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Shutterstock / Lapa Smile
Fuhlsbüttel

Fly away: 5 Orte für Planespotting rund um den Hamburger Airport

Wenn schon nicht selbst wegfliegen, dann wenigstens allen zuwinken, die Urlaub haben. Planespotting bietet sich in Hamburg an, weil der Airport so gut erreichbar ist. Das sind die schönsten Plätze.


Planespotting in Hamburg an der Flughafenstraße

Echte Spotter kennen die Flughafenstraße am Airport Hamburg. Den beliebten Beobachtungspunkt erreicht ihr, wenn ihr vom Flughafen kommend über die Brücke an der Flughafenstraße lauft und von dort links auf den Fuß- und Radweg Richtung Coffee to Fly abbiegt. Von hieraus könnt ihr ankommende Flugzeuge wunderbar aus der Froschperspektive beobachten. Denn die Runway 23 beginnt direkt hinter der Absperrung an der Flughafenstraße. Jetzt müsst ihr euch nur noch entscheiden: Ohren zuhalten oder Fotos machen?!

Infos: Flughafenstraße, 22415 Hamburg

Die Abfertigung von der Aussichtsplattform am Flughafen beobachten

Ein- und ausparken, be- und entladen, Gangways verschieben … von den Aussichtsterrassen an den Terminals 1 und 2 seht ihr zwar Starts und Landungen der Jets nicht perfekt, dafür aber das ganze Drumherum. Dass Flugzeuge beispielsweise keinen Rückwärtsgang haben und daher beim Ausparken auf Hilfe angewiesen sind, könnt ihr von den Besucherterrassen am allerbesten beobachten. Wer Zeit hat, kann sich hier die gesamte Abfertigung eines Flugzeuges aus nächster Nähe anschauen. Praktischerweise versorgt euch das Flughafenrestaurant, das unmittelbar an die Besucherplattform grenzt, mit Kaffee und Kuchen, wenn der kleine Hunger kommt – oder mit umfangreicheren Köstlichkeiten, wenn der Magen richtig knurrt. Planespotting in Hamburg – fast wie selbst in den Urlaub zu fliegen.

Infos: Aussichtsterrassen Hamburg Airport T1 und T2, 22415 Hamburg

Flugzeuge starten und landen sehen an der Holtkoppel

Dieser Spot wird nicht umsonst scherzhaft "Affenfelsen" genannt, denn an der Holtkoppel am Coffee to Fly treffen sich Planespotter und alle, die es werden wollen, zum Fotografieren, Staunen und Kaffeetrinken. Hier könnt ihr mit anderen Hobby-Fotografen um die Gunst des größten Objektives buhlen oder euch einfach entspannt ins Café setzen und dem Treiben auf den Runways 15 und 33 zusehen. Falls ihr am Tag noch was anderes vorhabt, Vorsicht: Denn hier kann man getrost einen ganzen Tag "verbummeln" – so schön ist es, den Flugzeugen beim Abflug zuzuwinken und einen Kaffee nach dem anderen zu trinken …

Infos: Coffee to Fly, Holtkoppel 100, 22415 Hamburg

Perfekter Blick auf die Startbahn 33 am Café Himmelsschreiber

Zwar spannt sich hier ein hoher Maschendrahtzaun zwischen Spottern und Rollfeld, aber eins ist klar: Näher könnt ihr den Jets am Hamburger Flughafen nicht kommen. Schlagt mit einem Besuch im Café Himmelsschreiber, das sich unmittelbar am General Aviation Terminal (GAT) befindet, einfach zwei Fliegen mit einer Klappe: lecker frühstücken, snacken oder lunchen und dabei den Flugverkehr immer im Blick behalten. Ob einfach, um den Moment zu genießen oder mit der Kamera im Anschlag – das liegt ganz bei euch.

Infos: Café Himmelsschreiber, Weg beim Jäger 193, 22335 Hamburg

Planespotting am Hamburger Krohnstiegtunnel

Wer mit dem Auto aus dem Nordosten kommt und zum Hamburger Airport will, muss in der Regel durch den Krohnstiegtunnel. Über ihm befindet sich nämlich die Runway 15. Der perfekte Ort zum Planespotting in Hamburg-Fuhlsbüttel also. Bleibt die Frage, wie ihr dort hinkommt. Tipp: Am östlichen Ende gibt es eine kleine Leiter, über die ihr auf den Tunnel gelangt und so beste Sicht auf das Rollfeld habt.

Der Hamburger Airport hat aber noch viel mehr zu bieten

Am Airport in Fuhlsbüttel kann man aber nicht nur ganz wunderbar startende und landende Flugzeuge beobachten: Wer viel Glück hat, der sieht am Hamburger Flughafen Bienen umher summen – die produzieren hier nämlich Airport-Honig.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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