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Unsplash / Lukasz Szmigiel
Hamburg

Kreisch! 5 unheimliche Orte im Hamburger Umland

Horrorfilme sind für euch eher Komödien und bei Hausgeistern denkt ihr an Casper den freundlichen Geist? Dann ist ein Abstecher zu diesen 5 unheimlichen Orten im Hamburger Umland sicher ein Klacks.


1. Gespenstisch wird's rund um die Reppiner Burg

Vor allem im Herbst und Winter, wenn die Bäume ihre Blätter verlieren und die knorrigen Äste zum Vorschein kommen, schwören wir darauf, dass es rund um die Reppiner Burg spukt! Solltet ihr jedoch im Sommer in der Nähe sein, lohnt sich der Besuch. Denn die Burganlage liegt super malerisch am Südufer des Schweriner Sees. In dem kleinen Aufenthaltsraum im Turm könnt ihr sogar auf einem gemauertem Grillplatz ein leckeres BBQ veranstalten.

Gruselfaktor: Zumindest in der kalten, dunklen Jahreszeit würden wir diesen Ort eher meiden.

Infos: Reppiner Burg, Zum Reppin, 19063 Schwerin

2. Wo Hexen und Geister wohnen: Gespensterwald Nienhagen

Ja, die Ostsee hat weit mehr zu bieten als Strand, Meer und Steilküsten. Im Ostseebad Nienhagen findet sich nämlich ein waschechter Gespensterwald! Einige der bizarr geformten, gespenstisch anmutenden Bäume, allesamt mit windschiefen Wipfeln, sollen um die 170 Jahre alt sein. In ihrem Schatten, so sagt man, sollen Geister, Hexen und Feen zu Hause sein. Würde uns nicht wundern ...

Gruselfaktor: Gerade bei Nebel, starkem Wind und in der Dämmerung nichts für schwache Nerven!

Infos: Gespensterwald Nienhagen, 18211 Nienhagen

3. Der gefallene Engel von Bremen – und sein Spuckstein

Zugegeben: Ein Spuckstein (ein Stein, auf den gespuckt wird) ist nicht unheimlich. Aber seine Geschichte geht durch Mark und Bein: Dort, auf dem Domshof, hat Bremens letzte öffentliche Hinrichtung stattgefunden. Die Hingerichtete: Gesche Gottfried, früher bekannt als "Engel von Bremen" – und Serienmörderin. 15 Verwandte tötete sie zwischen 1813 und 1827 mit Arsen. Darunter ihre Kinder, Eltern, Geschwister und Ehemänner. Der Spuckstein markiert laut Legende die Stelle, an der das Schafott stand. Bremer und Touristen spucken noch heute auf den Stein und zeigen so ihren Abscheu vor den Morden von Gesche Gottfried.

Gruselfaktor: In Anbetracht der Tatsache, dass an dieser Stelle jemand geköpft wurde – unheimlich, aber auszuhalten.

Infos: Spuckstein am Bremer Dom, Domshof 1, 28195 Bremen

4. Nur für Hartgesottene: Die Verdener Spuk-Villa

Unzählige Gerüchte und Geschichten ranken sich um die Spuk-Villa von Verden. Das ehemals herrschaftliche Gebäude verfällt von Jahr zu Jahr mehr, der Garten gleicht einem Urwald und das Eingangstor ist beinahe nicht mehr zu sehen. Regelmäßig werden hier Geister gesehen und mysteriöse Geräusche wahrgenommen. Glauben wir sofort: Schon bei Tageslicht läuft einem hier ein kalter Schauer über den Rücken! Beliebte Mutprobe in der Gegend: Die Villa bei Nacht besuchen.

Gruselfaktor: Hoch, sehr hoch!

Infos: Villa am Burgberg, 27283 Verden (Aller)

5. Altes Domslandmoor bei Eckernförde

Moore sind ja schon von Haus aus wahrlich schaurige Plätze. Das Domslandmoor bei Eckernförde setzt dem ganzen aber noch die Krone auf. Hier haben zwei Torfstecher im Jahr 1952 die Leiche eines etwa 15- bis 17-jährigen Jungen gefunden: die Moorleiche von Windeby. Und dessen Geist soll noch heute durch die alte Moorlandschaft wandern. Aber keine Sorge, ermordet wurde der Junge nicht. Er litt offenbar an einer Kieferinfektion, der er letztlich zum Opfer gefallen ist.

Gruselfaktor: Wir denken, dass es sich hier um einen guten Geist handelt – der Gruselfaktor ist dennoch sehr hoch.

Infos: Domslandmoor, 54°27'5.4"N 9°49'32.6"E, 24340 Eckernförde

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Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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