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Ole Masch
Altona

Von gemütlich bis aufregend: 8 Lieblingsorte in Altona

Neben Ottensen wirkt Altona manchmal etwas langweilig. Dabei hat das Viertel viel zu bieten. Hier kommen acht Orte, die wir keinesfalls missen wollen.


Golden Pudel Club

Großes Entsetzen im Februar 2016 in der Hamburger Szene-Gemeinde: Der Golden Pudel Club ist abgebrannt! Doch der Kultclub ist längst wieder am Start – und definitiv einer der coolsten Orte in Altona. Wo könnte man besser zu Elektroklängen die Nacht durchtanzen?
Infos: Golden Pudel Club, St. Pauli Fischmarkt 27, 20359 Hamburg

Altonas Balkon

Nein, wir reden hier nicht vom Altonaer Balkon, auch wenn der Park mit seiner formidablen Aussicht hinüber zu den Hafenkränen auch ein Lieblingsort ist. Mittendrin liegt aber ein spezieller Ort, den wir euch extra ans Herz legen wollen: Altonas Balkon, ein kleiner Biergarten zwischen Palmaille und Dockland. Perfekt fürs Stück Kuchen beim Spaziergang oder das Feierabendbier.
Infos: Altonas Balkon, Palmaille 41, 22767 Hamburg

August-Lütgens-Park

Den Wohlers- und den Walter-Möller-Park in Altona kennt ihr vermutlich. Aber auch den August-Lütgens-Park? Dabei handelt es sich um die Grünflächen des ehemaligen Altonaer Krankenhauses – mit schönen, alten Bäumen und vergleichsweise wenig Besuchern darin. Herrlich, um mal durchzuschnaufen! Achtung: Hunde sind hier nicht erlaubt.
Infos: August-Lütgens-Park, zwischen Max-Brauer-Allee, Holstenstraße und Hospitalstraße

Restaurant Marseille

Sicher, entlang der Großen Elbstraße (und auch anderswo in Altona-Altstadt) gibt es jede Menge toller Restaurants. Eines unserer absoluten Lieblingslokale ist aber das Marseille. Ein Besuch hier ist wie ein Kurztrip nach Südfrankreich – in zwar schicker, aber dennoch sehr familiärer, provenzalischer Atmosphäre und raffinierten Gerichten ohne jegliche Allüren von einer kleinen, saisonalen Speisekarte.
Infos: Restaurant Marseille, Große Elbstraße 164, 22767 Hamburg

Bäderland Festland

Ein absoluter Wohlfühlort in Altona-Altstadt: die Sauna im Festland. Hier könnt ihr im ersten Stock herrlich ausspannen – sogar draußen auf der geräumigen Terrasse, auf der es auch ein großes Becken gibt. Dort könnt ihr nach Herzenslust unter freiem Himmel planschen, und wenn ihr ordentliche Bahnen ziehen wollt, wartet im Erdgeschoss ja das große Schwimmbecken. Für Kids ist das Dinobecken ein absolutes Highlight.
Infos: Bäderland Festland, Holstenstraße 30, 22767 Hamburg

Haifisch-Bar

Der Schellfischposten ist dank Ina Müller mittlerweile eine Must-See-Adresse für Touris. Genau deswegen ziehen wir die Haifischbar vor. Die ist direkt nebenan und ähnlich atmosphärisch, aber nicht so überlaufen. Hier finden sich zu Klängen aus der Jukebox oder sogar live aus der Quetschkommode auch viele Einheimische ein – und das nicht nur Sonntagmorgens, wenn die Fischauktionshalle nach dem allwöchentlichen Tanz in den Morgen (auch ein Lieblingsort!) die Schotten dichtgemacht hat. Einfach urig.
Infos: Haifisch-Bar, Große Elbstraße 128, 22767 Hamburg

Töpferei im HausDrei

Das Stadtteilkulturzentrum HausDrei ist ohnehin ein Lieblingsort, denn hier ist eine Menge geboten – allein der Kletteraugust, der alte Bunker, an dem ihr euch zu neuen Höhen aufschwingen könnt. Besonders toll finden wir auch die Töpferwerkstatt. Hier könnt ihr Montagabend und Dienstagvormittag gegen kleines Geld unter professioneller Anleitung Schalen, Vasen oder Teller töpfern. Eine wunderbare Sache.
Infos: HausDrei, Hospitalstraße 107, 22767 Hamburg

Jüdischer Friedhof

Ein Friedhof als Lieblingsort – das mag sich vielleicht zunächst einmal merkwürdig anhören. Doch der Jüdische Friedhof Altona (auch Portugiesischer Friedhof genannt) ist ein ganz besonderer Ort: Er ist der größte jüdische Friedhof von Hamburg (einer der größten in ganz Europa) und uralt, er wurde zwischen 1611 und 1877 genutzt. Unter anderem findet ihr hier das Grab vom Vater von Heinrich Heine. Die Stimmung ist eine ganz besondere, und auch historisch ist ein Besuch sehr interessant. Nicht ohne Grund liegen hier so viele Juden, auch portugiesischer Herkunft, begraben: Altona war schon immer ein sehr offener Stadtteil, wie ihr auch hier nachlesen könnt: Warum heißt Altona eigentlich Altona?
Infos: Jüdischer Friedhof Altona, Königstraße 10A, 22767 Hamburg

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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