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Geschenk
Unsplash / David-Olivier Gascon
Hamburg

5 Tipps für ein nachhaltigeres Weihnachten

Vergesst Lametta, die ollen Plastikkugeln und tausend Rollen Geschenkpapier: kiekmo verrät euch, wie ihr Weihnachten viel bewusster und nachhaltiger feiern könnt.


Beginnen wir beim Baum

Weihnachten ohne Baum – das wäre wie Hamburg ohne Elbe und ist einfach unvorstellbar. Wusstet ihr, dass jährlich rund 28 Millionen Weihnachtsbäume verkauft werden? Und das diese, um die hohe Nachfrage decken zu können, meist aus so genannten Weihnachtsbaumkulturen stammen? Dort werden häufig Insektizide, Pestizide und Mineraldünger eingesetzt, um möglichst schnell schöne und große Weihnachtsbäume zu bekommen. Um dem entgegenzuwirken, könntet ihr dieses Jahr einen Baum leihen. Dieser wird euch dann in einem Topf zugeschickt und nach den Feiertagen wieder abgegeben! Möglich ist das zum Beispiel bei Weihnachtsbaumfreunde.

Nachhaltigere Geschenke unterm Baum

Laut der FOM Hochschule waren 2019 unter den Top 5 Weihnachtsgeschenken Gutscheine, Kosmetik- und Körperpflegeartikel, Bücher, Konzert- oder Theaterkarten und Schmuck. Für diese – Hand aufs Herz – einfallslosen Geschenke geben wir durchschnittlich 475 Euro aus! Dafür, dass die Hälfte dann am Ende in einer Schublade landet und vergessen wird. Versucht doch dieses Jahr mal etwas Neues und schenkt euren Liebsten etwas Selbstgemachtes. Ob das ein exotisches Chutney, leckere Brotaufstriche, selbstgemachte Badebomben, Lippenbalsam oder vielleicht sogar Duftkerzen, Lesezeichen oder gar ein Fotokalender sind, ist euch überlassen. Schaut doch mal bei Vegan Vom vorbei – Anna hat einige Rezepte in petto.

Auch die Verpackungen können nachhaltig sein

Rund um Weihnachten fallen in der Regel fast 20 Prozent mehr Müll an. Ein Teil davon machen Verpackungen und Geschenkpapier aus, die vor den Feiertagen schnell gekauft werden und wenig später schon wieder in der Tonne landen. Dabei gibt es so schöne und vor allem umweltfreundlichere Alternativen: Altpapier zum Beispiel. Verpackt eure Geschenke einfach in der ausgelesenen Tageszeitung, in den Seiten von ausrangierten Büchern, alten Landkarten und Stadtplänen oder Comics. Auch Backpapier eignet sich hervorragend als Geschenkpapier – und kann danach sogar noch weiterverwendet werden.

Macht eure Deko doch mal selbst

Vergesst Lametta und Plastikkugeln! Nutzt den erneuten Lockdown und die damit "gewonnene" Freizeit doch, um euren Weihnachtsschmuck in diesem Jahr selbst zu machen. Voll schwer denkt ihr jetzt? Gar nicht. Allein aus getrockneten Orangenscheiben oder Zimtstangen kann man tolle Anhänger für den Tannenbaum zaubern. Bei HORST könnt ihr indes auch tolle DIY-Sets für Strohsterne kaufen. Zudem gibt es allerhand schöne Figürchen aus Bienenwachs oder Holz. Und wer nicht auf die Lichterkette am Baum verzichten mag, sollte zur energiesparenden LED-Variante greifen. Kleiner Tipp noch: Die Lichterketten müssen nicht den ganzen Tag brennen.

Wie wärs mit einem klimafairen Weihnachtsessen?

So wie die Elbe zu Hamburg und der Baum zu Weihnachten, gehört für viele auch die Gans zum perfekten Festessen. Was haltet ihr aber stattdessen von Wild? Wildfleisch ist sehr fettarm und reich an Mineralstoffen. Zudem leben die Tiere meist in freier Wildbahn. Informiert euch doch zeitnah in speziellen Fleischerfachgeschäften oder auch im Lebensmitteleinzelhandel eueres Vertrauens. Fragt hier aber sicherheitshalber auch nach, wo das Fleisch herkommt. Alternativ könnt ihr euch auch an die heimischen Jäger oder Forstämter wenden. Klimagesunde Ernährung heißt aber natürlich auch: weniger Fleisch und Wurst! Versucht es doch Weihnachten auch mal fleischlos.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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