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CENTOGENE Corona-Testzentrum Flughafen Hamburg
CENTOGENE / Oliver Sorg
Hamburg

Corona: Wo ihr euch in Hamburg testen lassen könnt

Ihr wollt euch auf Corona testen lassen, wisst aber nicht, an wen ihr euch wenden sollt? Damit seid ihr nicht allein. Wo und unter welchen Bedingungen ihr einen Test machen könnt, lest ihr hier.


Erste Anlaufstelle: Der Hausarzt

Euer Hausarzt kann einen kostenlosen Corona-Test durchführen. Allerdings muss dafür eine der beiden Voraussetzungen erfüllt sein: Ihr habt typische Symptome wie Husten, Fieber, Atemwegsbeschwerden oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns. Oder ihr hattet in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person, die nachweislich am Coronavirus erkrankt ist, und habt coronatypische Symptome. Wichtig: Marschiert nicht einfach in die Praxis, sondern ruft vorher an! Auch wenn ihr eine Warnung von der Corona-Warn-App bekommt, könnt ihr euren Hausarzt kontaktieren. Dieser entscheidet dann, ob ein Test notwendig ist.

Ihr seid nicht krank, wollt aber trotzdem einen Test machen? Auch dann könnt ihr euch an euren Hausarzt wenden, allerdings müsst ihr den Test dann selbst zahlen. Die Kosten dafür variieren sehr stark.

Wenn ihr Kontakt zu einer erkrankten Person hattet, aber keine der typischen Symptome habt, könnt ihr euch auch beim Gesundheitsamt in eurem Bezirk oder bei der Corona-Hotline der Gesundheitsbehörde melden.

Bei Symptomen: Infektpraxen Altona und Farmsen

Die Notfallpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung an der Stresemannstraße in Altona und am Berner Heerweg in Farmsen sind aktuell reine Infektpraxen für Patienten mit Erkältungssymptomen. Wenn bei euch also der Verdacht besteht, dass ihr euch mit dem Coronavirus infiziert haben könntet, sind sie die richtigen Anlaufstellen, um euch außerhalb regulärer Sprechzeiten beraten und testen zu lassen. Montags, dienstags, donnerstags und freitags sind die Infektpraxen Altona und Farmsen von 19 bis 0 Uhr, mittwochs von 13 bis 0 Uhr und samstags und sonntags von 7 bis 0 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht nötig. Aber Obacht: Alle anderen Notfallpraxen in Hamburg sind derzeit Patienten mit anderen Beschwerden vorbehalten!

Wenn ihr nicht in die Praxis könnt: Arztruf Hamburg

Ihr habt schwere Erkältungssymptome, aber es ist Wochenende oder ihr könnt aus anderen Gründen keinen Arzt aufsuchen? Dann könnt ihr euch auch unter 116 117 an den Arztruf Hamburg wenden. Es kommt dann jemand zu euch nach Hause und kann bei Bedarf einen kostenlosen Test durchführen.

MITTLERWEILE GESCHLOSSEN: Testzentrum beim Hauptbahnhof

Aktuelle Information: Das Corona-Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung am Hamburger Hauptbahnhof hat zum 16. Januar 2021 seinen Betrieb eingestellt. Aufgrund geänderter Bestimmungen kamen zuletzt immer weniger Menschen, die berechtigt waren, sich dort testen zu lassen, in die Einrichtung. Für ein Zentrum, das auf rund 2.000 Tests pro Tag ausgelegt ist, war der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich.

Achtung! Die folgenden privaten Corona-Testzentren solltet ihr nur aufsuchen, wenn ihr keine Symptome habt, die auf eine Infektion mit dem Virus hindeuten:

Für private Testungen: CENTOGENE-Teststationen am Flughafen

Am Hamburger Flughafen gibt es zwei Testzentren des privaten Anbieters CENTOGENE. Im Terminal Tango fandet ihr bis November 2020 noch das DRK-Testzentrum der Stadt Hamburg, wo sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten kostenlos testen lassen konnten. Mittlerweile hat CENTOGENE an diesem Ort eine weitere Teststation eröffnet – zusätzlich zu dem Abstrichzentrum im Terminal 1, das schon länger existiert.

