Direkt zum Inhalt
FLMK

Gesponsert

Rosengarten

Macht einen Familienausflug in das Freilichtmuseum am Kiekeberg

Tiere, Natur und spannende Einblicke in das Leben der letzten Jahrhunderte: Das Freilichtmuseum am Kiekeberg hält vieles bereit. Das riesige Gelände eignet sich perfekt für einen Familienausflug.


Eine Reise in die Vergangenheit

Auf dem zwölf Hektar großen Gelände am Kiekeberg könnt ihr euch einen ganzen Tag lang in die Vergangenheit versetzen lassen – angefangen von 1650 bis zu den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts. Der damalige Alltag in der Winsener Marsch und der nördlichen Lüneburger Heide wird euch durch liebevolle und detailgetreue Gebäude, Gegenstände und von der ursprünglichen Natur nahegebracht. Die Zeitreise aus der Großstadt des 21. Jahrhunderts hinein in das beschauliche Dorfleben einige Jahrhunderte zurück könnt ihr ganzjährig antreten. Das Freilichtmuseum hat in der Sommerzeit immer montags von 9 bis 18 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Mitmachaktionen sind täglich von 10 bis 17 Uhr. Der Familienausflug wird richtig günstig, schließlich ist der Eintritt für alle unter 18 Jahren kostenlos. Erwachsene zahlen 9 Euro. Nehmt euch ausreichend Zeit, denn es gibt am Kiekeberg jede Menge zu entdecken.

Kids entdecken beim Sommerspaß das Museumsgelände

Bevor wir euch von all den tollen Dingen berichten, die man immer am Kiekeberg zu sehen bekommt, gibts hier den Tipp für eure Lütten: den Sommerspaß. Vom 3. Juli bis 22. August von 10 bis 18 Uhr können die Ferienkinder Schule und Kindergarten hinter sich lassen und auf dem gesamten Museumsgelände abtauchen und Spaß haben. Ob basteln, kochen oder einfach nur toben: Das Museumserlebnis wird hier nahbar gemacht. Highlights dabei sind die Museumstiere und die Abkühlung am Experimentier-Wasserspielplatz. Matschen im nassen Sand und an den vielen Wasserstationen ist auf jeden Fall erwünscht. Ihr könnt eure Kinder innerhalb dieser 7 Wochen täglich kostenfrei und ohne Anmeldung zum Sommerspaß vorbei bringen.

Innerhalb dieser sieben Wochen können die Kleinen an sechs Tagen bei den Ferien-Erlebnistagen dabei sein. Für 30 Euro pro Tag erkunden die Kinder das Museum und unternehmen spannende Aktionen. Die Eltern können entspannen, schließlich sind zwei Museumspädagogen dabei, die sich um die Kiddies, das Mittagessen sowie die Interaktionen kümmern. Anmelden könnt ihr die Kleinen bis eine Woche vor dem Erlebnistag.
Die Termine sind 3.8. / 4.8. und 5.8.

Hier findet ihr mehr Infos zum Programm und zur Anmeldung

Vielfältige Dauerausstellungen geben Einblicke

Wenn ihr euch die über 40 historischen Gebäude und Gärten anschaut, erlebt ihr hautnah, wie die Hofwirtschaft vor langer Zeit ausgesehen hat. Nicht nur das pittoreske Äußere ist schön anzuschauen, auch im Inneren gibt es Spannendes zu erfahren. Viele Häuser beinhalten Dauerausstellungen, die über unterschiedlichste Themen informieren. Das "Haus des Handwerks" gibt Einblicke in die Lebenswelt des Handwerks. Zu sehen ist nicht nur die alte Handwerkskunst, sondern auch die Veränderungen hin zur Modernisierung. In der Gläsernen Werkstatt habt ihr selbst die Möglichkeit, Handwerkstechniken auszuprobieren. Auch bei "Spielwelten" wird der Wandel erkennbar: Das heutzutage hoch technisierte Spielzeug steht im Kontrast zu früheren selbst gemachten, improvisierten Spielgeräten.

Traditionelle Wohnformen und Arbeitsweisen sind durch Vorführungen besonders lebhaft zu erfahren. Das Handwerk, etwa das Weben oder Bierbrauen, wird euch durch Menschen in traditionellen Kleidern gezeigt, die genau wissen, wie die damalige Bevölkerung ihren (Arbeits-)Alltag bestritt.

