Direkt zum Inhalt
Unsplash/Olliss
Hamburg

Hebamme gesucht? 5 Tipps für werdende Mütter in Hamburg

Ilka Kaufmann von der Hebammenpraxis Lütten Nordlicht in Eimsbüttel verrät hier ihre Tipps, wie ihr euch gut auf die Geburt und die erste Zeit mit eurem Baby vorbereitet.


Hebammen in Hamburg: Am Anfang solltet ihr schnell sein 

Es klingt komisch, aber: Ihr solltet euch wirklich sofort nach dem positiven Schwangerschaftstest um eine Hebamme kümmern. Wir sind ganz oft schon in der sechsten, siebten Schwangerschaftswoche ausgebucht! Im Internet findet ihr auf Midwife nützliche Infos zur Hebammensuche und auf Hebammensuche Kontakte in eurer Nähe. Schaut auch einfach mal bei euch im Viertel oder fragt Freundinnen. Wenn ihr im Geburtshaus entbinden oder bei der Geburt gern eine Beleghebamme dabei haben möchtet, müsst ihr euch darum auch so schnell wie möglich kümmern!

Lasst euch von uns Hebammen helfen

Das geht zum Beispiel in einem Geburtsvorbereitungskurs, den ihr allein oder mit eurem Partner machen könnt. Wir sprechen dabei über alles, was die Geburt und erste Zeit mit eurem Baby betrifft. Für Eltern, die keine Hebamme gefunden haben, bieten wir im Lütten Nordlicht übrigens einen speziellen Kurs an, "Babypflege Elternsein". Da lernt ihr etwa, wie Babys gebadet oder gewogen werden – was normalerweise die Hebamme in der Wochenbettbetreuung zeigt. Wir bieten außerdem geburtsvorbereitende Akkupunktur an. Ab vier Wochen vor dem Geburtstermin könnt ihr dazu in unsere offene Sprechstunde kommen. Studien belegen, dass Akkupunktur die Eröffnungsphase der Geburt um drei bis vier Stunden verkürzt. Außerdem stärkt sie euch vor der Geburt und regelt den Hormonhaushalt. Nach der Geburt solltet ihr einen Rückbildungskurs machen. Das ist ganz wichtig, auch bei Kaiserschnitt-Geburten.

Macht euch bloß nicht verrückt!

Holt euch nicht zu viele Meinungen ein. Lest nicht in Foren und googelt keine Schwangerschaftsbeschwerden. Das macht euch nur verrückt und hilft überhaupt nicht. Sucht euch lieber zwei, drei Personen, denen ihr vertraut. Das kann euer Gynäkologe sein, eure Hebamme, eine gute Freundin oder vielleicht eure Mutter. Das Gleiche gilt für die Ausstattung. Ihr braucht nicht von Anfang an alles zu Hause haben. Vielleicht ist euer Baby super entspannt und will gar nicht in der teuren Hängematte liegen? Und falls doch, dann könnt ihr die auch dann noch kaufen.

Genießt die letzte Zeit zu zweit – und die erste zu dritt

Der werdende Papa sollte rechtzeitig mit seinem Arbeitgeber über Urlaub und Elternzeit sprechen. Ich empfehle mindestens zwei, drei Wochen Urlaub ab der Geburt eures Babys. Wenn er vielleicht sogar noch einen Monat Elternzeit nehmen kann: perfekt! Und vielleicht fahrt ihr, bevor das Baby kommt, noch mal zu zweit weg? Ein letzter Pärchen-Urlaub mit ganz viel Quality-Time ist was richtig Schönes, auch zum Erinnern in stressigen Zeiten.

Hakt die To-Do-Liste ab und denkt dabei auch an euch

Manchmal kommt das Baby früher als geplant. Dann ist es unglaublich beruhigend, wenn ihr gut vorbereitet seid. Packt also rechtzeitig eure Sachen für die Geburt und sucht ein schönes, erstes Outfit für dein Baby raus. Und auch wenn es ein bisschen nach Klischee klingt: Aber wenn ihr Lust habt, geht ruhig noch mal zur Pediküre, zum Friseur oder in die Sauna. Lasst euch noch mal richtig verwöhnen – das fällt nach der Geburt ja auch erst mal flach. Über Lütten Nordlicht: Die Hebammen Ilka Kaufmann, Christina Mucks und Leah Bianchini haben auf den immer schlimmer werdenden Hebammen-Mangel reagiert – und eine Praxis mit innovativem Konzept gegründet. In Zusammenarbeit mit einer Kinderarzt-Praxis bieten sie im Lütten Nordlicht neben Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskursen, Akkupunktur, Yoga oder Wochenbett-Betreuung zu Hause auch eine offene Sprechstunde mit flexibel buchbaren Terminen an.

Die besten Indoorspielplätze in Hamburg

Draußen mal wieder Schietwetter? Dann werft doch mal einen Blick auf unsere Liste mit den besten Indoorspielplätzen in Hamburg.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Mehr lesen über