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Hamburg

Tanzen hilft: 7 Clubs in Hamburg, in denen ihr richtig feiert

Die Reeperbahn ist als die Partymeile Hamburgs bekannt. Aber nicht nur auf dem Kiez könnt ihr die Nacht zum Tag machen. Wir stellen euch Clubs in Hamburg vor, in denen das Feiern besonders Laune macht.


Molotow: Der Club für Hamburgs Indie-Fans

Hamburgs sympathischster Club für Indie-Rock und Artverwandtes blickt auf eine bewegende (Kiez-)Geschichte zurück. Hier spielten Bands wie The White Stripes oder Mando Diao vor kleinem Publikum, bevor sie selbst groß wurden. Hier trat auch die Gruppe Madsen auf, als die Esso-Häuser am Spielbudenplatz im Dezember 2013 evakuiert wurden – mitsamt des Molotows. Nach kurzer Zeit im Exil hat der Ex-Kellerclub eine neue Bleibe in der alten China Lounge gefunden und ist zurück auf der Reeperbahn. Wenn gerade keine Band spielt, feiert das Publikum auf drei Tanzflächen – Club, SkyBar und Karatekeller – oder im lauschigen Außenbereich, dem Backyard. Auch unter der Woche gibt's in diesem Club in Hamburg musikalische Beschallung, kühles Bier und nette Unterhaltung in der Mini Bar.

Infos: Molotow, Nobistor 14, 20359 Hamburg

Das Tor zur Welt: Feiern in Hamburgs Golden Pudel Club

Wenn ihr schon mal eine Nacht im Golden Pudel Club verbracht habt und morgens beim Park Fiction dem Sonnenaufgang entgegenblinzelt, wisst ihr, warum Hamburg das Tor zur Welt genannt wird. Doch der Pudel ist nicht nur aufgrund seiner wunderschönen Lage am Hafen ein echtes Club-Highlight. Hier wisst ihr nie, was euch musikalisch erwartet. Unbekannte DJs mit kryptischen Namen und Größen der elektronischen Musikszene wechseln sich ab. Das Gute: Der Eintritt in dem Hamburger Club kostet selten mehr als 5 Euro.

Infos: Golden Pudel Club, St. Pauli Fischmarkt 27, 20539 Hamburg

Club in Hamburgs Schanze gesucht? Ab in den Grünen Jäger!

Ein wenig verwunschen sieht das zweistöckige Häuschen mit Gartenbereich am Neuen Pferdemarkt tagsüber aus. Doch nachts geht es drinnen umso ausgelassener zu: Konzerte, Lesungen, Poetry Slams und natürlich Partys gehören zum Repertoire des Grünen Jägers. Dabei sprengen die Feiern regelmäßig musikalische Genre-Grenzen: Rock, HipHop, Trash und 90er – hier ist für jeden etwas dabei. Manchmal kocht die Stimmung in diesem Club in Hamburg so über, dass der Schweiß von der Decke tropft.

Infos: Grüner Jäger, Neuer Pferdemarkt 36, 20357 Hamburg

Der Klassiker unter den Hamburger Clubs: Die Barbarabar

Insbesondere am Wochenende ist die Barbarabar voll und stets gut gelaunt. Nicht nur der Lage auf dem Hamburger Berg ist es zu verdanken, dass hier Touristen neben Locals feiern. Die Größe der Barbarabar liegt irgendwo zwischen kuscheliger Kiezbar und überschaubarem Club. Daher ist Engtanz manchmal vorprogrammiert. Musikalisch wird hier querbeet jeder Geschmack bedient.

Infos: Barbarabar, Hamburger Berg 11, 20359 Hamburg

Mojo Club: Going deeper underground auf der Reeperbahn

Noch einer der Hamburger Clubs, den man kennen sollte – denn schon architektonisch ist er ein Highlight: der Mojo Club. Durch eine Luke im Boden, die sich nur bei Veranstaltungen öffnet, gelangen die Besucher von der Reeperbahn hinab ins unterirdische Tanzreich. Kein Handyempfang und ein Labyrinth an Gängen, in dem ihr beim ersten Mal leicht die Orientierung verlieren könnt, gehören zur Mojo-Erfahrung dazu. Der Altersdurchschnitt des Publikums liegt eher bei 30 plus, die Wurzeln des Clubs direkt auf dem Hamburger Kiez bei Soul und Jazz.

Infos: Mojo Club, Reeperbahn 1, 20359 Hamburg

Uebel und Gefährlich: Kult-Club in Hamburgs Bunker

Von der Dachterrasse des Uebel und Gefährlich habt ihr einen großartigen Ausblick über die Stadt. Außerdem geben sich in dem Flakturm aus Beton die DJ-Größen an den Wochenenden die Klinke in die Hand. Tipp: Lieber früh kommen, um dem Anstehen in der Schlange zu entgehen. Wer rein will, nimmt entweder den Fahrstuhl oder kämpft sich die Treppen nach oben. Wenn keine Party stattfindet, sind die drei Bereiche des Clubs in Hamburg – Ballsaal, Turmzimmer und Terrace Hill – auch beliebte Konzert-Locations.

Infos: Uebel und Gefährlich, Feldstraße 66, 20359 Hamburg

Club in Hamburg für House-Fans: Das Noho

Das Noho bringt ein bisschen New Yorker Flair nach Hamburg. Der Eingang ist eher unauffällig – der Club schmiegt sich zwischen den Indie-Schuppen Molotow und den Irish Pub Thomas Read. Ab 0 Uhr ist er allerdings leicht an der langen Schlange zu erkennen, die sich vorm Einlass sammelt. Drinnen öffnet sich dann einer der modernsten Clubs in Hamburg. Die Tanzflächen befinden sich im vierten und fünften Stock. 2.000 einzeln ansteuerbare LEDs setzen die Tanzflächen in Szene, oben befinden sich gleich zwei Dachterrassen.

Infos: Noho, Nobistor 10, 22767 Hamburg

Auch tagsüber feiern: Beach Clubs in Hamburg

Keine wummernden Bässe und keine Schweißtropfen, die von der Decke fallen. Dafür die Sonne auf der Haut und Sand zwischen den Zehen: Wir verraten euch, wo ihr die besten Beach Clubs in Hamburg findet. Und für den Kater am nächsten Tag: Hamburger Aktivitäten für den Morgen danach.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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