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Carcassonne
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Hamburg

kiekmo empfiehlt: 7 Gesellschaftsspiele, die süchtig machen

Wir bei kiekmo sind während der Corona-Pandemie zu richtigen Spielern geworden. Nein, wir meinen keine Pferdewetten oder andere illegale Glücksspiele! Die Rede ist von diesen Gesellschaftsspielen!


Eine Runde "Scrabble" geht immer bei Eva

Hier zählt jedes Wort! Vor allem in der Endphase haben erfahrene "Scrabble"-Spieler noch mal die Gelegenheit, richtig zu punkten – zum Beispiel indem sie aufmerksam beobachten, welche Buchstaben die Mitspielenden noch haben könnten. Das trainiert nicht nur die grauen Zellen, auch unserer Rechtschreibung und dem Wortschatz tut das gut.

Der Spiele-Klassiker für zwei bis vier Personen ist an sich schnell erklärt: Anfangs ziehen alle der Reihe nach verdeckt sieben Buchstaben aus dem Beutel und legen möglichst viele davon – der Erste ausgehend vom Mittelpunkt des Spielplans – so ab, dass sie ein Wort ergeben. Ist ein Zug beendet, zieht der Spieler erneut so viele Buchstaben aus dem Säckchen, bis er wieder sieben vor sich stehen hat. Der nächste Spieler legt nun ein neues Wort aus oder baut an ein bereits vorhandenes an. Dabei muss aber immer an einen Buchstaben des bereits bestehenden Wortgerüsts angeknüpft werden. Unterschiedliche Buchstaben bringen unterschiedliche Punktzahlen ein. Außerdem gibt es Bonusfelder, die Punkte einzelner Buchstaben oder ganzer Wörter verdoppeln oder gar verdreifachen. Wer am Ende die höchste Punktzahl hat, gewinnt. Na, wer von euch ist hier das Wortgenie?

Scrabble
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Lisa zockt am liebsten "Biberbande"

Verwirrung stiften und anschließend abtauchen ist genau euer Ding? Dann werdet ihr die "Biberbande" lieben! In dem Kartenspiel um die kleinen, possierlichen Nager geht es darum, am Ende die wenigstens Punkte zu haben. Vor jedem der zwei bis sechs Spieler liegen anfangs vier verdeckte Karten (Werte: 0 bis 9). Ihr dürft zuerst allerdings nur zwei davon ansehen. Im Laufe des mit circa 20 Minuten relativ kurzen Spiels gibt es nur noch wenige Möglichkeiten, die Zahlenwerte der anderen Karten herauszufinden, sodass ihr auch ein bisschen auf Risiko spielt.

Jeder Spieler muss in seinem Zug entweder die oberste Karte vom verdeckten Nachziehstapel oder die oberste Karte des offenen Ablagestapels nehmen. Mit etwas Glück erwischt ihr eine Sonderkarte und könnt damit zum Beispiel eine schlechte Karte mit hohem Zahlenwert tauschen und einem der anderen Mitspielenden unterjubeln oder unter eine weitere Karte von euch gucken. Ist jemand der Meinung, dass er mit seinen vier Karten den niedrigsten Zahlenwert von allen hat, ruf er die letzte Runde aus.

Biberbande
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Linda gefällt kreatives Wörterraten mit "Codenames"

"Codenames" ist in einem spannenden Setting angelegt: Die Spieler schlüpfen in die Rollen von Geheimdienstchefs und Ermittlern und müssen die getarnten Agenten aus ihrem Team – entweder Rot oder Blau – ausfindig machen. Doch Vorsicht vor dem Attentäter! Insgesamt geht es bei "Codenames" allerdings weniger um detektivische Ermittlungen als um kreatives Wörterraten und -erklären.

Die Geheimdienstchefs der beiden Teams haben einen Spielplan vor sich und sehen darauf, welche der 25 Begriffe auf dem ausgelegten Spielfeld zu ihrer Gruppe gehören und von ihnen erklärt werden müssen. Aufgabe der Ermittler ist es, die richtigen Wörter zu erraten. Wer zuerst alle Begriffe aka Agenten aus seinem Team gefunden hat, hat gewonnen. Deshalb versuchen clevere Geheimdienstchefs möglichst mehrere Begriffe in einem Zug mit einem Oberbegriff zu erklären. Wer allerdings falsch tippt oder erklärt und den Attentäter erwischt, hat sofort verloren. "Codenames" kann mit zwei bis acht Personen gespielt werden – je mehr, umso lustiger. Mit den aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen geht das am besten online.

Codenames
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Meike hat "Carcassonne" für sich wiederentdeckt

Einmal Burgregent sein! "Carcassonne" ist ein Klassiker und Lieblingsspiel aus Teeniezeiten, das sich lohnt, wiederentdeckt zu werden. Und das nicht nur, weil es so hübsch, hochwertig und vielseitig gestaltet ist. Aus kleinen, quadratischen Pappkärtchen baut ihr Stück für Stück eine mit Städten, Wegen und Klostern gespickte Landkarte zusammen. Je größer euer Bauwerk, desto mehr Punkte kassiert ihr. Gespielt wird, bis alle Kärtchen verbaut sind. Doch Achtung: Es lohnt sich, besonnen vorzugehen. Denn was am Ende des Spiels nicht komplettiert ist, zahlt weniger auf euer Konto ein.