In den Testzentren könnt ihr sowohl PCR-Tests als auch Antigen-Tests machen, beides ist kostenpflichtig. Voraussetzung: Ihr habt keinenerlei Symptome und tragt in den Räumlichkeiten eine medizinische Maske. Antigen-Tests kosten 29 Euro und sind zwischen 6:30 und 20 Uhr möglich. Die RT-PRC-Tests werden täglich von 6:30 bis 20:30 Uhr angeboten. Dabei gibt es zwei Varianten: Für 59 Euro liegt das Ergebnis innerhalb von 24 Stunden vor, wer es sehr eilig hat zahlt 129 Euro und bekommt den Befund in den meisten Fällen innerhalb von sechs Stunden – oder wählt den NAT-Test. Dieser schlägt mit 199 Euro zu Buche, liefert das Ergebnis dafür innerhalb von 90 Minuten. Für den Test registriert ihr euch vorher online, könnt aber keinen festen Termin buchen.

Antigen-Schnelltests finden täglich von 6:30 bis 20 Uhr statt und kosten 29 Euro. Dafür müsst ihr vorab online einen Zeitpunkt für eine Probeabgabe buchen. Da die Testzentren gut ausgelastet sind, solltet ihr euch auf Wartezeit einstellen und am besten vorab auf der Webseite von CENTOGENE checken, wie die aktuelle Lage ist.

Corona-Test von CENTOGENE am Flughafen Hamburg
CENTOGENE / Oliver Sorg

Auf Nummer sicher gehen: Corona-Test beim AEZ

Die Hamburger Malteser haben mit der Sanovia Healthcare GmbH ein zusätzliches Testzentrum gegenüber vom Haupteingang des Alstertal-Einkaufszentrums (AEZ) eingerichtet. Hier könnt ihr kostenlose Antigen-Schnelltests machen, auch wenn ihr keine Symptome habt. Dazu müsst ihr auf der Website der Sanovia vorab einen Termin machen. Ein Ergebnis erhaltet ihr bereits nach einer halben Stunde per Mail.

Günstiger Anbieter in Hamburg: Corona-Gurgeltest auf dem Spielbudenplatz

Das Unternehmen Corona Freepass bietet nach eigenen Angaben den günstigsten PCR-Test Deutschlands an. Dieser kostet hier 39,95 Euro. Möglich macht es das Testverfahren mittels Gurgellösung. Ihr bucht euch online auf der Webseite ein Zeitfenster zwischen 8 und 19:45 Uhr, begebt euch zur vereinbarten Zeit zum Spielbudenplatz auf St. Pauli und gurgelt ordentlich – das wars! Das Ergebnis erhaltet ihr in der Regel innerhalb von 24 bis 36 Stunden per SMS. Darin enthalten ist ein Laborbefund zum Ausdrucken, mehrsprachig und international anerkannt. Stationen für den kostenlosen Schnelltest von Corona Freepass gibt es im gesamten Stadtgebiet.

Zentraler Corona-Test in Hamburg: Testzentrum in der Nähe vom Rathaus

Auch in der Großen Bäckerstraße, einen Katzensprung vom Hamburger Rathaus entfernt, könnt ihr euch seit Mitte Dezember 2020 auf das Coronavirus testen lassen. Die ärztlichen Mitarbeiter der KDP BioMed führen sowohl PCR-Tests (99,90 Euro, Ergebnis am selben Tag oder 79,90, Ergebnis am nächsten Tag) als auch Antigen-Tests (einmal kostenlos pro Woche, danach 29,90 Euro, Auswertung nach 20 Minuten) durch. Bei beiden Varianten bucht ihr vorab ein Zeitfenster und erhaltet im Anschluss ein zweisprachiges Attest. Aktuell hat das Corona-Schnelltest-Zentrum am Rathaus montags, donnerstags und freitags von 8 bis 20 Uhr und dienstags, mittwochs und samstags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Stationen gibts am Ernst-Deutsch-Theater und in Bergedorf.

