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Olympioniken Hamburg
picture alliance/dpa/Sputnik / Alexey Filippov
Hamburg

Gold, Silber, Bronze: Olympioniken aus Hamburg

Über 400 Athleten haben in Japan für Deutschland um Medaillen gekämpft, darunter natürlich auch einige Hamburger. Welche Olympioniken 2021 aus der schönsten Stadt der Welt kamen, lest ihr hier.


Hockeyspieler Tobias Hauke und seine Schwester Franziska 

Eine Familie, die Hockey lebt. Zuerst spielte Mutter Hauke Hockey. Dann begann Franziska und schließlich auch ihr Bruder Tobias. Dass beide irgendwann in der deutschen Nationalmannschaft spielen würden, hätte zu Beginn wohl keiner erwartet. Doch die beiden gebürtigen Hamburger haben im Hockey eine steile Karriere hingelegt. Angefangen beim Harvestehude THC, wechselten Franziska und Tobias beide 2009 nach Köln, wo sie ihre ersten großen Erfolge feierten, unter anderem den deutschen Meistertitel. Franziska und die Frauennationalmannschaft holten bei Olympia in Rio de Janeiro die Bronzemedaille, in diesem Jahr schieden die Frauen schon im Viertelfinale aus. Tobias Hauke holte mit den deutschen Männern 2008 in Peking und 2012 in London Gold, in Tokio haben sie Bronze knapp verpasst.

Sprinter Owen Ansah und Lucas Ansah-Preprah 

Owen Ansah und Lucas Ansah-Preprah sind Teil des HSV Kaders und haben sich in diesem Jahr recht spontan für die Olympia-Teilnahme nominiert. Eigentlich sollten der 20-Jährige Ansah und der ein Jahr ältere Ansah-Preprah erst 2024 in Paris starten. Die pandemiebedingte Verschiebung und die persönlichen Steigerungen der beiden Leichtathleten machte eine Teilnahme aber schon in diesem Jahr möglich. Fun Fact: Obwohl die beiden den gleichen Nachnamen haben, sind sie nicht verwandt. Gute Freunde sind sie durch das gemeinsame Training aber geworden.

Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Maggie Kozuch 

Laura Ludwig ist euch bestimmt nicht unbekannt. Die Beachvolleyballerin hat 2016 bereits Olympiagold geholt. Seit 2013 spielt die gebürtige Berlinerin beim Hamburger SV. Die Medaille holte sie mit Kira Walkenhorst, seit 2019 hat Ludwig jedoch eine neue Partnerin: Margarete Kozuch. Die Hamburgerin und Ludwig haben gemeinsam bereits einige Preise gewonnen. In Tokio schaffen es die beiden Beachvolleyballerinnen auf einen fünften Platz.

Boxer Ammar Riad Abduljabbar 

Auch im Boxsport haben wir Hamburger einen eigenen Mann. Ammar Riad Abduljabbar ist Mitglied des Hamburg SV Polizei und qualifizierte sich dort für die olympischen Spiele in Tokio. Der gebürtige Iraker kam 2010 gemeinsam mit seinem Vater nach Hamburg und begann seine Karriere beim TH-Eilbek. 2018 wurde Abduljabbar Deutscher Meister im Schwergewicht, 2019 erlangte er beim international besetzten Cologne-Cup den dritten Platz. In Tokio erreichte Abduljabbar das Viertelfinale, wo er sich gegen den amtierenden Weltmeister Muslim Gamsatowitsch Gadschimagomedow geschlagen geben musste.

Seglerin Luise Wanser

Natürlich darf auch eine Hamburger Seglerin nicht bei Olympia fehlen. Die 23-Jährige Luise Wanser segelt gemeinsam mit ihrer Partnerin Anastasiya Winkel für den Norddeutschen Regattaverein in der 470er Klasse. Also eine 4,70 lange Zweimann-Rennjolle, die von Wanser als Steuerfrau und Winkel als Vorschoterin geführt wird. In Tokio wurden die beiden frühzeitig disqualifiziert, da die Trapezweste von Anastasiya Winkel beim Kontrollwiegen 260 Gramm zu schwer war. Dadurch rutschten die beiden vom vierten auf den letzten Platz und mussten die Medaillenhoffnung vergraben. Am Ende segelten sie sich aber doch noch auf den sechsten Platz der Gesamtwertung.

Schwimmerin Hannah Küchler 

Im April 2021 hat sich die Hamburgerin Hannah Küchler mit einer Zeit von 54,88 Sekunden auf 100 Meter Freistil für die olympischen Spiele in Tokio qualifiziert. Die 19-Jährige Schülerin ist vor etwa vier Jahren wegen des Schwimmens nach Hamburg gekommen – ohne ihre Eltern. Die sind noch in Potsdam und bejubeln die Olympia-Teilnahme ihrer Tochter von dort. Die Leistungssportlerin wohnt in Eimsbüttel und trainiert im Olympiastützpunkt in Dulsberg unter Trainer Veith Sieber.

Ruderer Torben Johannesen

Torben Johannesen hat bereits eine Silbermedaille in der Tasche. Der Ruderer des Deutschland-Achters hat sich gemeinsam mit seinen Teamkollegen gegen alle Mannschaften außer Neuseeland durchsetzen können. Der 26-Jährige Hamburger begann 2005 beim Ruder-Club Bergedorf mit dem Sport und probierte sich zunächst durch die diversen Disziplinen. 2017, 2018 und 2019 wurde Johannesen zum Hamburger Sportler des Jahres gewählt.

Ruderer Tim Ole Naske

Bei den ganzen Rudervereinen auf der Alster muss es ja noch einen zweiten Olympioniken aus der Hansestadt geben. Tim Ole Naske war mehrfach deutscher Meister im Einer und holte bei den olympischen Jugendspielen 2014 bereits Gold für Deutschland. Für den deutschen Kader in Tokio ruderte er allerdings im Vierer und holte den achten Platz. Der 25-Jährige verbringt nur wenig Zeit in Hamburg. Vor allem in der Zeit von April bis August liegt der Fokus komplett auf dem Sport. Ob am Stützpunkt in Ratzeburg, im Trainingslager oder auf Wettkämpfen.

Beachvolleyballer Julius Thole und Clemens Wickler

Ein weiteres Beachvolleyball-Duo aus Hamburg sind der 24-Jährige Julius Thole und der ein Jahr ältere Clemens Wickler. Gemeinsam schafften es die beiden zum Vizeweltmeistertitel, schieden aber, wie auch die deutschen Beachvolleyball-Frauen, im Viertelfinale aus: Der fünfte Platz in der Olympiawertung. Tholes Heimatverein ist der Eimsbütteler TV.

Tennisspieler Alexander Zverev 

Und dieser Hamburger Olympionike darf in unserer Liste natürlich nicht fehlen: Tennisspieler Alexander Zverev. Dass der 24-Jährige eine Goldmedaille nach Hause bringt, ist sicherlich kein Geheimnis mehr. Zverev ist der Sohn zweier Tennisspieler; auch sein älterer Bruder Mischa ist Profisportler. Nach der zehnten Klasse verließ der gebürtige Hamburger Alexander Zverev die Schule, um sich voll dem Profisport zu widmen. Und jetzt hat er eine Goldmedaille in die Hansestadt gebracht und als er sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug, sagte er: "Die Goldmedaille gehört nicht nur mir, sondern der ganzen Stadt Hamburg."

Die machen Sport, wir essen lieber Burger in Hamburg

Wo ihr richtig leckere Buletten mit Rindfleisch, vegetarisch oder vegan bekommt, verraten wir euch: Burger in Hamburg.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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