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Unsplash / Ivan Aleksic
Hamburg

Bundesweiter Lehrermangel – nur nicht in Hamburg

In den meisten deutschen Bundesländern herrscht ein großer Mangel an Lehrenden. Anders sieht es in Hamburg aus. kiekmo verrät euch, warum es sogar mehr Bewerber als Plätze gibt.


Selten gab es einen so großen Mangel an Lehrpersonal in Deutschland wie zu Zeiten der Pandemie. Eine Region tanzt dabei jedoch ganz ordentlich aus der Reihe: In Hamburg gibt es eine so hohe Bewerbungsfrequenz auf den Studiengang an der Universität wie schon lange nicht mehr.

Doppelt so viele Bewerber

Auch die Plätze für ein Referendariat an einer Schule in der Hansestadt sind heiß begehrt. So haben sich doppelt so viele angehende Lehrkräfte beworben, als Ausbildungsmöglichkeiten geboten werden. Insgesamt 755 Bewerber haben zum 1. August ihr Interesse bekundet. Immer noch viel zu viele – und das obwohl die freien Plätze für ein Referendariat sogar um 40 Prozent erhöht wurden. Am begehrtesten sind dabei vor allem die Ausbildungen zur Lehrkraft an einem Gymnasium.

Ingesamt starten 379 neue Referendare zurzeit in ihre zweite, praktische Phase zum Lehrenden an einer Hamburger Schule. "Angesichts des Lehrermangels in vielen Bundesländern freue ich mich sehr, dass es uns wieder gelungen ist, diese hohe Zahl von Ausbildungsplätzen zu besetzen. Unsere Stadt und unsere Schulen genießen bundesweit große Anerkennung.", verkündet Bildungssenator Ties Rabe.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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