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Shutterstock/Jarhe Photography
Hamburg

Achtung, Foto! Das sind Hamburgs fieseste Blitzer

Sirany Schümann
Sirany Schümann

Im Jahr 2021 waren in Hamburg offenbar weniger Raser unterwegs als im Vorjahr. Die Einnahmen der Stadt durch Radarfallen gehen jedenfalls kontinuierlich zurück. Dennoch gibt es einige Blitzer in Hamburg, die besonders lukrativ sind. Wo die stehen, lest ihr hier.

Insgesamt 42 stationäre und 14 mobile Blitzer stehen im Hamburger Stadtgebiet und sollen Temposünder am Rasen hindern. Allerdings gehen die Bußgeldeinnahmen durch sie zurück, was vor allem daran liegt, dass die stationären Blitzer weniger zu schnelle Autofahrer erwischen.

Blitzer in Hamburg: Einnahmen durch Bußgelder sind gesunken

Die Gesamtsumme der eingenommenen Bußgelder sank von 24.488.000 im Jahr 2020 auf 22.698.000 Euro in 2021. Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion hervor. Dabei ist der Rückgang nicht auf die mobilen Blitzer zurückzuführen. Im Gegenteil! Fast 16,5 Millionen Euro brachten die Blitzanhänger der Stadt im Jahr 2021 ein. Zum Vergleich: 2020 waren es nur 14,8 Millionen Euro. Die gesteigerte Nutzung der mobilen Blitzer von 48.000 auf 88.000 Stunden im Jahr zahlt sich hier also aus. Anders sieht es bei den stationären Blitzern aus. Mit ihnen nahm die Stadt im Jahr 2021 circa 6,2 Millionen ein. Im Vorjahr waren es noch rund 9,7 Millionen Euro. Dennoch gibt es einige stationäre Radarfallen, die besonders viel Geld in die städtischen Kassen spülen.

Hier stehen Hamburgs lukrativste Blitzer

Unangefochtene Nummer eins unter den stationären Blitzern in Hamburg ist die Anlage an der Stresemannstraße 147 in Altona-Nord. Sie brachte mehr als eine Million Euro ein. Die Stresemannstraße ist auch im weiteren Verlauf ein Knackpunkt für Raser: Auf Höhe der Hausnummer 70 befindet sich ein weiterer Blitzer. Durch seine Fotos wurden Bußgeldbescheide in Höhe von rund 793.000 Euro verschickt. Platz drei der profitabelsten Radarfallen in Hamburg geht an den Blitzer an der Ecke Finkenwerder Straße/Vollhöfner Weiden mit Einnahmen von 546.000 Euro. Es folgt die Anlage Ecke Kollaustraße/Papenreye in Niendorf (289.000 Euro). Auch die festen Blitzer an der Saarlandstraße 69, Kieler Straße 221 in Fahrtrichtung Stellingen, Stader Straße 24 und auf der Neuen Elbbrücke auf der linken Seite erwiesen sich mit jeweils 200.000 Euro als lukrative Einnahmequellen.

Alternative Verkehrsmittel in Hamburg

Zu viele Bußgeldbescheide bekommen? Vielleicht ist jetzt die Zeit für den Umstieg aufs Fahrrad gekommen! Das ist für die Umwelt ohnehin viel besser und außerdem könnt ihr so viele tolle Radtouren in Hamburg machen. Wenn es ganz ohne motorisierten Untersatz nicht geht, ist Carsharing in Hamburg eine gute Lösung.    

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Quellen zum Text: