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Bernd Euler
Hamburg

5 Gründe für Hamburger, ins ungeliebte Pinneberg zu fahren

Hamburger reißen gern Witze über die angeblichen Provinz-Idioten aus Pinneberg. Hier kommen fünf Gründe, dringend mal ins südliche Schleswig-Holstein zu fahren – der Landkreis mit dem Kfz-Kennzeichen "PI" hat nämlich echt viel zu bieten.


"Meusels Landdrostei": Eine der besten Küchen Schleswig-Holsteins

Mitten in der Stadt Pinneberg steht die barocke Landdrostei. Das Restaurant in dem historischen, rund 250 Jahre alten Bauwerk wurde vor einigen Jahren sogar mal Starkoch Tim Mälzer angeboten. Der wollte nicht, stattdessen schlugen die Meusels zu. Und Aggi und Mario tischen in zauberhaften Ambiente grandios auf. Eine der besten Küchen im Süden Schleswig-Holsteins findet ihr in Pinneberg-City: Meusels Landdrostei. Das Restaurant hat unter Hygieneauflagen wieder geöffnet. Was genau ihr bei einem Besuch beachten und wie ihr euch verhalten müsst, erfahrt ihr auf der Webseite. Außerdem gibt es den Mittagstisch sowie die hauseigenen Kuchen und Torten zur Abholung.
Infos: Meusels Landdrostei, Dingstätte 23, 25421 Pinneberg

Cablesport Arena: Auf die Bretter und ab über den See

Auf die Bretter, fertig, los! Das geht nicht nur in Cannes, St. Tropez oder an der Adria, sondern auch in Pinneberg. Denn dort gibt’s, wie übrigens auch in Harburg, eine Arena für Wassersportfans. Von einem Lift könnt ihr euch auf Wakeboards über den See ziehen lassen und über Rampen springen. Ihr könnt auch einfach mit einem Drink am See abhängen. Und die S-Bahn nach Hamburg ist nur ein paar Schritte von der Cablesport Arena Pinneberg entfernt. Wegen Corona gibt es neue Hausregeln und ein Hygienekonzept. Unter anderem bleiben die Umkleiden vorerst geschlossen. Über die Homepage halten euch die Betreiber immer auf dem aktuellen Stand.
Infos: Cablesport Arena, Burmeisterallee 2, 25421 Pinneberg

Neuendeich: Lecker Käffchen und Kuchen im Kreis Pinneberg

Neuendeich liegt mitten in der Marsch, die zum Kreis Pinneberg gehört. Und dort gibt es "Schönes Leben auf dem Lande". Ein Restaurant mit Café, mit dem sich Jens Stacklies, Chef des Hamburger Brauhauses Gröninger, in einem historischen Gebäude von 1580 den Traum vom reetgedeckten Landgasthaus erfüllte. Wenn ihr Käffchen und Kuchen nebst viel Natur und freiem Blick übers platte Land liebt – nichts wie hin. Um die Abstandsregeln einzuhalten, bittet das Lokal möglichst um Reservierung und bietet die Speisen als Take-away an. Dass auch hier die Hygieneregeln gelten, ist klar.
Infos: Schönes Leben auf dem Lande, Oberrecht 31, 25436 Neuendeich

28 Grad: Der Beach-Club, an dem die dicken Pötte vorbeiziehen

Super Sache, so ein Beach-Club an der Elbe, oder? Findet ihr ja auch in Hamburg. In Wedel allerdings gibt's einen tollen Sandstrand dazu. Und es ist nicht so überfüllt. 28 Grad nennt sich der Club im Kreis Pinneberg, an dem oft dicke Pötte vorbeigefahren. Gleich um die Ecke ist die legendäre Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm Höft mit ihren Flaggen und Hymnen. Einen Mund-Nasen-Schutz solltet ihr griffbereit haben und mit EC-Karte zahlen. Markierungen und Personal leiten euch ganz entspannt durch euren Besuch. Auf Instagram informiert euch der Beach Club zu aktuellen Entwicklungen und Verhaltensregeln vor Ort.
Infos: Beach Club 28 Grad, Hakendamm 2, 22880 Wedel

Barcode Live: Eine Musikkneipe vom alten Schlag

Casting-Shows hin oder her: Vermisst ihr nicht auch diese Musikschuppen vom alten Schlag? Pinnebergs Gastroszene hat so etwas zu bieten: Im Barcode Live am Bahnhof gibt Gastronomin Betty Behrend auch jungen Künstlern eine Chance, Erfahrungen auf der Bühne zu sammeln. Tanzpartys gibt's auch ab und zu. Und in die S-Bahn nach Hamburg fallt ihr fast. Die fährt vor der Tür. Aufgrund der Allgemeinverfügung muss das Barcode Live vorerst noch die Pforten geschlossen halten. Betty und Eric stehen aber schon in den Startlöchern und planen zur Wiedereröffnung eine große Sause. Hoffentlich bald!
Infos: Barcode Live, Bahnhofstraße 3, 25421 Pinneberg

Hamburger oder Pinneberger: Wer hat's gesagt?

Wenn's nach uns Hamburgern ginge, dann wäre es ganz klar: Die Pinneberger können ja mal so gar nicht fahren. Die Fehde hat eine lange Tradition und bringt manchmal auch ein bisschen Spaß. Wir haben mal typische Aussagen zusammengesucht. Jetzt dürft ihr raten: Hamburger oder Pinneberger?

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