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Der Projekt-Block H in der Hamburger Speicherstadt
HHLA / Oliver Bock
HafenCity

Ambitionierte Pläne: Die Speicherstadt soll klimaneutral werden

Wie werden die denkmalgeschützten Gebäude eines UNESCO-Weltkulturerbes CO2-neutral? Mit der Frage beschäftigt sich die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) in Zusammenarbeit mit den Universitäten Stuttgart, Aachen und Hamburg.


Das ambitionierte Ziel der HHLA: Bis 2040 soll das größte Lagerhausensemble der Welt komplett klimaneutral betrieben werden. Bei denkmalgeschützten Quartieren wie der Speicherstadt ist das ein schwieriges Unterfangen, das aber – wenn es gelingt – ein Vorbild für ähnliche Quartiere sein könnte. Daher wird das Pilotprojekt auch von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. 

Eine klimaneutrale Speicherstadt: Wie soll das gehen?

"Die Anwendung neuer Technologien sowie eine ganzheitliche Systembetrachtung sind notwendig, um gemeinsam den Klimawandel zu stoppen", erklärt HHLA-Vorstand Dr. Roland Lappin. Zum Beispiel soll erforscht werden, wie die für den Immobilienbetrieb notwendige Energie in den Objekten, also in den Lagerhäusern selbst, erzeugt, gespeichert und genutzt werden kann. Vor allem Block H soll zu einem vielfältig nutzbaren Energieerzeuger werden. Dafür ist die Entwicklung eines ganzheitlich orientierten Energieversorgungskonzept notwendig. Bereits bis zum Jahr 2030 sollen die CO2-Emissionen so auf mindestens die Hälfte reduziert werden. Wir wünschen den Forschenden viel Erfolg!

Beliebte Attraktion: Die Hamburger Speicherstadt 

Seit 1991 schon steht die Speicherstadt unter Denkmalschutz, seit 2015 gehört sie zusammen mit dem Kontorhausviertel zum UNESCO-Weltkulturerbe. Was es sonst noch zu wissen gibt? Das erfahrt ihr bei uns: Hier kommen fünf Dinge, die ihr über die Speicherstadt wissen solltet.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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