Bauerngarten, Streuobstwiese oder Gemüsebeet

Neben den sehenswerten Häusern ist aber auch die Natur drumherum absolut schön und lädt zum Spazierengehen ein. Auf Acker- und Grünflächen wachsen alte Getreide- und Gemüsesorten, in Bauern- und Blumengärten, auf Streuobstwiesen und Weiden seht ihr das Bild eines Landlebens, wie es früher einmal war. Ein echtes Highlight ist das Agrarium. In Deutschlands einziger Ausstellungswelt zu Landwirtschaft und Ernährung erfahrt ihr etwas über die Produktion von Nahrung oder die Arbeit von Landwirten und bekommt Einblicke in die moderne Lebensmittelindustrie. Unterschiedliche Mitmachstationen, eine Lehrküche und die Kaffeerösterei machen alles greifbarer, sodass ihr und eure kleinen Begleiter nicht nur zusehen, sondern auch aktiv erleben könnt.

Ramelsloher Hühner und Bentheimer Landschweine

Toll anzuschauen für die Kleinen und interessant für die Großen sind die Nutztierrassen, die man im Freilichtmuseum am Kiekeberg sehen kann. Diese lebten zur damaligen Zeit schon in der Umgebung und werden auch heute noch auf Weiden und in den historischen Ställen gehalten. Zu sehen sind Ramelsloher Hühner, die besonders viele Eier legen, das Schwarzbunte Niederungsvieh, eine Rinderrasse, die sowohl Milch gibt als auch als Fleischlieferant dient, oder auch die bunten Bentheimer Landschweine, die mit vielen dunklen Flecken daherkommen, jedoch vom Aussterben bedroht sind. Schafe, Ziegen und Gänse laufen euch ebenfalls über den Weg oder sind auf ihren Weiden zu sehen.

Heimische Gerichte im Stoof Mudders Kroog

Bei so vielen Erlebnissen wird es irgendwann auch Zeit für eine Pause – und vor allem eine Stärkung. Wie gut, dass auch hier das Freilichtmuseum am Kiekeberg vorgesorgt hat. Der Museumsgasthof bietet typisch regionale Spezialitäten an. In historischer Kulisse des "Stoof Mudders Kroog" werden vergessene Zutaten in der Küche genutzt. Heimische Gerichte wie Rosinengrützwurst met Bratkartüffeln un Appelmuus oder Grütt der Saison met Vanilesosse solltet ihr probieren. Im Hofladen gibt es Bioland-Erzeugnisse wie Brot, Obst und Gemüse.

Kaffeebohnen rösten in der Trommel von 1932

Wer Koffein benötigt, wird im Rösterei-Café fündig. Dort könnt ihr nicht nur einen Kaffee trinken, sondern euch auch den Trommelröster von 1932 ansehen. Mit diesem zeigt der Röster, wie seine Spezialitäten produziert werden. Noch nicht genug und eure Kinder haben Lust auf etwas Süßes? Dann ab in die Museumsbäckerei. Dort gibt es ein täglich wechselndes Angebot an Broten, die handwerklich im Holzbackofen hergestellt werden, und Kekse und Kuchen in Bioland-Qualität.

Ihr möchtet nach diesem ereignisreichen Tag etwas für zu Hause mitnehmen? Dann schaut im Museumsladen vorbei. Dort kauft ihr im schönen Jugendstil-Ambiente ein. Handgearbeitet und hausgemacht, von Marmelade über Seife bis zu Literatur über Land- und Gartenthemen – entweder ihr shoppt für euch oder findet Mitbringsel für die Familie.

So kommt ihr hin

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist mit dem Auto innerhalb von einer halben Stunde aus der Hamburger Innenstadt zu erreichen. Kostenfreie Parkplätze und E-Ladesäulen stehen zur Verfügung. Doch auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln werdet ihr direkt vor die Museumstür, an die Haltestelle "Museum Kiekeberg", gefahren. Vorher könnt ihr aus Hamburg heraus die S3 Richtung Neugraben nehmen, an der Station Neuwiedenthal wählt ihr dann die Buslinie 340. Wer es abenteuerlicher mag, kann auch mit dem Rad losdüsen. Ihr habt nicht nur Kids dabei, sondern auch einen Hund? Kein Problem, haltet ihn einfach an der Leine. Nun gibt es eigentlich keine Gründe mehr, euch nicht auf den Weg zum Freilichtmuseum zu machen. Viel Spaß!

Infos: Freilichtmuseum am Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Mehr lesen über

HaspaJoker Vorteile in der kiekmo-App!

Die vielen exklusiven Rabatte, die der HaspaJoker für Restaurants, Shops und Attraktionen in Hamburg bietet, kannst du jetzt auch in deiner kiekmo-App anzeigen und einlösen.

Mehr erfahren