Direkt zum Inhalt
CICERO – Zwei Leben, eine Bühne Film Roger Cicero
LATEMAR FILM / AlexanderHeil
Hamburg

Kinostart zum Todestag: Dokumentation im Andenken an Roger Cicero

Karina Engelking
Karina Engelking

Der Dokumentarfilm "Cicero – Zwei Leben, eine Bühne" kommt am 24. März 2022 in die Kinos und erzählt vom musikalischen Ausnahmetalent zweier Generationen: Hamburger Musiker Roger Cicero und Vater Eugen verstarben beide zu früh, doch prägten die Musikwelt nachhaltig.

Die Geschichte, die der Dokumentation "Cicero – Zwei Leben, eine Bühne" zu Grunde liegt, klingt zunächst wie aus einem Hollywood-Drehbuch: Vater Eugen Cicero spielt in den 1960er-Jahren virtuos am Klavier mit den Größen der Jazzwelt wie Ella Fitzgerald und Shirley Bassey. Sohn Roger wird ebenso zum fantastischen Musiker und bringt am Mikrofon einen Mix aus Swing, Jazz und Pop in deutscher Sprache in die Charts. Beide versterben sie viel zu früh. Was bleibt, ist die Musik und nun eine Dokumentation über zwei außergewöhnlich musikalische Männer.

Zwei Leben, eine Bühne

Bereits 2012 begann die Hamburger Produzentin Katharina Rinderle mit den Aufnahmen für eine Dokumentation über den Ausnahmemusiker. Doch Roger Cicero verstarb unerwartet am 24. März 2016 mit nur 45 Jahren an einem Hirnschlag. Die Finanzierung des Filmprojekts wurde stillgelegt, doch Rinderle ließ die Geschichte und die tragischen sowie faszinierenden Parallelen zwischen Vater und Sohn nicht los. Sie setzte sich durch: Zum sechsten Todestag, also ab dem 24. März 2022, könnt ihr unter Regie von Kai Wessel und Tina Freitag in die Welt der beiden Musiker eintauchen. Eine Vielzahl an Zeitzeugen und Weggefährten begleiten mit ihren Kommentaren private sowie Konzertaufnahmen und huldigen zwei Generationen an Musikgenie.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Quellen zum Text: