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Fischmarkt Hamburg
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Altona

Gute Neuigkeiten: Der Fischmarkt öffnet endlich wieder!

Stück für Stück zurück zur Normalität: Der Fischmarkt darf ab Oktober wieder eröffnen! Zwar mit einigen Einschränkungen, aber Aale-Dieter und Co. sind wieder mit ihren köstlichen Fischbrötchen am Start und versüßen uns den Sonntag.


Nach fünfmonatiger Zwangspause wird der beliebte Fischmarkt in Altona ab Oktober endlich wieder stattfinden. 300 Jahre lang fand der Markt jeden Sonntag auf dem Gelände in Altona statt – erst die Pandemie hat es geschafft, die Tradition zu brechen. Aber jetzt können wir unseren Sonntag endlich wieder mit Fischbrötchen, frischer Brise und Aale-Dieter verbringen.

Neue Öffnungszeiten, anderes Konzept

Doch natürlich kann der Fischmarkt auf Grund der aktuellen Lage nicht wie gewohnt ablaufen. Das Bezirksamt Altona und die Gesundheitsbehörde haben sich gemeinsam ein Konzept überlegt, womit der Fischmarkt wieder öffnen kann. So soll der Markt, statt wie gewohnt in den frühen Morgenstunden, erst um 11 Uhr öffnen. Die Veranstalter hoffen so zu vermeiden, dass betrunkene Kiezgänger die auf dem Markt geltenden Abstand- und Hygienevorschriften missachten.

Nur noch 500 Besucher

Bis 15 Uhr haben die Marktbesucher Zeit, Fisch, Obst und Gemüse oder Blumen zu kaufen. Statt der sonst 120 Händler soll es mit rund 60 nur noch die Hälfte geben. Außerdem soll eine Sicherheitsfirma samt aufgestellter Zäune dafür sorgen, dass sich höchstens 500 Besucher auf dem Markt befinden und sich an Hand eines Einbahnsystems möglichst wenig in die Quere kommen.

Unverständnis bei den Händlern

Aale-Dieter und die anderen Händler sind über das neue Konzept jedoch nicht so erfreut. Laut Focus Online sieht Dieter Bruhn, wie Aale-Dieter mit bürgerlichem Namen heißt, das Konzept als Übertreibung. Die Händler sollen selbst auf den nötigen Abstand achten, statt Zäune aufzustellen und so die jahrhundertalte Tradition zu brechen. Auch Sonja Marx verkauft ihre Fischbrötchen normalerweise auf dem Fischmarkt, steht aber seit einigen Wochen notgedrungen auf dem Rathausmarkt. Sie hat für die Begründung, dass die Betrunkenen und Touris den Markt stürmen würden, kein Verständnis, schließlich sei das nicht die Realität und der Kiez nicht so belebt wie sonst.

Fischbrötchen in Hamburg

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