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Fischbeker Heide
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Fischbeker Heide: Die 10 besten Tipps für das Naturschutzgebiet

Wir stellen euch zehn schöne Tipps für die Fischbeker Heide vor. Denn Hamburgs drittgrößtes Naturschutzgebiet ist schließlich nicht nur einen Besuch wert, wenn die Besenheide im Sommer blüht.


Informieren im Schafstall

Dass es in der Fischbeker Heide mehr als nur Schafe und Heidekraut gibt, beweist euch das Naturschutz-Informationshaus. In dem umgebauten Schafstall im Fischbeker Heideweg findet ihr jede Menge schön gestaltete Tafeln und Schaukästen, die euch wissenswerte Dinge über das Naturschutzgebiet verraten. Das reetgedeckte Infohaus ist gleichzeitig ein guter Ausgangspunkt, um eine Wanderung durch das Gebiet zu starten. Denn die fachkundigen Mitarbeiter können euch Tipps geben, Fragen beantworten und die schönsten Wege durch die Fischbeker Heide auf der Wanderkarte zeigen.

Infos: Infohaus Fischbeker Heide, Fischbeker Heideweg 43 a, 21149 Hamburg

Radfahren durch die Kontrastlandschaft

Möchtet ihr euch in schöner Natur sportlich auspowern, ist die Radtour Hamburg-Fischbeck vielleicht das Richtige für euch. Die anspruchsvolle Rundstrecke beginnt und endet an der S-Bahn-Station Neugraben und bietet eine kontrastreiche Landschaft aus Heide, Wald, Moor und Feldfluren. Auf den 28 Kilometern der Route gibt es zusätzlich Sehenswürdigkeiten wie den Schafstall, den Archäologischen Wanderpfad und den Wildpark Schwarze Berge zu sehen. Auch für die Stärkung ist gesorgt. Auf der Strecke finden sich einige Gaststätten, die zum Einkehren einladen.

Aussicht genießen beim Picknicken

Nach so vielen Aktivitäten habt ihr euch aber auch eine Pause verdient! Also einen schönen Platz ausgucken, Picknickdecke ausbreiten, Leckereien auffahren und beim genüsslichen Mampfen die Aussicht genießen. Und ganz wichtig: Die Fischbeker Heide so hinterlassen, wie ihr sie vorgefunden habt. Damit auch andere noch lange ihre Freude an der Heide- und Waldlandschaft haben können. Kleiner Tipp: Haltet gegen Ende des Sommers unbedingt die Augen offen. Am Wegesrand findet man dann nämlich wilde Heidelbeeren!

Auf dem Archäologischen Wanderpfad durch die Jahrtausende schreiten

Der Archäologische Wanderpfad des Archäologischen Museums startet am Naturschutz-Informationshaus "Schafstall" und nimmt euch mit auf eine Reise durch die Jahrtausende. Der Grund: In der Fischbeker Heide finden sich noch heute Bodendenkmäler aus der Eisen-, Bronze- und Steinzeit. Das Archäologische Museum hat die Spuren dieser Hügelgräber auf elf Infotafeln entlang des Pfades für euch aufbereitet. Anhand dieser könnt ihr durch die Geschichte schreiten.

Infos: Archäologischer Wanderpfad, Fischbeker Heideweg 43 A, 21149 Hamburg

Segelflieger am Flugplatz beobachten

An der Landesgrenze von Hamburg zu Niedersachsen liegt auch ein Segelflugplatz. Es ist das Gebiet vom Segelflug-Club Fischbek. Bekommt ihr beim Beobachten der schnittigen Flieger selbst Lust abzuheben, fragt die Piloten einfach. Nur keine Scheu, denn sie bieten an den Wochenenden Rundflüge schon ab 35 Euro an. Von oben habt ihr noch einmal einen ganz anderen – atemberaubenden – Blick auf die Fischbeker Heide.

