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Unsplash / Dane Deaner
Hamburg

Ihr habt einfach zu viel Zeug? Hier kommen Tipps zum Ausmisten

Svea Abraham
Svea Abraham

Na, schon wieder über den riesigen Wäschehaufen im Schlafzimmer gestolpert? Neues Jahr, neues Glück: Hier kommen Tipps zum Ausmisten.

Auf euren Schreibtischen stapeln sich die Briefe, Dokumente und Kritzelein, euer Kleiderschrank platzt schon seit Monaten aus allen Nähten und noch immer stehen leere Flaschen von eurer letzten Fete im Flur. Wahrscheinlich gibt es da auch noch weit mehr Ecken in eurem Zuhause, die voll von Kram sind, der schon lange – oder schon immer (?) – vollkommen überflüssig ist. Das Resultat: Euren Gedanken, euren Entfaltungsmöglichkeiten, eurem ganz großen Glück wird der Weg versperrt von all dem Gerümpel, mit dem ihr euch euer Zuhause teilt. Darum ist jetzt Zeit für umfangreiches Ausmisten und Ordnung schaffen.

Kleiderschrank ausmisten

Was das Projekt Ausmisten betrifft, so ist der Kleiderschrank an dieser Stelle sicher als Klassiker zu nennen. Und Kleidungsstücke haben sich ja auch schnell angesammelt, nach Flohmarkt-Besuchen etwa, durch Online-Shopping bei Langeweile oder die saisonalen Schlussverkäufe. Und dann ist der Kleiderschrank plötzlich so voll, dass sich nichts mehr ordnen lässt und ihr völlig das Gefühl dafür verliert, wie viele von den 1.000 Teilen ihr überhaupt regelmäßig anzieht. Also, schmeißt mit eurer ganzen Kraft den gesamten Schrankinhalt auf den Boden und sortiert nach Herzenslust aus. Verkauft eure Kleidung doch anschließend auf einem der Hamburger Flohmärkte, gebt sie an einen Second Hand Läden oder spendet sie an Hanseatic Help.

Unsplash / Burgess Milner

Dachboden aufräumen

Ach ja, der Dachboden! Wie lange habt ihr den schon nicht mehr betreten? Wie auch, wenn euch sein Inhalt bereits beim Öffnen der Tür entgegendonnern würde. Aber irgendwo dort oben, da schlummern die Dinge, die euch wertvolle Quadratmeter kosten. Wer hat eigentlich behauptet, dass Dachböden als Schrottplätze genutzt werden sollten? Ebenso gut könntet ihr eure heiß geliebte Modelleisenbahn aufbauen, ein Atelier draus machen oder einen Billardsalon. Mit so großartigen Vorstellungen fällt das Ausmisten direkt leichter. Über Modernes von gestern – von Möbeln über Bücher bis zum Lampenschirm – freuen sich übrigens Stilbruch in Altona, Wandsbek oder Harburg.

Flaschen wegbringen

Jedes Mal, wenn ihr auf dem Weg ins Bad seid, bleibt euer Fuß an diesen dämlichen Weinflaschen hängen, die da seit Wochen im Weg stehen. Von den Plastikflaschen in der Abstellkammer wollen wir gar nicht erst anfangen zu sprechen. Zurecht fragen sich eure Flaschen, ob ihr sie vergessen habt. Denn sie könnten längst als Kofferraum-Auskleidung oder Funktionswäsche wiederverwendet werden und somit ein deutlich interessanteres Leben führen als bei euch zuhause. Und auch ihr hättet nach dem Ausmisten endlich wieder Raum zur Entfaltung. Also schnappt euch ein paar Taschen und macht euch auf den Weg zum nächsten Container oder Pfandflaschenautomaten.

