Direkt zum Inhalt
DREIDESIGN/Kim Hoyer
Groß Borstel

Das Tarpenbeker Ufer wächst: So soll die Infrastruktur mithalten

Nördlich des Nedderfelds wird mächtig gebaut. 900 Wohnungen entstehen am Tarpenbeker Ufer, 400 im Petersens Park. Die Stadt will analysieren, wie die Infrastruktur in Groß Borstel mitwachsen kann.


Die wichtigste Erschließungsstraße ist fertig. Eine Fußgängerbrücke ebenfalls. Überall wachsen Häuser in den Himmel, während auf früher begonnenen Baufeldern erste Bewohner schon eingezogen sind. Das Neubaugebiet Tarpenbeker Ufer wächst – und wird irgendwann Heimat für Hunderte sein. Da nicht weit entfernt mit dem Projekt Petersens Park ein weiteres Quartier entsteht, regiert die Stadt. Und hat eine Entwicklungsanalyse für Groß Borstel in Auftrag geben. Grund sei "der zu erwartende Bevölkerungsanstieg des Stadtteils um rund 40 Prozent in den nächsten Jahren", so heißt es aus dem zuständigen Bezirksamt Nord.

Ziel sei, die ökonomische, verkehrliche und soziale Infrastruktur des Stadtteils vernünftig mitwachsen zu lassen. Auf Grundlage der Analyse würden bis Ende 2019 Fakten zusammengetragen. Im Hinterkopf haben die Planer eine Stärkung des Ortszentrums, eine Reduzierung der Barrierewirkung der Borsteler Chaussee, gute Nachbarschaften sowie die Vernetzung und Aufwertung von Plätzen, Parks und Grünachsen.

Geplant ist, mit Akteuren aus dem Stadtteil zu sprechen, Ideen zu sammeln und letztlich während eines Workshops zu konkretisieren. Der nächste Termin für den öffentlichen Workshop zur Problem- und Potentialanalyse steht übrigens schon fest.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Mehr lesen über