten. Für die Kurzstrecke etwa bleibt der Ticketpreis stabil bei 1,80 Euro, im Nahbereich beträgt er unverändert 2,40 Euro. 2021 hatte der HVV die Ticketpreise übrigens um 1,4 Prozent erhöht. Als Gründe für die erneute Preissteigerung nannte der Verbund die hohen Energiepreise sowie die gemittelte Inflationsrate der Jahre 2019, 2020 und 2021. 

Müllentsorgung und Gehwegreinigung werden teurer

Wer zur Miete wohnt, muss sich mit den Gebühren für die Müllentsorgung und die Reinigung des Gehwegs in der Regel nicht selbst auseinandersetzen. Auf der Betriebskostenabrechnung schlägt sie allerdings zu Buche – und da müssen sich Hamburger für das Jahr 2022 auf höhere Beträge einstellen. Um jeweils rund 1,8 Prozent steigen die städtischen Gebühren für diese beiden Posten. Das bedeutet, dass ein durchschnittlicher Hamburger Haushalt im Jahr etwa 3,96 Euro mehr für die Entsorgung des Hausmülls bezahlen wird. Die Kosten für die Reinigung eines etwa 15 Meter breiten Wegabschnitts steigen um circa 1,80 Euro. Doch nicht alles, was mit Müllentsorgung zu tun hat, wird teurer: Wenn ihr Laub, Äste und andere Gartenabfälle auf den Recyclinghöfen abgeben wollt, müsst ihr dafür künftig keine Gebühren mehr bezahlen. Das ist doch immerhin etwas!

Auch Hamburg Wasser zieht die Preise an

Frisches und sauberes Wasser aus der Leitung – was wir in Hamburg als selbstverständlich ansehen, ist in anderen Regionen der Welt längst ein kostbares Gut. Und auch wir sollten das Nass aus dem Hahn so behandeln – nicht nur, weil die Stadt die Preise für Trinkwasser am 1. Januar 2022 erhöht hat. Genau genommen kosten 1.000 Liter Wasser jetzt 1,80 Euro, einen Cent mehr als 2021. Damit ergibt sich für einen Durchschnittshaushalt eine Mehrbelastung von rund 20 Cent im Monat. Hamburg Wasser hat außerdem bekannt gegeben, dass sich die Grundpreise für die Wasserzähler um durchschnittlich vier Prozent erhöhen. Die Gebühr für Abwasser bleibt jedoch unverändert. 

Die Parkgebühren steigen

Situationen und Orte, die Autofahrer in Hamburg auf die Palme bringen, gibt es einige. Doch jetzt kommen auch noch steigende Parkgebühren hinzu. In allen Parkzonen haben sich die Preise zum 1. Januar 2022 um 50 Cent pro Stunde erhöht. Zuvor zahlte man zwischen einem und drei Euro pro Stunde. In der Regel gilt dabei: Je zentraler der Parkplatz, umso teurer ist er auch. Bei 3,50 Euro pro Stunde überlegen sich viele Menschen hinter dem Steuer sicher zweimal, ob sie nicht noch eine Ehrenrunde drehen, um einen günstigeren Stellplatz zu ergattern. Kritik hagelte es auch für die Ankündigung, die jährliche Gebühr für die Anwohnerparkausweise erneut zu erhöhen, nachdem diese bereits im Juli von 25 auf 45 Euro angehoben worden war. Nun betragen die Kosten mindestens 65 Euro.

Rekordverdächtig: Diese Konzerte sind so teuer wie ein Kurzurlaub

Im neuen Jahr kommen einige große Musiker nach Hamburg – und die lassen sich ihre Auftritte einiges kosten. Die Red Hot Chili Peppers könnt ihr im Volksparkstadion in der VIP-Lounge für 595 Euro live erleben. Wer Céline Dion am 30. Juni 2022 in der Barclaycard Arena sehen will, bekommt für 297 Euro einen der besten Plätze. Starallüren? Kaum. Dagegen sind die Konzerte von Rammstein am 14. und 15. Juni 2022 mit bis zu 132 Euro pro Ticket echte Schnapper. Aber seien wir mal ehrlich: Nach so langer Abstinenz von Konzerten und Livemusik sind höhere Preise in diesem Fall auch gerechtfertigt.

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Quellen zum Text: