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Handschellen
Unsplash / Bill Oxford
Hamburg

Nervenkitzel für zu Hause: 5 True Crime-Dokus aus der Hansestadt und Umgebung

Beim Tatort wisst ihr immer schon vorher, wer der Täter ist? Dann haben wir hier fünf spannende True Crime-Fälle aus Hamburg und Umgebung, an denen ihr euch die Zähne ausbeißen werdet! Perfekt für regnerische Tage, lange Wochenenden oder während der Selbstisolation.


Der Tote aus Harburg

Herbst 2003: Im Hinterhof eines Hochhauses in Hamburg-Harburg wird ein blutüberströmter Mann entdeckt. Er stirbt noch am Tatort. Nachdem sich herausstellt, dass er eine Geliebte hatte, spricht für die Hamburger Ermittler vieles für eine Beziehungstat. Ein Täter wird allerdings nicht gefunden. Drei Jahre später wird der Fall schließlich, wegen mangelnder Beweise, eingestellt. 2012 meldet sich plötzlich ein anonymer Informant – und die Ermittler nehmen den Fall wieder auf. Einfach wird die Suche nach dem Täter nicht. Doch nach über zwölf Jahren Ermittlungsarbeit haben die Kriminalbeamten endlich Erfolg! [youtube id="mvYQq62JX5U"]

Zwei scheinbar verschiedene Fälle führen in die gleiche Richtung

Anfang der 2000er-Jahre müssen die Ermittler im Landkreis Dithmarschen gleich zwei Mordfälle aufklären. Dabei macht es anfangs noch den Anschein, als hätten diese nichts miteinander zu tun. Ein junges Mädchen, gerade einmal 15 Jahre alt, verschwindet spurlos und wird erst Wochen später an einem Regenrückhaltebecken in Nordfriesland gefunden. Die Todesursache: unklar. Hinweise auf den Täter: keine. Zwei Jahre später ermittelt die Mordkommission Itzehoe im Fall eines erschossenen Mannes. Dieser wurde hinter dem Steuer seines Wagens gefunden; vier Schüsse in Kopf und Oberkörper haben ihn getroffen. Eine Spur zum Mörder finden die Ermittler auch hier nicht. Vorerst. Denn der Täter ist eine tickende, menschliche Zeitbombe in der Gestalt eines freundlichen, harmlos wirkenden Mannes. [youtube id="Fe6bRCZhPbM"]

Taxi-Mord in Nienstedten

Sie sind gerade auf dem Schulweg, als die Kinder das Taxi am Straßenrand in Nienstedten sehen. Der Motor läuft, die Warnblinkanlage ist eingeschaltet – und der Fahrer ist tot. Im Januar 2010 ermittelt die Mordkommission im Fall Peter L. Was sie da noch nicht wissen: Der Fall wird sich zu einem ermittlungstechnischem Albtraum entwickeln. Schließlich gibt es im Taxi allerhand Spuren. Wie da die Richtige finden? Letztendlich gelingt es einer jungen Polizeianwärterin, durch das Sichten von 49 Überwachungsvideos, den Mörder zu identifizieren. [youtube id="6u0bOLkce5A"]

"Ich gehe noch auf den Kiez" – danach verschwand er

Der Mord am Briten Timothy S. beschäftigt die Hamburger Kripo im Januar 2001. Nachdem er einem Freund sagte, dass er noch auf den Kiez wolle, verschwand der 37-Jährige spurlos. Nur wenige Tage später, nachdem er als vermisst gemeldet wurde, finden die Beamten den toten Mann in seiner Wohnung in Bahrenfeld. Er ist nackt, der Oberkörper von Messerstichen übersät. Erst zwölf Monate später soll das Hamburger Landgericht den Täter zu zwölf Jahren und neun Monaten verurteilen. [youtube id="vGKVVJudn5g"]

Bekannter Fall aus Norddeutschland: Die Göhrde-Morde und Birgit Meier

Die Göhrde-Morde und der Fall Birgit Meier halten damals nicht nur Niedersachsen in Atem: Jahre später gilt der Täter als einer der brutalsten Serienmörder Deutschlands. 1989 verschwindet Birgit Meier spurlos. Verdächtigt wird für lange Zeit ihr Mann, von dem sie zu dieser Zeit getrennt lebte. Ein Alibi für die Nacht des Verschwindens hat dieser nämlich nicht. Wollte er die Kosten für die Scheidung sparen? Die Ermittlungen geraten immer wieder ins Stocken. Denn etwa zeitgleich geschehen in der Region zwei Doppelmorde: Vor den Toren Lüneburgs werden zwei Pärchen grausam ermordet. Später stellt sich raus: Als die Polizei am ersten Tatort ermittelt, begeht der Täter nur 800 Meter entfernt den zweiten Mord. Fast 30 Jahre vergehen, bis die Polizei schließlich den Täter feststellen kann. [youtube id="ROJiwDYScmc"]

True Crime in Hamburg

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