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Fernsehen, Pflanzen, Zuhause
Unsplash / John Tuesday
Hamburg

Fastenzeit? Gönnt euch mal lieber richtig was! 6 Ideen

Alice von der Laden
Alice von der Laden

Veganuary, Dry February und nun: Fastenzeit – scheinbar hören die Verzichts-Monate gar nicht mehr auf! Damit uns nicht gänzlich der Spaß vergeht, sagen wir: Gönnt euch in den nächsten 40 Tagen lieber mal so richtig was, anstatt zu fasten!

Kein Alkohol? Auf keinen Fall!

Für viele gilt der Verzicht auf Alkohol in der Fastenzeit als beste Idee. Vor allem für die, die normalerweise zwischen Altweiberdonnerstag und Fastnachtsdienstag in einer der Karnevalshochburgen von morgens bis abends trinken. Aber in Pandemie-Zeiten ist das ja alles nicht möglich, wieso also dann auf Alkohol verzichten? Außerdem haben ein paar von euch doch bestimmt schon den Dry January mitgemacht, oder? Das muss reichen! Wir sagen: Lasst den Alkohol auf keinen Fall weg! Schenkt euch stattdessen abends ruhig mal ein Gläschen Vino ein, macht mit euren Liebsten einen feuchtfröhlichen Cocktail-Abend oder nehmt an einem der zahlreichen Bier-Tastings oder an einem Weinseminar teil. 

Kein Zucker – eher jeden Tag ein Stück Kuchen 

Auf Zucker verzichten? Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie schwierig das ist. Schließlich sind nicht nur in Schokolade und Cola Zucker enthalten, sondern auch in zahlreichen weiteren Produkten, in denen wir das gar nicht erwarten. Brot zum Beispiel. Also macht es doch gemäß folgendem Zitat, das (fälschlicherweise) Marie Antoinette zugeschrieben wird: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen."Es steckt eh fast überall Zucker drin und so ein gutes Stück Kuchen mit einer ordentlichen Portion Sahne hebt doch maßgeblich die Stimmung. Wir finden: Holt euch mal wieder ein Stück Kuchen an Hamburgs besten Adressen für Süßes oder stellt euch gar selbst an den Ofen. Hilft auch gegen Corona-Frust!

Kein Onlineshopping – unterstützt lokale Geschäfte

Die Fastenzeit kann man ganz prima dafür nutzen, um auf alltägliche Zeit- oder Geldfresser zu verzichten. Das Smartphone zum Beispiel, oder Social Media. Einige Konsumenten nutzen die Fastenzeit dazu, um auf Shopping zu verzichten. Aber mal ehrlich, gerade jetzt brauchen Hamburgs Einzelhändler unsere Unterstützung beziehungsweise schlicht unser Geld! Und da wir in den vergangenen Monaten ja viel seltener shoppen waren, geschweige denn im Restaurant oder in der Bar viel Geld gelassen haben, appellieren wir hier für einen Kauf in eurem lokalen Lieblingsgeschäft der Stadt. Stattdessen könnt ihr aufs Onlineshopping an Laptop oder Smartphone verzichten – spart auch Zeit und Geld!

Kein Kaffee – wie sollen wir da aus dem Bett kommen? 

Wenns euch so geht wie uns, dann könnt ihr die Leute, die keinen Kaffee trinken, sowieso nicht verstehen. Wie kommt man morgens aus dem Bett, wenn nicht mit der Vorfreude auf eine heiße Tasse Kaffee? Die Tatsache, dass Hamburg eine Kaffee-Metropole ist, ist schließlich einer der zahlreichen Gründe, warum wir die Stadt so sehr lieben. Daher unser Rat für die anstehende Fastenzeit: Besorgt euch richtig gute Bohnen in einer der Kaffeeröstereien aus Hamburg und belohnt euch die nächsten anderthalb Monate einfach mal mit fairem und gutem Wachmacher. Oder ihr versucht es mit koffeinfreiem Kaffee! Voller Geschmack und null Koffein ist natürlich auch ein guter Kompromiss für die Fastenzeit.

Kein Fernsehen – die Auswahl ist viel zu gut  

Also mal ehrlich, DAFÜR laufen auf Netflix und Co. derzeit viel zu spannende Serien und Filme. Statt in den nächsten 40 Tagen immer wieder um den Fernseher zu streifen und die Stunden runter zu zählen, bis ihr euch wieder mit einer kuscheligen Decke und einer leckeren Tasse Tee davor mümmeln könnt, um in einer anderen Welt zu versinken, empfehlen wir euch, einfach nicht darauf zu verzichten. Das Wetter vor der Türe ist noch grau, also bleibt einfach zuhause, schmeißt den Fernseher an und macht es euch gemütlich. Ihr wisst nicht, was ihr schauen sollt?

Kein Sport – kein schlechtes Gewissen!

Für manche Menschen bedeutet die Fastenzeit, statt weniger mehr zu machen. Sie treiben Sport, versuchen auf ihre 10.000 Schritte am Tag zu kommen und nehmen die Treppe in den sechsten Stock, anstatt den Fahrstuhl zu benutzen. Und dann gibt es das komplette Gegenstück dazu: diejenigen, die ihre sportlichen Neujahrsvorsätze schon Ende Januar wieder über Bord geworfen haben. Zum Beispiel weil das Joggen bei ihnen zu schmerzenden Knien geführt hat, oder weil sie sich beim Yoga im Schulterstand den Nacken überdehnt haben. Diesen Menschen wollen wir sagen: Wir fühlen mit euch! Und deshalb habt ihr euch während der Fastenzeit ein bisschen Recht auf Faulheit verdient. Für eine Haltestelle den Bus oder für eine Etage den Fahrstuhl zu nehmen ist genauso erlaubt wie den ganzen Tag in einer Therme in Hamburg zu entspannen oder im Bett zu liegen und sich Essen liefern zu lassen.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.