Direkt zum Inhalt
Unsplash / Free to use sounds
Rissen

Sanierung des Elbwanderwegs: 5 Millionen Euro für Stelzen

Seit 2018 ist der Otto-Schokoll-Höhenweg zwischen Rissen und Wittenbergen mit wunderbarem Elbblick wegen lebensgefährlicher Hangrutsche gesperrt. Stelzen sollen nun die Lösung sein.


Der Ausblick vom Otto-Schokoll-Höhenweg bei Rissen am Elbufer ist traumhaft. Trotzdem ist der beliebte Wander- und Radweg seit 2018 gesperrt. Der Grund: Die meterhohe Böschung, auf der der Weg verläuft, ist an vielen Stellen ausgehöhlt, es gab bereits mehrere lebensgefährliche Hangrutsche.

Ausschuss spricht sich für Stelzen-Lösung aus

Doch nun soll der Wanderweg saniert werden. Es gab diverse Lösungsansätze, die zwischen einer und sechs Millionen Euro kosten sollen. Der Altonaer Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport favorisiert eine der teureren Vorschläge: Stelzen sollen den Elbwanderweg stützen.

Sanierung wird wohl mindestens 5 Millionen Euro kosten

Kostspielig wird das Ganze deshalb, weil die Stützen nur mit einem Autokran mit langem Ausleger von unten montiert werden können: Der Hang sei zu stark absturzgefährdet und ökologisch zu sensibel, als dass von oben aufgeschüttet werden könnte. Endgültig steht die Entscheidung noch nicht, auch nicht, aus welchem Material die Stelzen sein sollen: Holz würde 5 Millionen Euro kosten, Stahl 5,8 Millionen Euro. Ein Abriss des Weges (auch er würde mit 1,2 Millionen Euro zu Buche schlagen) ist offenbar vom Tisch, da der beliebte Weg mit der herrlichen Aussicht erhalten werden soll. Eine Bürgeranhörung in Rissen zum Thema ist zeitnah geplant.

Schöne Herbst-Spaziergänge durch Hamburg

Solange der Weg noch gesperrt ist, gibt es tolle Alternativen für eine erholsame Tour durch die Natur. Zum Beispiel hier: die schönsten Herbst-Spaziergänge durch Hamburg.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Mehr lesen über