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Shutterstock / Anamaria Mejia
Finkenwerder

Für diese 5 Dinge ist Finkenwerder berühmt

Willkommen in Finkenwerder! Die Hamburger (Ex-)Elbinsel kombiniert hochmoderne Technik mit dörflichem Charme. Wir verraten, für welche fünf Dinge der Stadtteil so gut wie überall bekannt ist.


Airbus: Planespotter aufgepasst

Wer an Finkenwerder denkt, hat natürlich sofort das Bild des gigantischen Airbus-Werks vor Augen. Auf einer Fläche so groß, als reihte man 500 Fußballfelder aneinander, starten und landen hier täglich unter anderem Maschinen vom Typ Airbus Beluga. Tipp: Einen besonders schönen Blick auf das Werk habt ihr vom gegenüberliegenden Elbufer in Blankenese aus.

Die Fähre: Die bequemste Art zu reisen

Wer aus Hamburg nach Finkenwerder möchte, kann dies ganz bequem auf dem Wasserweg tun und dabei auch noch einen fantastischen Blick auf die Elbe, vorbeifahrende Containerschiffe und den Hamburger Hafen ergattern. Für alle Airbus-Beschäftigten ist diese Reise übrigens an der Tagesordnung. Am Anleger Teufelsbrück geht es los und – ruck, zuck – seid ihr auf der andere Seite in Finkenwerder.

Apfelbäume: Wunderschöne Natur in Finkenwerder

Mal abgesehen von dem technologischen Anstrich, den das Airbus-Werk naturgemäß mitbringt, hat sich Finkenwerder seinen dörflichen Charme bewahrt und zelebriert die Nähe zum Alten Land geradezu. Apfelbäume, wohin das Auge schaut, finden sich in Finkenwerder ebenso und laden im Herbst zur Apfelernte ein sowie im Frühjahr zur wunderschönen Blüte.

Gorch Fock: Berühmtheit aus Finkenwerder

Bekannt ist Finkenwerder nicht zuletzt für den Namen Gorch Fock: Der Schriftsteller Johann Wilhelm Kinau wurde 1880 in dem Hamburger Stadtteil geboren, später wurden zwei Segelschulschiffe der Marine nach ihm benannt. Unter dem Pseudonym Gorch Fock verfasste er Erzählungen und Gedichte in Finkenwerder Plattdeutsch. In Hamburg-Finkenwerder ist nach wie vor das Gorch-Fock-Haus, das denkmalgeschützte Elternhaus des Autors, zu bewundern.

Maischolle Finkenwerder Art: Eine Delikatesse

Gourmets denken beim Namen Finkenwerder sofort an die berühmte Scholle Finkenwerder Art, denn der Stadtteil ist Namensgeber für diese Weise der Zubereitung. Und so geht's: Die Scholle wird mit einer Stippe aus Speck, Nordseekrabben und Zwiebeln gefüllt, dann wandert das Ganze in den Ofen. Alternativ kommt auch die Pfanne statt des Ofens zum Einsatz, dann aber meist ohne Krabben.

Wusstest ihr schon ...

Wo wir gerade bei Stadtteil-Facts sind: Kennt ihr schon diese erstaunlichen Fakten über Bramfeld? Oder wie sieht's mit diesen überraschenden Fakten über Mümmelmannsberg aus?

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