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Blick auf die Mönckebergstraße in Hamburg
Unsplash / Đăng Nguyễn
Neustadt

Das Ladensterben in der Hamburger Innenstadt geht weiter

Im Oktober 2020 musste die sowieso schon angeschlagene Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof die Türen ihrer Filiale in der City schließen. Auch Karstadt Sport zog aus. Und das Ladensterben geht weiter...


In den vergangenen Monaten ist es ruhig geworden in der Hamburger Innenstadt. Die Folgen der Corona-Pandemie sind in den sonst stark frequentierten Straßen und Passagen allgegenwärtig. Nachdem bereits der Verkaufsriese Galeria Karstadt Kaufhof die Segel streichen musste, haben auch andere Unternehmen, die mit Filialen in der City vertreten sind, umfangreiche Schließungen angekündigt.

Filialschließungen und Stellenabbau bei Douglas und H&M

Unter anderem plant das Parfümerieunternehmen Douglas harte Einschnitte beim stationären Handel: 60 von 430 Filialen in Deutschland sollen laut dem Münchener Merkur schließen. Die stärksten Einschnitte sind demnach in München, Köln und Hamburg geplant. Auch der Moderiese H&M strauchelt und will rund 800 Stellen in Deutschland streichen. Zwar sollen gut 100 neue Läden in 2021 eröffnen, gleichzeitig stehen aber 350 Filialen vor dem Aus.

Pimkie, Promod und Esprit meldeten Insolvenz an

Noch schlechter steht es um die Modeketten Pimkie, Promod und Esprit. Alle drei haben 2020 Insolvenz angemeldet. Um das Überleben von Pimkie in Deutschland zu sichern, will die französische Modekette dem Fachmagazin "Textilwirtschaft" zufolge 40 ihrer insgesamt 75 Filialen in Deutschland schließen. Bei Esprit stehen rund 50 Niederlassungen vor dem Aus. Promod geht sogar noch weiter und stellt den stationären Handel in Deutschland komplett ein.

Mö und Spitalerstraße steht ein Wandel bevor

Ihr merkt schon: In den bekannten Einkaufsstraßen Mönckebergstraße und Spitalerstraße wird sich in der nächsten Zeit ordentlich was tun. Aber das kann ja auch eine Chance sein – zum Beispiel für weniger Fast Fashion und mehr Fair Fashion in der City. Wenn ihr beim Shopping mittlerweile darauf achtet, dass eure Kleidung unter nachhaltigen und fairen Bedingungen entstanden ist, werft doch mal einen Blick auf unsere Liste mit Fair Fashion in Hamburg.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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