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Olympia
Unsplash / Bryan Turner
Hamburg

Diese Hamburger Athleten treten bei den Paralympics in Tokio an

Die diesjährigen Paralympics sind schon im vollen Gange. Höchste Zeit also, um die Athleten vorzustellen, die aus der schönsten Stadt der Welt kommen: Hamburg!


Die Ruderin Sylvia Pille-Steppat

Ursprünglich kommt Sylvia Pille-Steppat ja aus Stuttgart. Weil sie aber schon seit Jaaahren in Hamburg lebt, können wir über diesen kleinen Makel hinwegsehen. Zudem ist sie seit 2014 ein festes Mitglied im Wilhelmsburger Ruderclub und spätestens seitdem mindestens ein waschechtes Nordlicht im Herzen. Und nun als eine große Hoffnung im deutschen Team der Ruderer im Einzelboot. Qualifiziert hat sie sich für diesen Platz übrigens, weil sie 2019 bei den Para Rudern-Weltmeisterschaften 2019 in Linz den fünften Platz belegte. Wir drücken die Daumen!

Edina Müller sitzt für Deutschland im Kanu

Es ist natürlich wenig überraschend, dass mehr als eine Hamburger Athletin auf dem Wasser vertreten ist. Dabei war Edina eigentlich Profi im Rollstuhlbasketball. So gut, dass nicht nur der kanadische Erfolgstrainer Michael Frogley (Coach der kanadischen Herren-Nationalmannschaft) sie nach Übersee holte und bei sich spielen lassen wollte; sie gewann später bei den Paralympics 2012 mit der deutschen Mannschaft sogar die Goldmedaille. Irgendwann war dann aber gut mit Ballsport und Edina wechselte aufs Wasser – und zum Hamburger Kanu Club. Was nicht heißt, dass sie weniger erfolgreich war: Bei ihrem ersten internationalen Rennen gewann sie Silber, 2016 wurde sie Welt- und Europameisterin in ihrer Klasse. Und jetzt die Paralympics. Kein Wunder, dass sie 2012 zur Hamburger-Sportlerin des Jahres gewählt wurde. Go Edina!

Die Basketballerin Maya Lindholm

Im deutschen Basketball-Team sind sogar gleich drei Hamburgerinnen vertreten! Zum einen hätten wir da Maya Lindholm, die bei den BG Baskets Hamburg dribbelt. Seit 2009 spielt sie in der Nationalmannschaft und gewann direkt mit dem deutschen Team die Europameisterschaft in Großbritannien. 2010 wurde sie in Birmingham Vize-Weltmeisterin, 2011 in Israel erneut Europameisterin. Bei den Paralympics 2012, die in London ausgetragen wurden, holte sie mit dem deutschen Team Gold. Besonders cool: Von Joachim Gauck wurde sie 2012 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet – die höchste verliehene sportliche Auszeichnung in Deutschland.

Auch Mareike Miller ist im deutschen Basketball-Team

Die zweite deutsche Spielerin ist Mareike Miller. Durch mehrere Kreuzbandrisse galt sie schon vor ihrer Volljährigkeit als Sportinvalidin. Hat sie sich deswegen davon abbringen lassen, Basketball zu spielen? Ganz im Gegenteil: Mit 18 Jahren begann Mareike ihre Karriere als Rollstuhl-Basketballerin. Nur wenige Jahre später stieg sie bereits in die Nationalmannschaft auf, holte ebenfalls Gold bei den Paralympics 2012. Im Finale gegen Australien war sie beim 58:44 mit 19 Punkten sogar die beste Werferin des Spiels. Seit 2017 ist sie nun Teil der BG Baskets Hamburg.

Anne Patzwald ist die dritte im Bunde

Auch Anne "Platz da" Patzwald spielt, wenig überraschend, für die BG Baskets Hamburg und tritt in diesem Jahr bei den Paralympics in Tokio für Deutschland an. 2016 war sie Teil der deutschen Nationalmannschaft in Rio und holte dort eine die Silbermedaille. Auch sie wurde, gemeinsam mit der deutschen Rollstuhlbasketballmannschaft, auf Grund dieses Erfolgs von Joachim Gauck mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. Nun drückt kiekmo Anne und ihrem Team die Daumen für Tokio.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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