Unsplash / Giuseppe Famiani

Magazine und Zeitungen ausmisten

Schöne, teure und hochwertige Magazine sind oft einfach viel zu schade zum Wegwerfen. Und wenn ihr ohnehin immer mal wieder in ihnen blättert, warum sollten sie dann nicht auch einen Platz in eurem Bücherregal bekommen? Was ist aber mit all den Werbeblättern, Fernseh- und Tageszeitungen, die sich in euren vier Wänden stapeln? Da ihr Inhalt meist vergänglich ist, besteht nur wenig Hoffnung auf ein dauerhaftes Miteinander. Darum solltet ihr auch an dieser Stelle ausmisten, um euch von Altlasten zu befreien.

Deko verabschieden

Mit Deko-Elementen könnt ihr wunderbare, ansehnliche Akzente setzen und eurem Zuhause den letzten Schliff verleihen. Es gibt aber auch noch eine andere Form von Deko, die da heißt hat-oma-mir-geschenkt-musste-ich-annehmen oder brauchte-schnell-oster-sachen-aus-dem-euro-laden. Aber diese Dinge wollt ihr eigentlich gar nicht mehr um euch haben, sie gefallen euch nicht und sie inspirieren euch schon mal gar nicht. Was also machen mit dem ganzen Klimbim? Entweder er kommt nach dem Ausmisten wirklich in die Tonne oder aber ihr verschenkt ihn einfach weiter. Flohmarkt geht hier natürlich auch. Und noch ein ganz heißer Tipp: In einer der Tauschboxen in Hamburg findet wirklich fast alles einen neuen Besitzer.

Unsplash / Alyssa Strohmann

Elektronisches aussortieren

Elektronisches aussortieren bedeutet leider nicht, dass das Aussortieren elektronisch verläuft, sondern dass sämtliche elektronische Bestände eures Haushalts mal gründlich unter die Lupe genommen werden sollten. Denn zwischen den brauchbaren Geräten und Elementen tummeln sich auch gerne jene Dinge, die ihr schon längst nicht mehr zuordnen könnt. Ob Kabel, Speicherkarten oder Netzteile – ihr braucht sie dann einfach nicht mehr.

Im Badezimmer Ordnung schaffen

Im Badezimmer kann man nicht nur blitzeblank putzen, sondern auch nach Strich und Faden ausmisten. Und vielleicht kommt da sogar einiges zusammen. Etwa die eine Creme, auf die eure Haut allergisch reagiert, leere Tuben und Tiegel oder auch Make-up, das mittlerweile völlig zerbröselt und verstaubt ist. Findet ihr beim Ausmisten vielleicht sogar noch ungeöffnete Dinge, die euch einfach nur nicht gefallen? Super, denn die unbenutzten Cremes, Zahnbürsten, Rasierer und Co. könnt ihr an den Hamburger Gabenzauen hängen und damit Obdachlose unterstützen.

Papierkram erledigen

Kommen wir zu eurem Schreibtisch oder wer weiß, wo ihr euren ganzen Papierkram hortet. Jedenfalls muss der doch auch irgendwann mal erledigt werden, so wie jetzt tut das der Laune ja nichts Gutes. Beim Ausmisten müsst ihr natürlich aufpassen, dass nicht gerade die wichtigen Briefe vom Finanzamt oder dem Stromanbieter im Müll landen. Also: Räumt euch am besten eine große Fläche auf dem Boden frei und schafft Ordnung, indem ihr alle Papiere Schritt für Schritt sortiert. Das eine kommt weg, das andere wird sauber abgeheftet.

Unsplash / Minh Pham

Endstation: Küche

Was ist denn das für eine Asia-Soße im Kühlschrank? Und kann der Mais in der Dose nicht auch langsam mal aus dem Schrank geholt werden? Wenn ihr einen Blick in die zweite Reihe eurer Lebensmittel werft oder auch mal in ein Schubfach, dann entdeckt ihr mehr als nur euren Neu-Einkauf von vorgestern. Manches davon sollte aufgrund seines weit überschrittenen Haltbarkeitsdatums (wie, von 2017?) zwar dringend entsorgt werden, aber viele Dinge halten sich ja wirklich lange. Das Ausmisten in der Küche kann euch also direkt das nächste Abendessen bescheren.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.