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Unsplash / Haley Phelps
Blankenese

Vision für Blankenese: ein Freibad am Strand

Wenn die Leuchttürme am Blankeneser Elbufer bald abgerissen werden, ist hier Platz für Neues. Vielleicht sogar für ein Strandbad.


Das Schwimmen in der Elbe ist bei Blankenese offiziell verboten. Nicht ohne Grund, denn die Strömung und vor allem der Sog, der beim Vorüberfahren großer Schiffe entsteht, sind lebensgefährlich. Dabei ist die Wasserqualität angeblich gut und sowieso ist es hier doch so schön – deshalb planschen am herrlichen Strand des Falkensteiner Ufers eben doch viele in den Fluten. Vor allem Kinder. Wie schön wäre es, wenn das gefahrlos ginge! Vielleicht wird dieser Wunschtraum in gar nicht allzu ferner Zukunft Wirklichkeit. Denn die alten Leuchttürme werden abgerissen, was zum Anlass genommen wird, die Uferlinie komplett umzugestalten. Wie das Abendblatt berichtete, war es die Journalistin Hella Kemper die mit dieser famosen Idee um die Ecke kam, bei dieser Gelegenheit ein Strandbad zu bauen. Ein offizielles. Sicheres. Damit jeder in der Elbe schwimmen kann.

Der perfekte Ort: zwischen BSC und Bull'n

Kemper selbst tue das seit 18 Jahren vom Frühjahr bis zum Herbst, manchmal drei Mal täglich, schreibt das Abendblatt. Den perfekten Ort für das Bad hat die Elbschwimmerin auch schon ausgeguckt: zwischen dem Blankeneser Segelclub (BSC) und dem Bull'n. In diesem Uferabschnitt ist tatsächlich noch reichlich Luft nach oben: Außer einer mickrigen Wiese, einigen windzerzausten Sträuchern und der mit schwarzen, großen Steinen gesicherten Uferlinie ist hier nichts. Ein trostloser Anblick. Stellt euch mal vor: stattdessen gibt's hier Strand. Vielleicht eine Rutsche, direkt ins Wasser. Eine Bude, Toiletten. Wir wünschen uns: Bitte, bitte, tut es! Und zwar möglichst schnell.

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