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Badestelle Finkenriek
kiekmo
Hamburg

Sorglos-Sommer: Darauf solltet ihr beim Baden in Hamburg achten

Beim Baden in Seen und anderen Gewässern kommt es in Hamburg immer wieder zu schlimmen Unfällen. Bei kiekmo erfahrt ihr, worauf ihr achten müsst, damit ihr sorgenfrei durch den Sommer schwimmen könnt.


Wir können es niemandem verübeln: Nach Monaten im Lockdown und einem tristen Winter wollen auch wir an einem heißen Sommertag am liebsten raus an den See, uns in der Sonne fläzen und zwischendurch im Wasser erfrischen. Doch die kühlen Fluten sind nicht zu unterschätzen. In diesem Sommer gab es in Hamburg bereits einige schwere bis tödliche Badeunfälle. Das Bittere daran: Die meisten lassen sich vermeiden, wenn sich die Badenden an bestimmte Regeln halten.

Badespaß ja – aber mit Augenmaß

Laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) neigen die Menschen dazu, ihre Fähigkeiten beim Schwimmen zu überschätzen oder Vorerkrankungen auszublenden. Das kann sie im Wasser in gefährliche Situationen bringen. Ganz wichtig beim Badespaß ist deshalb, seine Grenzen zu kennen – better safe than sorry. Fast genauso wichtig: niemals alleine ins Wasser gehen! Wer ohne Begleitung unterwegs ist, sollte sich deshalb einen Spot suchen, wo bereits andere Menschen im Wasser in der Nähe sind, die notfalls helfen können. Außerdem gibt es einige universelle Baderegeln der DLRG, die sowohl fürs Planschen im Schwimmbad als auch in Gewässern gelten. Vor dem Baden abduschen, nicht mit vollem oder leerem Magen ins Wasser … ihr erinnert euch?

Den richtigen Badeort in Hamburg wählen

Durch die Wahl der richtigen Badestellen lässt sich das Risiko ebenfalls reduzieren. Schwimmbäder sind dabei natürlich am sichersten, doch es gibt auch Badeseen in Hamburg, die von der DLRG überwacht werden. Ob ein Badegebiet von Rettungsschwimmern gesichert wird, erkennt ihr an einer rot-gelben Flagge am Mast einer Wachstation. Flaggen derselben Farbgebung können zusätzlich direkt am Ufer angebracht werden und kennzeichnen dann das bewachte Gebiet. In der Elbe gibt es übrigens überhaupt keine ausgewiesenen Badestellen, sie erfüllt die Anforderungen der Europäischen Union an ein Badegewässer nicht. Besondere Gefahr geht hier von der starken Strömung und dem Sog des Schiffsverkehrs aus. Das hält die Menschen jedoch nicht davon ab, an heißen Tagen am Elbstrand oder an der Badestelle Finkenriek fröhlich im Wasser zu planschen.

Was tun, wenn jemand droht, zu ertrinken?

Nicht immer sind Ertrinkende gut zu erkennen, was vielleicht auch am Kino liegt, das uns falsche Vorstellungen davon vermittelt hat. Jemand, der im Wasser um sein Leben kämpft, rudert oft nicht panisch mit den Armen und schreibt um Hilfe, weil der Person einfach die Kraft dafür fehlt. Stattdessen gehen Ertrinkende eher leise unter. Davor können sie sich nur noch mühsam über Wasser halten und sind daran zu erkennen, dass ihr Kopf immer wieder kurz unter der Oberfläche verschwindet und dann wieder auftaucht.

Wenn ihr einen Menschen seht, der sich so verhält, ruft im Zweifel immer den Notruf 112 und macht auch andere Personen auf die Gefahrensituation aufmerksam. Danach könnt ihr selbst helfen, wenn ihr euch fit genug fühlt und gute Schwimmer seid. Bedenkt jedoch, dass auch von Ertrinkenden eine Gefahr ausgehen kann, weil sie sich in Panik womöglich an allem festklammern, was sie zu fassen kriegen. Für die Rettung nehmt ihr am besten einen Gegenstand mit, auf dem ihr die Person bergen könnt. Im Idealfall ist das ein Rettungsring, ein Surfbrett, SUP oder eine Luftmatratze tun es aber auch.

Auch im Schwimmbad gilt: Kein Badespaß ohne Aufsicht!

Nicht nur in Hamburgs Gewässern können Unfälle passieren. Auch das Bäderland appelliert an alle Menschen in Hamburg – insbesondere Eltern –, ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen, wenn sie ihre Kinder, Geschwister und Co. ins Freibad begleiten. Können die Lütten noch nicht schwimmen, dürfen sie zu keinem Zeitpunkt aus den Augen gelassen werden. Die Erziehungsberechtigten oder sonstige Begleitpersonen müssen deshalb immer in Reichweite bleiben und sollten nur so viele Nichtschwimmende in ihrer Obhut haben, wie sie auch wirklich beaufsichtigen können. In der Regel sind das nicht mehr als zwei Kinder.

Auf Nummer sicher gehen: Freibäder in Hamburg

Der Geruch von Sonnencreme, Pommes rot-weiß und Chlor mischt sich in den Freibädern in Hamburg, wo immer eine Badeaufsicht über das Wasser wacht.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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