Direkt zum Inhalt
Unsplash / Will Porada
Bramfeld

Denkmalschutz stoppt Wohnungsbau in Bramfeld

1.200 neue Wohnungen, Gewerberäume, Kita: Der Plan war gut. Ein ehemaliger Öko-Vorzeigebau bedroht nun aber die Umsetzung des Bauvorhabens.


Eigentlich sollten am Moosrosenweg rund 1.200 neue Wohnungen entstehen. Doch das Projekt wurde vorerst auf Eis gelegt. Der Grund: Denkmalschutz! Wie der NDR berichtete, darf das ehemalige HEW-Schulungszentrum samt Außenanlage nicht wie geplant einfach abgerissen werden. Ein Problem, denn der Bau steht eben genau dort, wo Platz für das neue Projekt gemacht werden sollte.

Das HEW-Schulungszentrum war ein Öko-Vorzeigebau

Ärgerlich, denn eigentlich war bereits alles in trockenen Tüchern: Der Grund ist verkauft, ein Städtebau-Wettbewerb lief, der Bebauungsplan des Bezirksamts Wandsbek steht. Doch das ehemalige HEW-Schulungszentrum wurde 1990 von Architekt Volkwin Mark als Öko-Vorzeigebau konzipiert – und gilt deshalb als besonders schutzwürdig. "Ein maximal schwieriges Problem", wie die zuständige Kulturbehörde den Konflikt laut NDR einordnet.

Auch eine Kita war geplant

Eigentlich sollte das 220 Millionen teure Bauvorhaben auf dem Parkplatz der Otto Group und einem angrenzenden Areal des Energieunternehmens Vattenfall 2020 beginnen. Neben Miet- und Eigentumswohnungen waren auch gewerbliche Räume und eine Kita geplant. Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn es Neuigkeiten gibt.

Wissenwertes rund um Bramfeld

Bautechnisch ist dennoch einiges im Stadtteil geplant: So soll Bramfelds futuristischer Campus Life Hamburg aussehen. Und zu gucken gibt es auch was: 5 Denkmäler in Bramfeld, die ihr bestimmt noch nicht kennt.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Mehr lesen über