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Fair Fashion SALZWASSER
SALZWASSER
Hamburg

Fair Fashion: 5 nachhaltige Modemarken aus Hamburg

Neue Saison, neuer Style – aber bitte mit Sinn? Dann werdet ihr bei diesen nachhaltigen Modemarken aus Hamburg fündig, die auf hochwertige Materialien und Slow Fashion setzen.


Eine besonders nachhaltige Modemarke aus Hamburg: SALZWASSER

Natürlich, nachhaltig, nordisch – das hat sich die Marke SALZWASSER aus Hamburg auf die Fahne geschrieben. Nicht nur, dass die wunderschön-minimalistischen Statement-Shirts, -Pullis und kuscheligen Accessoires bereits nach GOTS (Global Organic Textile Standard) zertifiziert sind – was bedeutet, dass hier nur Biobaumwolle sowie recycelte Materialien zum Einsatz kommen – und besonders langlebig sind. Die Marke setzt außerdem auf vollständige Transparenz in Sachen Herstellung, Lieferkette und Co. Als Social Business veranstaltet SALZWASSER zudem (virtuelle) Events wie Filmabende mit Diskussion, klärt auf dem Blog zu umweltrelevanten Themen und der Rolle der Textilindustrie auf und engagiert sich in Aufforstungsprojekten. Zukunftsorientiertes Denken für einen bewussteren, nachhaltigen Umgang mit Kleidung und den Schutz der Ozeane lautet die Mission. Deshalb arbeitet SALZWASSER aktuell an einem kreislauffähigen Produkt – einem Shirt, das zurückgegeben und neu verarbeitet wird, wenn es ausgetragen ist. Smart!

Infos: SALZWASSER, Kampstraße 12, 20357 Hamburg

Peruanische Lebensfreude trifft Mode: ACHIY

Inspiriert von der indigenen Lebenskultur Perus ist jeder Pullover ein Kunstwerk: Bei ACHIY wird jedes Kleidungsstück per Hand aus 100 Prozent Babyalpakawolle und in kleiner Auflage gefertigt. Und mal im Ernst, wer mag denn bitte keine Alpakas?! Hier shoppt ihr also nicht nur nachhaltige Mode, sondern auch noch echte Unikate – und Besonderheiten dazu! Oder habt ihr schon mal anderswo einen Strickcardigan gesehen, der mit Eukalyptus gefärbt und Knöpfen aus Kokos versehen ist? Ganz schön Hippie? Ja! Aber in modern. Denn Farbpalette und Schnitte stehen den aktuellen Kollektionen der Modehäuser in nichts nach, sind nur unter wesentlich besseren Bedingungen produziert. Gründerin Vivica Pietz möchte sich mit ihrer Slow-Fashion-Marke im bewussten Gegensatz zur schnelllebigen und verschwenderischen Textilindustrie positionieren und die Fertigung von Kleidung als kulturelles Handwerk bewahren. Sie beweist: Mode und Tradition lassen sich in Einklang bringen. Die Pullover von ACHIY aus dem "göttlichem Vlies" haben ihren Preis, doch eben auch ihre Qualität.

So gut kann Müll aussehen: Bracenet

Dass wir Menschen die Meere mit unserem Müll bis ans Limit belasten, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Doch was tun wir eigentlich aktiv dagegen? Die Weltverbesserer von Bracenet haben es sich zur Aufgabe gemacht, im Meer treibende Geisternetze – also verlorene oder absichtlich ausgeworfene Fischernetze – aufzuspüren und zu bergen. Diese treiben nämlich zuhauf ihr Unwesen in unseren Ozeanen und bedeuten für Millionen Meeresbewohner den Tod. Doch aus schaurig wird schön, denn genau diese Netze werden von Bracenet in liebevoller Handarbeit zu Schmuckstücken für unser Handgelenk, unsere Schlüssel, Masken, Kameras und weitere Accessoires verarbeitet. Mit einem personalisierten Anhänger mit maritimem Motiv könnt ihr das Ganze noch veredeln. Sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch noch echt robust und tut etwas Gutes! Psst: Bekleidung gibts auch.

Nachhaltige Mode made in Hamburg: du lauch

Zertifizierte Biobaumwolle und recyceltes Polyester in Form von Shirts und Pullovern. Lokal in Hamburg bestickt – mit Motiven rund um Kaffee und Meerweh. So weit, so gut, was die Nachhaltigkeit von du lauch betrifft. Der Clou: Sowohl die Stoff- als auch die Garnfarbe wählt ihr selbst aus und erst nach der Bestellung wird euer individuelles Kleidungsstück gefertigt. Das spart ordentlich Ressourcen. Und steigert dafür die Vorfreude darauf, euer neues Lieblingskleidungsstück endlich in den Händen zu halten. Wenn ihr noch mehr für eure CO2-Bilanz tun wollt, holt ihr eure Bestellung übrigens ganz einfach selbst bei no same in der Neustadt ab – hier kommen die Stickmuster auf den Stoff.

Hamburg-Liebe trifft hanseatische Moral: Hafendieb

Reduziert, funktional, stylisch – ihr liebt diese Kombination der nordischen Streetwear? Wenn es dazu noch nachhaltig sein soll, ist Hafendieb eure Marke. Ganz unaufgeregt und ohne große Show präsentieren sich die regional bedrucken Shirts, Pullis, Mützen und mehr aus Biobaumwolle, recyceltem PET, Tencel und Wolle, die das Lebensgefühl rund um den Hamburger Hafen repräsentieren. Hanseatischer Pragmatismus heißt auch: Nicht lang schnacken, sondern anpacken und helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Und so unterstützt Hafendieb mit einer Non-Profit-Kollektion die Initiativen Pfand gehört daneben und GoBanyo. So sieht authentische Nachhaltigkeit aus.

Noch mehr Fair Fashion in Hamburg

Dem ein oder anderen Profi-Shopper unter euch wird aufgefallen sein, dass das ja längst nicht alles gewesen sein kann – stimmt auch! Hier kommen weitere Adressen, an denen ihr Fair Fashion in Hamburg shoppen könnt.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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