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Urlaub am Strand
Unsplash / S'well
Hamburg

Haspa Trendbarometer: So verbringen Hamburger ihren Sommerurlaub

Linda Bernhof
Linda Bernhof

Eine Umfrage im Auftrag der Hamburger Sparkasse zeigt, wie reisefreudig die Hamburger in diesem Sommer sind. Wo es sie hinzieht und wie viel sie bereit sind auszugeben, lest ihr hier.

In den letzten zwei Jahren wurden sicherlich auch eure Reisepläne ein ums andere Mal von Corona durchkreuzt. Entsprechend groß dürfte euer Urlaubshunger in diesem Jahr sein. Uns geht es zumindest so und auch die Ergebnisse des Haspa Trendbarometers zeigen: 65 Prozent der Hamburger wollen in diesem Sommer wieder verreisen. 

Viele machen Urlaub in Deutschland

In einer repräsentativen Umfrage von YouGov im Auftrag der Hamburger Sparkasse wurden im Juni dieses Jahres 510 Menschen aus der Metropolregion Hamburg zu ihren Plänen, ihrem Urlaubsbudget und der Reisekasse befragt. Weiterhin steht demnach der Deutschland-Urlaub hoch im Kurs. Das Trendbarometer zeigt, dass 30 Prozent der Befragten im Heimatland Urlaub machen wollen, 25 Prozent zieht es nach Europa. Ein Großteil will am Strand entspannen (42 Prozent). Andere planen einen Städtetrip (31 Prozent), einen Wander- (15 Prozent) oder Campingurlaub (10 Prozent). 

Haspa

Das ist den Hamburgern ihr Urlaub wert

Das Reisebudget bleibt bei den meisten gleich. Nur 19 Prozent sind bereit, mehr auszugeben. In nackten Zahlen bedeutet das: 32 Prozent der Befragten planen mit einen Budget zwischen 500 und 1.000 Euro pro Person. 22 Prozent sind im Sparmodus und wollen weniger als 500 Euro pro Nase ausgeben. 10 Prozent ist der Sommerurlaub sogar über 2.000 Euro pro Person wert. Finanziert wird die Auszeit durch regelmäßiges Sparen (60 Prozent) oder aus laufenden Einkünften (48 Prozent). 

Im Ausland zahlen viele mit Bargeld

Am Urlaubsziel angekommen zahlen 47 Prozent der Hamburger am liebsten bar. Daher heben viele (37 Prozent) schon vorher größere Beiträge von 300 Euro und mehr ab. Mit Kreditkarte zahlen nur 22, mit Girokarte 21 und mit Smartphone-App 18 Prozent. Dabei sind größere Mengen Bargeld meist gar nicht nötig. Das erklärt Anna Fender, Haspa-Expertin für Zahlungsverkehr: "Ein kleiner Barbetrag für die ersten Zahlungen nach Ankunft sind durchaus ratsam. Aber in den meisten Ländern kann man heute problemlos mit Karte bezahlen – manchmal ist das sogar die einzige Option. (…) In Hotels oder bei Mietwagen ist oft eine Kreditkarte zwingend erforderlich."

Nicht jeder hat eine Reiseversicherung

Gerade in Zeiten von Corona spielen Reiseversicherungen eine wichtige Rolle. 40 Prozent der Befragten schließen vor ihrer Reise eine Auslandskrankenversicherung, 39 Prozent eine Reiserücktrittsversicherung ab. 35 Prozent nehmen das Risiko in Kauf und schließen gar keine Versicherung ab. 

Übrigens: Solltet ihr in Länder außerhalb der Euro-Zone reisen und am Ende des Urlaubs noch Münzen übrig haben, könnt ihr diese spenden. Bei der Sammelaktion "Urlaubsmünzen" haben die Haspa-Filialen bereits mehr als 28 Millionen Münzen und Scheine gesammelt. Das Geld kommt der Initiative "Kinder helfen Kindern" des Hamburger Abendblatt e. V. zugute. Auch übrig gebliebene Euros können hier gespendet werden. 

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.