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Bouldern im Bunker
Niklas Höllmer
St. Pauli

Bouldern im Bunker: Besucht die neue Halle von "urban apes"!

Linda Bernhof
Linda Bernhof

Wir wissen nicht, wie es euch geht, aber wir hatten schon länger Lust, mal bouldern zu gehen. Einziges Problem: Hamburgs Boulderhallen sind nicht so zentral gelegen. Bisher! Denn Anfang des Jahres hat die neue Boulderhalle von urban apes auf St. Pauli eröffnet. Wir haben sie für euch ausprobiert.

Hamburgs neue Boulder-Location ist nicht irgendeine Location, sondern eine ganz Besondere. Nämlich: der Bunker an der Feldstraße. In dieser Underground-Atmosphäre macht das Klettern gleich doppelt Spaß. Dabei ist es auch völlig egal, ob ihr schon geübte Kletteräffchen seid oder gerade erst anfangt. 

Bouldern ist ein Sport für alle

"Das ist das Schöne am Bouldern", erklärt uns unser Trainer Niklas. "Dass man jederzeit anfangen kann und superschnell Fortschritte macht und Erfolgserlebnisse hat." Anfangen heißt für uns, dass wir uns erstmal an den einfacheren Routen probieren und warmklettern. Welche Bouldergriffe zu welcher Route gehören, erkennt man an den Farben. Wir verbringen die erste halbe Stunde mit den Schwierigkeitsstufen 1 und 2. Zwischendurch beobachten wir voller Bewunderung, wie die erfahrenen Boulderer um uns herum behände über die Kletterwände gleiten und auch die schweren Routen ganz leicht aussehen lassen. Davon sind wir noch weit weg, aber Spaß macht es trotzdem!

Bouldern im Bunker
Niklas Höllmer

Hier stehen die Routen Kopf

Das Besondere an der neuen Halle ist nicht nur der Standort an sich, sondern auch die stabile Bausubstanz des Bunkers. So gibt es hier auch einige von der Decke hängende Felsen, an den man emporklettern kann. In unserem Fall bleibt es hier allerdings beim Versuch. Wir schaffen zwar einen kleinen Teil der Route, verlieren dann aber immer wieder den Halt. Da hat sich jemand beim Routenbauen besonders viel Mühe gegeben. Die sogenannten Routenbauer entwickeln und schrauben wöchentlich an den Boulder-Wänden, sodass den Kletternden immer neue Herausforderungen geboten werden. Übrigens: Die Wände sind so konzipiert, dass ihr theoretisch von jedem Punkt einer Route runterspringen oder runterfallen könnt. Der Boden ist mit dicken Matten ausgelegt, die euren Sprung oder Sturz abfedern. Das ist der zentrale Unterschied zum klassischen Klettern mit Seil und Sicherung. Wir haben beides – springen und stürzen – erfolgreich getestet und können sagen: kein Problem, alles noch dran.

Bouldern im Bunker
Niklas Höllmer

Wir kommen wieder, keine Frage

Zusätzlich zu den Kletterwänden gibt es im urban apes auf St. Pauli einen Trainingsbereich mit Geräten. Außerdem eine gemütliche Lounge, Pizza und kühle Getränke. Und: Ein Wellnessbereich ist in Planung. Wer braucht da noch ein Fitnessstudio? Wir für unseren Teil stellen schnell fest, dass Niklas Recht behält. Nachdem wir die anfängliche Unsicherheit überwunden haben, trauen wir uns auch an einige Routen der Schwierigkeitsgrade 3 und 4 ran und merken: Wir kommen oft weiter, als wir uns beim Blick auf die Wand zugetraut haben. Schnell ist unser Ehrgeiz geweckt und wir sind jedes Mal stolz, wenn wir eine schwierige Stelle überwunden haben oder es beim dritten Versuch endlich klappt. Kurzum: Wir sind angefixt und kommen auf jeden Fall wieder! 

Infos: urban apes St. Pauli, Feldstraße 66, 20359 Hamburg; weitere Boulderhallen von urban apes findet ihr in Stellingen und Wandsbek

Lounge in der Boulderhalle im Bunker
Niklas Höllmer

Bouldern in Hamburg: Tolle Orte zum Klettern

Ihr findet in Hamburg so einige Wände, die ihr emporklettern könnt. Wir haben weitere tolle Adressen zum Bouldern in Hamburg für euch zusammengestellt. Viel Spaß!

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.