Infos: Segelfluggelände Fischbek, Scharlbargstieg 15, 21149 Hamburg

Reiten auf naturbelassenen Wegen

Egal, ob Anfänger oder Reitprofi: Die Fischbeker Heide könnt ihr auch hoch zu Ross erkunden. Selbst für geeignete Parkplätze für den Pferdeanhänger und Anbindebalken auf den Rastplätzen ist gesorgt. Die Reit-Tour P3 etwa führt auf vorwiegend naturbelassenen Wegen durch verkehrsarme Heidegebiete wie Laub- und Nadelwälder. Galoppstrecken und abwechslungsreiche Steilhänge bieten dem Reiter zusätzlich Abwechslung. Die Tour führt zudem am Segelflugplatz in der Fischbeker Heide vorbei. Hier habt ihr einen herrlichen Blick über die Landschaft. Start und Ende der Rundtour ist Daerstorf. Pferdehöfe in der Nähe der Heide bieten auch geführte Touren und Ausritte für bis zu fünf Stunden an.

Den Überblick behalten am Kiesbarg

Erhebungen und Aussichtspunkte gibt es in der Fischbeker Heide viele. Wenn ihr aber den Überblick behalten wollt, ohne vorher auf große Wanderschaft zu gehen, könnt ihr das von der Straße Kiesbarg aus. Lasst euch auf der Bank dort nieder und genießt den Panoramablick über die schöne Landschaft. Übrigens auch ein gutes Ziel für einen romantischen Spaziergang, bei dem man lieber unter sich bleiben möchte.

Wandern durch die abwechslungsreiche Heide

Kein Pferd im Stahl und der Drahtesel ist auch nicht so recht in Schuss? Kein Problem: Die Fischbeker Heide bietet mit einer Fläche von rund 770 Hektar ausreichend Raum für ausgedehnte Wanderungen. Zum Einstieg ist der Wanderweg W6 besonders lohnenswert. Die acht Kilometer lange, abwechslungsreiche Strecke ist in zwei bis drei Stunden zu bewältigen. Auf dem Weg wechseln sich offene Weideflächen, Quellmoore, Feuchtheiden und Waldgebiete ab. Wenn das Glück auf eurer Seite ist, könnt ihr vielleicht sogar eine Heidschnuckenherde erspähen.

Große Tour auf dem Heidschnuckenweg

Lust auf etwas Anspruchsvolleres? Dann solltet euch einmal den Heidschnuckenweg genau ansehen. Für manche Wanderer gilt die 223 Kilometer lange Route, die von Neugraben-Fischbek über die Lüneburger Heide bis nach Celle führt, als schönste Deutschlands. Ihr müsst natürlich nicht die gesamte Strecke laufen. Ein Stückchen könnt ihr aber auf jeden Fall auf dem Wanderweg gehen, denn die erste Etappe beginnt in Neugraben-Fischbek am Scharlbarg / Ecke Babenbrook. Und hier zeigt sich die Natur gleich in ihrer schönsten Pracht: Kleine Pfadspuren ziehen sich durch die Heidelandschaft, gesäumt von Wacholderbüschen und Eichen. An der Landesgrenze zu Niedersachsen löst dann der Misch- den Kiefernwald ab und das Gefälle wird steiler. Und wenn ihr genug habt, kehrt ihr einfach um. Apropos Heidschnucken: Die einzige Herde in Hamburgs drittgrößtem Naturschutzgebiet treibt der Schäfer täglich gegen 9.30 Uhr morgens vom Stall beim Naturschutz-Informationshaus in die Heide. Abends geht es gegen 16.30 Uhr zurück.

Plätzchen für ein Fotoshootings gesucht? In der Fischbeker Heide werdet ihr fündig

Neben sportlichen Aktivitäten oder schlemmen umgeben von Heidekraut in der Sonne, bietet sich die Fischbeker Heide aber auch wunderbar für ein Fotoshooting an. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob ihr euren liebsten Vierbeiner, die Lütten oder euch selbst in Szene setzen wollt. Vor allem frisch Vermählte trifft man hier während der Blütezeit im Spätsommer an. Kein Wunder: Die strahlend weißen Brautkleider sehen vor den lila Blüten einfach wunderschön aus.

Natur pur: Ein Ausflug ins Alte Land in Hamburg

Wenn ihr euch in der Fischbeker Heide wohlfühlt, dann können wir euch das Alte Land ans Herz legen. Denn hier könnt ihr tolle Ausflüge unternehmen und in der Natur relaxen. Abgesehen davon liegt es quasi einfach auf der anderen Seite der Fischbeker Heide.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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