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Unsplash / Julia Solonina
Hamburg

Wasser, marsch! 5 schöne Unternehmungen rund um die Elbe

Angeln, spazieren gehen oder doch Boot fahren? An und auf der Elbe lässt sich einiges erleben. Hier kommen unsere Top-Tipps für euch.


Schippern: Tretboot fahren auf der Dove Elbe

Auch wenn's sicherlich spektakulär wäre, ist im Hafengebiet Tretboot fahren selbstverständlich nicht erlaubt. Weiter stromabwärts wäre das allein wegen der Strömung und des Tidenhubs viel zu gefährlich. Auf der Dove Elbe sieht die Sache aber anders aus. Die Strömung auf dem 18 Kilometer langen Nebenarm der Elbe ist nur schwach, und große Pötte sind hier auch nicht unterwegs. Dafür gibt es jede Menge herrliche Natur, durch die ihr schippern könnt. Tretboote mieten könnt ihr Bootsvermietung Hamburg in Moorfleet nahe des Autobahndreiecks Hamburg Südost. Da gibt es auch Elektro- und Motorboote bis 15 PS, die ihr ohne Führerschein fahren dürft. Wie wär's?
Infos: Bootsvermietung Hamburg, Moorfleeter Deich 312, 22113 Hamburg

Angeln: Holt euch euren frischen Fisch

Angeln, so zumindest heißt es, schenkt Ruhe und Entspannung. Und mit etwas Glück und Geschick auch ein herrliches Abendessen, das ihr euch selbst aus dem Wasser gezupft habt. Frischer kann der Fisch nicht sein. Entlang der Norder- und Süderelbe an bestimmten Abschnitten sowie im Hafengebiet dürft ihr (natürlich unter Berücksichtigung der Schonzeiten) frei angeln, dazu gibt es noch diverse Vereinsgebiete. Voraussetzung ist aber ein Angelschein – wenn ihr den nicht mit dabei habt, gibt es Ärger. Ihn zu bekommen, ist kein Hexenwerk, ihr könnt sogar online lernen. Informiert euch am besten beim Angelsport-Verband Hamburg, wo und wie ihr den Schein ablegen könnt. Und wo die fettesten Fische hausen.

Entspannen: Am Strand in Oevelgönne und Wedel

Von wo aus ließe sich Wasser besser genießen als vom Strand aus? Immer wieder schön ist es in Oevelgönne. Bei der Strandperle könnt ihr euch auch noch mit Snacks und Getränken versorgen, während ihr das Hafentreiben beobachtet und die Füße in den Sand steckt. Herrlich ist der Wittenbergener Strand bei Rissen. Oder wollt ihr euch ins Wasser wagen? Dann müsst ihr nach Wedel ins Strandbad 28 Grad – Hamburgs einziger Beach Club mit echtem Strand und offizieller Badestelle. Hier kommen wirklich Urlaubsgefühle auf.
Infos: Strandperle, Oevelgönne 60, 22605 Hamburg | Strandbad 28 Grad, Hakendamm 2, 22880 Wedel

Festhalten: Speedboot-Tour mit den RIB Piraten

Ihr wollt mehr Action? Dann dreht doch eine Runde mit den RIB Piraten. Die dübeln mit schwarzen 300-PS-Speedbooten durch den Hafen – Sightseeing mit Adrenalin. 90 Minuten dauert die Tour, die in zunächst noch gemächlichem Tempo stadtauswärts an Blankenese vorbei und mit etwas mehr Tempo bis nach Wedel geht. Dann: Full Speed Richtung Altes Land! Auf der Südseite der Elbe geht es dann zurück Richtung Landungsbrücken, inklusive Blick auf das Airbus-Werk, die Terminals und die Elphi.
Infos: RIB Piraten Hamburg, Vorsetzen (City Sporthafen), 20459 Hamburg

Wandern: Ein Spaziergang am Deich oder im Naturschutzgebiet

Adrenalin und Action sind super, müssen aber gewiss nicht immer sein. Unser Vorschlag: Macht eine erholsame Wanderung auf den Elbinseln und einen Spaziergang in Hamburgs Westen. Dort gibt es viele schöne Ziele. Zum Beispiel das Naturschutzgebiet Heuckenlock in Wilhelmsburg oder der Elbdeich bei Wedel. Dort, bei Fährmannssand, könnt ihr übrigens auch prima inlinern oder radeln. Und Drachen steigen lassen.

Auch schön: Unsere Lieblingsplätze an Elbe und Alster

Elbe oder Alster – das ist eine der großen Typenfragen für alle Hamburger. Doch auch wenn ihr Fan des Flusses seid, ist unser "Stadtsee" definitiv auch mal einen Gedanken wert. Ihr könnt gemütlich an der Alsterperle sitzen und die Segelboote beobachten; vor allem die Känguruh-Regatta des HSC jeden Mittwochabend ist ein Spektakel. Oder ihr werdet selbst aktiv und geht segeln, rudern, Tretboot oder SUP fahren. Und als abschließender Tipp: 5 schöne Plätzchen am Wasser in Hamburgs City.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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