Testen lassen in Ottensen: Mercado wird zur Corona-Teststation

Zuvor im Café Knuth werden nun die Räumlichkeiten von Görtz 17 im Mercado am Altonaer Bahnhof Antigen-Schnelltests durchgeführt. Auch hier bucht ihr vorab einen Termin, begebt euch zur Teststation und erhaltet etwa 15 Minuten später schon euer Ergebnis per E-Mail. Bei einem positiven Befund werdet ihr telefonisch informiert. Das Testzentrum in Ottensen hat derzeit montags bis Samstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kostenpunkt für den PCR-Test (täglich von 13 bis 15 Uhr möglich): 79 Euro.

Größtes Corona-Testzentrum Hamburgs: Die Fischauktionshalle

Vom Fischverkauf zur Eventlocation, so die Geschichte. Und nun wird die Fischauktionshalle im Hamburger Hafen ganz neu bespielt. "Fischmarkt, Digga?" bedeutet 2021: Corona-Test. Seit dem 1. April sind hier, im größten Testzentrum der Stadt, bis zu 10.000 Tests pro Tag möglich – 60.000 pro Woche. Per Online-Anmeldung kommt ihr zu eurem kostenlosen Schnelltest (nasal), dessen Ergebnis nach 15 Minuten vorliegt. Ihr könnt euch sowohl kontaktlos im Auto (Drive-in) als auch in der Halle (Walk-in) auf das Virus testen lassen. Später sollen in der Fischauktionshalle auch PCR-Tests möglich sein. Seid ihr positiv, bekommen Gesundheitsamt und RKI unverzüglich Bescheid. Die Öffnungszeiten sind hier von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 20 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 19 Uhr.

Ohne Termin: COVID-19-Schnelltest-Stationen in Winterhude und Poppenbüttel

Terminvereinbarungen sind bei den COVID-19-Schnelltest-Stationen in der Gertigstraße in Winterhude, am Stephansplatz (Aphotheke im Dermatologikum) sowie im Heegbarg in Poppenbüttel nicht zwingend nötig, den kostenlosen Schnelltest gibts aber nur mit Online-Termin. Schaut ihr ohne Termin vorbei, entscheidet ihr euch vor Ort für einen Antigen-Schnelltest (29 Euro) PCR-Test (99 Euro, Ergebnis am selben Tag oder 79 Euro, Ergebnis am nächsten Tag) Auch Antikörper-Tests für 39 Euro bieten die Betreiber als Leistung an, falls ihr den Verdacht habt, dass ihr euch in der Vergangenheit womöglich schon mit dem Coronavirus infiziert habt. Mobile Schnelltests für Firmen gibts auf Anfrage. Die Teststationen sind an allen Tagen der Woche geöffnet, die Öffnungszeiten variieren aber je nach Standort.

Teststationen für Besucher in Pflegeeinrichtungen

Viele Pflegeeinrichtungen in Hamburg bieten schon eigene Schnelltests für Besucher an. Zur Entlastung der Pflegeheime hat die Stadt aber weitere Standorte für kostenlose Schnelltests eingerichtet, um Besuche zu ermöglichen. Sie müssen innerhalb der nächsten 48 Stunden nach dem Test stattfinden. Eine Übersicht der Test-Standorte hat die Stadt Hamburg auf ihrer Webseite veröffentlicht.

Corona-Schnelltest-Stationen in Hamburg gibts fast an jeder Ecke

Die Regelung sieht das Angebot von Schnelltests für alle vor – mindestens einer pro Woche ist kostenlos drin. So können wir regelmäßig prüfen, ob wir gesund sind. Das ist vor allem vor dem Besuch von Veranstaltungen oder Gastronomien wichtig und zum Teil feste Bedingung. Zum Glück gibts immer mehr Stationen in Hamburg – an manchen könnt ihr auch einen PCR-Test vornehmen lassen. Neben etlichen Apotheken und Arztpraxen sowie Corona Freepass sind das DRK, BUDNI und Coronatest unter den Anbietern – wir haben euch die kostenlosen Schnelltest-Stationen in Hamburg nach Bezirk aufgelistet.

Was wir nach Corona besser können

Jetzt wollen wir den Fokus mal wieder auf etwas Positives lenken, denn die Pandemie hat ja nicht nur schlechte Seiten und irgendwann ist der Spuk ja auch mal vorbei. Wir haben mal gesammelt, welche Dinge wir nach Corona besser können.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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