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Mitte

Öko, fair oder vegan: 5 mal grüne Mode in Hamburgs Mitte

Ihr müsst keine billige Massenware kaufen, die unter prekären Bedingungen hergestellt wurde. In diesen Läden bekommt ihr in Hamburgs City fair und nachhaltig hergestellte Mode.


Vunderland: Veganes Wunderland

Das "v" steht ausnahmsweise mal nicht für Vendetta, sonder für "vegan". Seit Herbst 2015 könnt ihr in der Marktstraße 137 Mode, Schmuck, Accessoires und Schuhe kaufen, die tierfrei und fair hergestellt wurden. Das Ganze muss dann aber beileibe nicht nach Waldorf-Walle-Outfit aussehen: Bei Vunderland findet ihr Designermode, zum Beispiel von Yolander James, Lumen von Sandra Marien-Mosler oder auch Cory&Phäe aus Hamburg. Vunderland findet ihr auch auf diversen Märkten und Straßenfesten, wann und wo genau, könnt ihr auf Facebook nachlesen.

Infos: Vunderland, Marktstraße 137, 20357 Hamburg

Glore: Mode mit ethischem Anspruch

"Be green in any colour you like", so lautet das Motto von Glore im Karoviertel. Ihr ahnt es schon: Die Klamotten, die ihr hier shoppen könnt, sind sowohl farbenfroh als auch nachhaltig produziert. Manche sind sogar vegan hergestellt und werden vom Glore-Team mit einem entsprechenden Stempel gekennzeichnet. Alle jedoch stammen von Herstellern, bei denen Umweltschutz und soziale Arbeitsbedingungen nicht nur auf dem Papier stehen. Die Jeans-Auswahl ist riesig, und wenn ihr wollt, werdet ihr auch fachkundig beraten. Schließlich soll eure neue Lieblingsklamotte ja nicht im Schrank versauern oder gar (zu) schnell im Müll landen. Slow Fashion statt Wegwerfmentalität – auch das gehört bei ethischer Mode dazu.

Infos: Glore, Marktstraße 31, 20357 Hamburg

soleRebels: Äthiopische FairTrade-Schuhe aus Autoreifen

Schuhe aus Autoreifen? Das klingt weder stylisch noch bequem. Und ist doch beides, zumindest dann, wenn es sich um Treter von soleRebels handelt. Seit 2018 könnt ihr die farbenfrohen Slipper und Boots, die in einer Vorstadt der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba hergestellt werden, auch in Hamburg kaufen: Am Neuen Kamp 3, gegenüber der Rindermarkthalle, hat der erste deutsche Flagstore eröffnet. Firmengründerin Bethlehem Tilahun Alemu ist es nicht nur wichtig, dass die Herstellung der Schuhe ökologisch ist: Sie zahlt auch faire Löhne, damit ihre Angestellten und deren Familien ein menschenwürdiges Leben leben können. Und so ist soleRebels auch die erste Schuhmarke überhaupt, die mit dem FairTrade-Label ausgezeichnet wurde!

Infos: soleRebels, Neuer Kamp 3, 20359 Hamburg

hessnatur: Weil alle ein Recht auf Fairness haben

Weniger ist mehr, das gilt auch für Klamotten. Es muss nicht sein, dass euer Kleiderschrank von Billigkleidung überquillt, die ihr ohnehin nie oder nur wenige Male anzieht. Sucht euch lieber ein paar Stücke zusammen, die wirklich euer Stil sind – und von so guter Qualität, dass sie auch lange halten. Bei hessnatur findet ihr nachhaltige und natürliche Mode für Frauen, Männer, Kinder und auch Babys. Klar kosten die Stücke ein bisschen mehr. Aber dafür werden die Menschen, die sie machen, auch fair bezahlt. Denn jeder hat ein Recht auf Fairness.

Infos: hessnatur, Alstertor 17, 20095 Hamburg

Marlowe Nature: Umweltbewusst, konsequent und stilverliebt

Fair und nachhaltig: Bei Marlowe Nature gibt es Green Fashion für Männer, Frauen und Kinder – und zwar ausschließlich von Marken, die von ökologischer und fairer Produktion überzeugt sind, insgesamt mehr als 40. Das Sortiment umfasst eine große und abwechslungsreiche Produktpalette von Anbietern Grüner Mode, darunter Armedangels, recolution, Lanius, King Loui oder auch Knowledge-CottonApparel. Stylische Öko-Jeans gibt es unter anderem von KOI, Goodsociety und Mud. Stilvolle Outfits shoppen heißt bei Marlowe Nature: entspannt und ethisch. Auch wenn es um Accessoires und Kosmetik geht.

Infos: Marlowe Nature, Beim Schlump 5 (für Frauen) und 9 (für Männer), 20144 Hamburg | Weltladen Ottensen, Bahrenfelder Straße 176, 22765 Hamburg

Feminine Mode von Hamburger Modelabels

Wenn ihr Wert auf Stil und Einzigartigkeit legt, solltet ihr euch auch diese Läden ansehen: Hamburger Modelabels, die ihr kennen solltet.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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