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Öjendorfer See
kiekmo
Billstedt

Naturoase in Hamburgs Osten: Öjendorfer Park und See

Den Öjendorfer See in Billstedt könnte man als den kleinen, stillen Bruder der Außenalster beschreiben. Zwar ist auch hier am Wochenende und an Feiertagen viel Betrieb, aber nichtsdestotrotz strahlt der See im Öjendorfer Park eine tiefe Ruhe aus.


Vielleicht liegt das an den breiten Wiesenflächen, den vielen Bäumen ringsherum und den leicht hügeligen Wegen, die um den Öjendorfer See herum führen. Oder an der kleinen bewaldeten Insel, auf der sich ein Vogelschutzgebiet befindet. Mit etwas Glück erhascht ihr bei eurem Spaziergang durch den Öjendorfer Park einen Blick auf einen der Graureiher, die hier brüten.

Spielen und Baden am Öjendorfer See

An heißen Sommertagen hat der Öjendorfer See außerdem einen großen Vorteil: Ihr könnt hier baden. Die Ufer sind flach und das Wasser entsprechend nicht so kalt. Der Badesee in Hamburg verfügt über zwei Sandstrände – einen im Norden und einen im Süden. Aber Vorsicht: Hier bilden sich auch schnell Blaualgen! Also achtet auf entsprechende Hinweise, bevor ihr den Sprung ins kühle Nass wagt. Doch auch ohne Badespaß müssen die Lütten nicht lang nach dem nächsten Abenteuer suchen. Sie können über die breiten Wiesenflächen toben, sich auf einem der beiden großen Spielplätze verausgaben, Minigolf spielen und sogar auf Ponys reiten. Mit Sack und Pack ins Auto und los gehts – auch das ist möglich. Nördlich des Öjendorfer Sees findet ihr einen Parkplatz.

Öjendorfer Park: Spazieren, joggen oder wandern?

Der Öjendorfer Park mit dem Öjendorfer See ist zu jeder Jahreszeit ein schönes Ausflugsziel: im Sommer zum Baden, Sonnen und Grillen, im Frühling und Herbst zum Spazieren und Joggen (eine Runde ist circa fünf Kilometer lang) und im Winter zum Schlittenfahren. Auch eure Vierbeiner freuen sich über viel Platz zum Toben. Unser Tipp für die Wanderlustigen unter euch: Die Etappe 4 auf dem Grünen Ring Hamburg führt euch unter anderem am Schleemer Bach entlang und durch den Öjendorfer Park. Also schnürt eure Wanderschuhe und ab geht die Post!

Erst entstand der Öjendorfer See, dann der Öjendorfer Park

In See-Jahren gerechnet ist der Öjendorfer See quasi noch ein Jungspund. Die Grube, die heute mit Wasser gefüllt ist, wurde in den 1920er-Jahren ausgehoben, um die Horner Marsch mit Sand aufzufüllen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie zur Trümmerdeponie. Erst 1954 kam das Wasser – und zwar durch einen Durchstich zum Schleemer Bach. Der zugehörige Öjendorfer Park – übrigens der drittgrößte Park Hamburgs – entstand wenige Jahre später.

Infos: Öjendorfer Park, Barsbütteler Weg, 22117 Hamburg

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