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Unsplash / Bruno Kelzer
Bergedorf

Bergedorf hat wieder einen Kutter für die Jugendarbeit

Viele haben angepackt, in ihrer Freizeit gezimmert und geschraubt. Jetzt können sich Jugendliche in Bergedorf wieder auf Kutterfahrten freuen – auf der Borgesch.


Mehr als drei Jahre wurde gehämmert, geschraubt und poliert. Jetzt hat Bergedorf wieder einen Jugendwanderkutter. Das Boot, das einst Wammsch hieß, fährt nun unter dem neuen Namen Borgesch. Restauriert wurde es von Fachkräften um Bootsbaumeister Bernd Thal und engagierten Laien, die sich unter dem Motto "Alle an einem Boot" zusammenfanden. Auch nach Deutschland geflüchtete Menschen arbeiteten an der Restaurierung des zehn Meter langen Schiffs mit. Mehr als 6.000 Arbeitsstunden kamen zusammen.

Ein Boot für die Jugendarbeit

Das restaurierte Boot kann nun vom Haus Warwisch in der gemeinnützigen Jugendarbeit genutzt werden. Ab kommender Saison wird der zehn Meter lange Kutter mit Jugendlichen und anderen Gruppen unterwegs sein. Zu verdanken ist das unter anderem der Stiftung Haus im Park und der Buhck-Stiftung, die sich für das Projekt stark machten und zur Finanzierung beitrugen. Weitere Kooperationspartner waren die Körber-Stiftung, die Stadtteilschule Bergedorf und die staatliche Gewerbeschule für Bautechnik.

Schluss mit Wammsch

Zum Stapellauf der Borgesch kamen 120 Gäste an den Hohendeicher See. Der Name des Kutters erinnert an den Straßennamen Am Borgesch. Dort stand die Heinrich-Wolgast-Schule, die das Schiff im Jahr 1961 Wammsch genannt hatte.
Infos: Stiftung Haus im Park

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