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Falkensteiner Ufer
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Elbvororte

Das Falkensteiner Ufer: Die kleine Nordsee mitten in Hamburg

Lust auf Sonne, Strand und Wasser? Na dann ab mit euch ans Falkensteiner Ufer! Hamburgs Mini-Nordsee hat aber noch einiges mehr zu bieten. Was das ist, verrät euch kiekmo.


Wenn man so am Falkensteiner Ufer sitzt, die andere Elbseite, die kleine Elbinsel sowie die großen Pötte, die vorbeiziehen, einmal ausblendet, könnte man fast meinen, man sitzt direkt an der Nordsee. Immerhin: Die Elbe, die sich hier einen Weg zwischen Hamburg und Niedersachsen gebahnt hat, mündet nach einigen Kilometern ja tatsächlich in der Nordsee. Aber nicht nur wegen des allgegenwärtigen Urlaubsfeelings, das man hier am Falkensteiner Ufer hat, zieht es die Hanseaten bei Sonnenschein und Regenwetter hierher. Auch die umliegenden Parks, das Puppenmuseum und natürlich die Möglichkeit, hier ins kühle Nass zu springen, sind immer einen Ausflug wert.

Strandtag mit Kind und Kegel am Falkensteiner Ufer

Sobald die Sonne wieder hoch am Himmel steht und man die Jacke getrost im Schrank hängen lassen kann, strömt gefühlt ganz Hamburg ans Falkensteiner Ufer. Uns eingeschlossen. Dass man mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln knapp 45 Minuten unterwegs ist, stört da kaum. Kein Wunder: So ein Strandtag mit Kind und Kegel oder den Freunden, fernab vom hektischen Großstadt-Stress, ist einfach wunderbar. Während der erste Strandabschnitt unterhalb von Blankenese noch recht schmal ist, wird er wenige Meter weiter schön breit. Hier befindet sich auch der Campingplatz ElbeCamp, ein toller Ort für Camping im Hamburger Umland! Macht es euch entweder direkt in der Sonne oder im Schatten unter einem der Bäume gemütlich und springt zwischendrin mal in die Elbe. Wer mit Hund anreist, findet an der DLRG Wasserrettungsstation eine Hundeauslaufzone. Generell lohnt sich ein Spaziergang bis dorthin. Der kleine rot-weiß gestreifte Leuchtturm, der hier steht, ist nämlich besonders fotogen.

Lieber in Bewegung? Dann wandert durch die Parks oberhalb des Falkensteiner Ufer

Nur im Sand liegen und schwitzen ist nicht so euer Ding? Auch kein Problem! Die verschiedenen Parks rund ums Falkensteiner Ufer laden zum Wandern ein. Startet am besten im Waldpark Falkenstein. Wenn man heute durch den Mischwald mit seinen Kiefern, Birken und Buchen läuft, kann man sich kaum vorstellen, dass in dieser Gegend einmal weißer Sand statt des satten Grüns dominierte. Lasst euch von zeitweise etwas steileren Wegabschnitten nicht abschrecken – nirgendwo sonst in ganz Hamburg hat man so schöne Aussichten auf unsere Elbe. Als Ziel könnt ihr euch zum Beispiel den Sven-Simon-Park setzen. Der ist übrigens nach dem Sohn des bekannten Zeitungsverlegers Axel Springer benannt. Unter dem Pseudonym wurde er als Fotograf und Journalist international bekannt und gewann viele renommierte Preise. Zudem war er Chefredakteur der Welt am Sonntag. 1980 nahm er sich im Alter von 38 Jahren das Leben, die Motive dafür sind bis heute nicht geklärt.

Wer an dieser Stelle noch Kondition hat, läuft einfach weiter bis in die Wittenbergener Heide und dreht hier noch ein paar Runden. Sie erstreckt sich vom Tinsdaler Kirchenweg im Norden bis an die Elbe im Süden sowie von Tinsdal im Westen bis in die Nähe des Wittenbergener Weges im Osten. Im Herzen der Heide befindet sich eine Binnendüne – der Überrest eines 10.000 Jahre alten sichelförmigen Dünenzuges, der von Wittenbergen über das Naturschutzgebiet Schnaakenmoor bis Elmshorn reichte.

Mehr Lust auf Kultur? Dann macht einen Ausflug ins Puppenmuseum

Wer den Ausflug nach Blankenese gerne mit etwas Kultur verbinden möchte, könnte dem Puppenmuseum Falkenstein einen Besuch abstatten. Elke Dröscher hat hier mit viel Liebe etwas ganz Besonderes erschaffen: Über Jahre hat sie mehr als 500 zumeist europäische Puppen und rund 60 Puppenstuben, -häuser, -küchen und Krämerläden gesammelt. Angefangen hat ihre Leidenschaft im Alter von 22 Jahren. Damals gabs die erste Stube noch geschenkt, mit der Zeit hat sie aber viele Schätze zum Beispiel in Auktionshäusern gekauft, über Kleinanzeigen erworben oder einfach aus der Nachbarschaft bekommen – natürlich immer mit der dazugehörigen Geschichte.

Noch mehr Wissenswertes rund ums Falkensteiner Ufer

Hand aufs Herz: Dass man am Falkensteiner Ufer wunderbar schwimmen und spazieren kann, ist jetzt natürlich auch keine neue Info. Deswegen kommen hier noch ein paar tolle Infos rund um den Falkenstein. So heißt nämlich das bewaldete Gebiet in Blankenese und Rissen, zu dem auch das Falkensteiner Ufer gehört. Insgesamt erstreckt es sich über 1.686 Hektar. Das klingt jetzt erstmal groß, so richtig darunter vorstellen können wir uns aber nichts. Deswegen hier mal ein Vergleich: Ein normales Fußballfeld misst gerade einmal 0,714 Hektar! Kein Wunder also, dass sich in dem Gebiet, zwischen bewaldeten Hügeln, weitläufige und kaum einsehbare Privatgrundstücke mit einigen der den größten und vornehmsten Villen Hamburgs befinden.

Mehr Lust auf Wald? Niendorfer Gehege

Ihr habt mehr Lust auf Bäume und Vogelgezwitscher? Dann schaut doch mal im Niendorfer Gehege vorbei.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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