Wer besonders trickreich spielt, kann Ländereien, Städte und Straßen der Mitspielenden erobern und diese so zur Weißglut treiben. Das ganze kann Monopoly-ähnliche Zustände annehmen – nur eben historisch angehaucht, Grundbesitz statt Geld und so. Etliche Erweiterungen des Spiels (zum Beispiel "Burgfräulein und Drache") sorgen für höhere Komplexität und noch mehr Spielspaß. Ratsam ist in jedem Fall, das Regelwerk griffbereit zu haben, denn die eine oder andere Situation kann schon mal für Verwirrung sorgen. Insgesamt bietet "Carcassonne" eine schöne Mischung aus Glücks- und Strategiespiel, das sich für eine kurze Partie eignet, aber auch einen ganzen Abend füllen kann. Das Grundspiel ist auf zwei bis fünf Spieler ausgelegt.

Carcassonne
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Alexia spielt "The Game" auch schon mal alleine

Es gibt immer noch viel zu wenige Gesellschaftsspiele, die man zu zweit spielen kann. "The Game" setzt noch mal einen drauf, denn das geht sogar alleine. Doch egal, ob nun eine, zwei, drei, vier oder fünf Personen mitspielen – in jedem Fall heißt es: alle gegen das Spiel. Die Runden sind relativ kurz, sodass sich das Spiel auch gut für eine Partie im Park oder (hoffentlich irgendwann wieder) in der Kneipe eignet. Ziel ist es, 98 Zahlenkarten mit den Zahlenwerten 2 bis 99 auf die beim Start ausgelegten vier Reihenkarten – zweimal mit dem Wert 1, zweimal Wert 100 – in auf- oder absteigender Reihenfolge zu verteilen. Nur wenn ihr gut zusammenarbeitet, könnt ihr "The Game" besiegen. Und falls ihr alleine spielt, müsst ihr euch nur auf euch selbst verlassen.

The Game
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Luisa liebt die Abwechslung bei "Die Siedler von Catan"

Irgendwie kann sich fast jede Altersklasse auf "Die Siedler von Catan" einigen. Aus dem ursprünglichen Brettspiel von 1995 hat sich mittlerweile durch zahlreiche große und kleine Erweiterungen ein eigener Kosmos gebildet. Das sorgt für Abwechslung, weil die Partie immer anders verläuft und dafür, dass die Siedler mit Erweiterungen von zwei bis sechs Spielern gespielt werden kann. Wenn ihr sehr strategisch an das Spiel rangeht, wird es richtig spannend, eine entspannte Runde, bei der man nebenbei gut quatschen kann, ist aber auch drin.

Der Ablauf des Spiels ist auch für Neulinge schnell erklärt: Die Spieler landen auf einer noch unentdeckten Insel und liefern sich einen Wettlauf um die Besiedelung. Nur wer clever Straßen legt, Siedlungen baut und Tauschhandel mit Rohstoffen betreibt, kommt voran. Vor allem Letzteres beherrscht das Geschehen. Ihr habt wenig Wolle, aber dafür umso mehr Erz? Nutzt und tauscht eure Ressourcen geschickt, um die Vorherrschaft auf Catan zu gewinnen. Gibts übrigens ganz Corona-konform auch als Online-Game.

Die Siedler von Catan
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Sirany mag es realitätsnah und spielt "Pandemie"

Noch nie war es näher an der Realität dran, "Pandemie" (Erscheinungsjahr: 2008) zu spielen als jetzt – in einer Zeit, in der wir uns ohnehin alle als Hobby-Virologen betätigen. Also stellt euch ein mexikanisches Corona-Bier kalt und auf gehts in den Kampf gegen vier tödliche Seuchen, die die Menschheit bedrohen! Ihr spielt zu zweit, dritt oder viert – aber nicht gegen-, sondern miteinander, was irgendwie auch ganz schön zum aktuellen Zeitgeist der Solidarität passt. Dabei kommt jedem Mitspielenden eine besondere Rolle mit einer nützlichen speziellen Fähigkeit – zum Beispiel Logistiker, Ärztin oder Forschender – zu, die am Anfang des Spiels durch das Ziehen einer Karte festgelegt wird.

Ziel des Kooperationsspiels ist es, für jede der vier Seuchen ein Heilmittel zu finden und damit nichts Geringeres als die Erde zu retten. Dafür muss das Team auf dem Spielbrett um die Welt reisen und Forschungszentren errichten. Klingt einfacher gesagt als getan, denn in jedem Spielzug zieht man auch zwei neue Infektionskarten, die im schlimmsten Fall neue Ausbrüche und Kettenreaktionen auslösen. Und wer "Pandemie"spielt, wird schnell merken, wie mühsam es sogar auf dem Spielbrett schon ist, eine Strategie zu finden, die so ein Virus wieder eindämmt … Unser Ehrgeiz ist auf jeden Fall geweckt!

Pandemie
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Spielspaß made in Hamburg

Ihr seid gerade erst richtig warm geworden beim Spielen? Dann gehts hier weiter mit coolen Spielen aus Hamburg!

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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