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Fernsehturm Hamburg
Unsplash / Patrik Michalicka
Hamburg

Ach, Fernsehturm: Wieder Wirbel um Hamburgs Wahrzeichen

2023 sollt ihr wieder vom Telemichel über die Stadt blicken können. Wird ja eigentlich auch Zeit, nach dann 22 Jahren Sperrung. Doch jetzt gibt’s wieder Wirbel um die Sanierung.


Das Versprechen von Bürgermeister Peter Tschentscher steht: 2023 soll Hamburgs seit 2001 gesperrter Fernsehturm wieder eröffnen. Weichen für die Sanierung des 280 Meter hohen Telemichels mit seiner Aussichtsplattform in 130 Metern Höhe sind längst gestellt. Schon 2017 hatten sich Stadt, Bund und Deutsche Funkturm GmbH darauf verständigt, euch den atemberaubenden Blick über eure Stadt zurückzugeben. Wird allerdings eng – denn trotz intensiver Bemühungen fehlt immer noch ein Betreiber. Manch einer befürchtet, dass Steuergeld verprasst wird. Kurzum: Es gibt schon wieder Wirbel um um Hamburgs Wahrzeichen.

Projektsteuerer steht in den Startlöchern

Satte 37 Millionen Euro soll die Sanierung des 1968 eröffneten Heinrich-Hertz-Turms kosten. In Sachen Brandschutz ist viel zu tun. Auch die Aufzüge im Inneren des Bauwerks müssen erneuert werden. Und wie jetzt bekannt wurde, steht die Suche nach einem Projektsteuerer tatsächlich vorm Abschluss. Das wäre der Startschuss für die Sanierung des Turms. Obwohl noch immer kein Betreiber für Aussichtsplattform und Gastronomie gefunden wurde. Eine Ausschreibung blieb ergebnislos. Das Unternehmen Edeka und Starkoch Tim Mälzer hatten Interesse angemeldet. Von einer Einigung ist jedoch keine Rede.

Sanierung für den Leerstand?

Wird der denkmalgeschützte Telemichel also für viel Geld saniert, um letztlich weiter leer zu stehen? Klar ist laut Hamburger Abendblatt bereits, dass die Stadt keinen Einfluss darauf hat, an welche Unternehmen die Bauleistungen vergeben werden. Und klar ist auch, dass der Zeitplan bis 2023 zumindest in Frage steht.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Allen, die davon träumen, sonntags mal wieder einen Ausflug über Hamburgs Dächer zu unternehmen, bleibt wohl nur das Daumendrücken. Wer schon ein paar Jahre älter ist und den Blick über Elbe, Alster und City noch genießen durfte, wird das sicher tun. Und hoffen, dass die Geschichte nicht wieder versandet. Wie 2011, als spektakuläre Pläne eines dänischen Architekten für den Telemichel scheiterten.

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