Direkt zum Inhalt
Hafen Hamburg
Unsplash / Jannis Lucas
Hamburg

10 Dinge, die wir Hamburger jetzt nicht vernachlässigen sollten

Es ist gerade für uns alle eine schwierige Zeit und die Welt steht Kopf! Umso wichtiger, auch mal inne zu halten. Wir erinnern euch an 10 Dinge, die wir Hamburger jetzt nicht vernachlässigen sollten.


Unterstützt die kleinen feinen Läden der Stadt

Von einem Tag auf den anderen ist für die Betreiber der kleinen unabhängigen Läden klar geworden, dass sie schnell handeln müssen. Kein Besucher mehr im Laden bedeutet kein Umsatz. Aber zum Glück gibt es das Internet. Kauft ein, holt euch Gutscheine und unterstützt damit unsere lokalen Läden, damit wir sie irgendwann wieder besuchen können. Diese Hamburger Läden haben richtig coole Onlineshops.

Spendet weiterhin Blut

Blutspenden ist immer wichtig. Im Moment aber glauben viele, dass es nicht sicher ist, ins Krankenhaus zu gehen, um zu spenden. Doch ihr braucht keine Angst haben, denn vor Ort könnt ihr sicher sein, dass die Hygiene-Bedingungen eingehalten werden. Gehe allein dort hin und gehe nach der Blutspende wieder nach Hause. Alle Menschen, die dringend Blut benötigen, danken dir. Die UKE Blutspendendienste informieren beispielsweise hier über den aktuellen Stand im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

Die Bedürftigen nicht vergessen

Auch wenn gerade jeder Einzelne betroffen ist, dürfen wir die Bedürftigen nicht vergessen, die tagtäglich auf unsere Hilfe angewiesen sind. So etwa die Obdach- und Wohnungslosen. Für die Verkäufer des Hamburger Straßenmagazins Hinz & Kunzt ist es gerade sehr schwer, ihre Zeitschriften unter die Leute zu bringen. Die Straßen sind leer und damit gehen auch die Spenden verloren, die Obdachlose eigentlich täglich von vorbeilaufenden Mitbürgern bekommen. Trotzdem kannst du helfen. Das Team von StrassenBLUES e.V. sammelt Geld und kümmert sich dann um die Verteilung an die Bedürftigen. Es wurden bereits 200 Spenden an Obdachlosen überreicht – mit einem 20 Euro-Schein, der mit einer Entfernung von mindestens zwei Metern durch einen Stein beschwert wird.

Habt ein Herz für die Kleinkünstler der Stadt

Das Konzert fällt aus, der Theatervorhang bleibt zu, die Lesung wird verschoben ... Absagen zu allen Kulturveranstaltungen trudelten in den letzten Tagen ein. Das ist traurig, gar keine Frage. Aber was noch trauriger wäre: Eine Zukunft ohne lebendige Kulturszene. Wenn möglich, fordere keine Rückerstattung vom Eintrittsgeld. Was für euch eventuell nur 15 Euro sind, ist für den Künstler und sein Team dahinter hochgerechnet eine Menge Geld, mit denen sie ihre Situation ein bisschen besser einschätzen können. Das plant zum Beispiel die Hamburger Clubstiftung.

Die Gastronomie muss weiterleben

Und ihr habt Hunger. Also gönnt euch ab und an was Besonderes und steht nicht nur selbst am Herd. Auch wenn viele Restaurants in Hamburg nicht mehr regulär geöffnet haben, versorgen sie uns noch mit Leckereien. Viele Läden bieten derzeit einen To-Go-Service an. Findet heraus, wo ihr etwas bestellen könnt und unterstützt damit die vielfältige Gastronomie.

Verliert euren Humor nicht

Ganz klar, in Tagen wie diesen können einige Sprüche unter der Gürtellinie sein! Aber grundsätzlich gilt: lachen ist gesund. Wie man humorvoll auf die absurden Hamsterkäufen eingeht, zeigt "Goldeimer", das soziale Klopapier von Viva con Agua und der Welthungerhilfe. Sie haben kurzerhand den Kackulator gebaut, der den Menschen in ihrer Ratlosigkeit hilft und den Bedarf an Klopapier ausrechnet. Also: lacht mal wieder!

Ruft Verwandte und Freunde an

Ob Mama und Papa, Oma und Opa oder andere ältere Verwandte und Bekannte: Greift zum Telefonhörer und quatscht eine Weile mit denen, die momentan auf jeden Fall zu Hause bleiben müssen. Im stressigen Alltag geht das viel zu häufig unter. Umso wichtiger, euch jetzt mal fünf Minuten Zeit zu nehmen. Und denkt auch an eure Freunde, die etwa unter Depressionen leiden. Vergesst nicht, dass die ganz besonders viel Aufmerksamkeit verdienen, wenn sie gerade aus ihrem Alltag gerissen werden.

Unsere Hamburg-Liebe nicht vergessen

Auch wenn wir gerade die schönste Stadt der Welt eher vor unserem inneren Auge oder auf schönen Instagram-Bildern sehen können, sollten wir niemals die Liebe zur Hansestadt vergessen! Wie das geht? Filme aus Hamburg anschauen, Songs aus Hamburg anhören, Bücher aus Hamburg lesen. Betrachtet es als vorübergehende Fernbeziehung: Die Vorfreude aufs Wiedersehen wird immer größer.

Vernetzt euch mit der Nachbarschaft

Seid ehrlich, die meisten Nachbarn kennt ihr nur von der Paketübergabe im Hausflur. Grundsätzlich eine traurige Tatsache. Also ändert dies und startet doch eine kleine, nette Aktion. Vernetzt euch mit eurem Nebenan und versucht, euch gegenseitig zu helfen. Verteilt eure Idee im Hausflur oder in den Briefkästen und wartet auf Antwort. So könnt ihr schon ganz bald der älteren Dame aus dem Erdgeschoss ihre Einkäufe bringen und mit der Familie von nebenan das Biokisten-Abo teilen.

Positiv bleiben – auch wenn es gerade schwer fällt

Ja, uns allen fällt das gerade schwer. Aber erinnert euch immer mal wieder dran, auch nach vorne zu schauen. Wir haben innerhalb kürzester Zeit schon jede Menge gute Sachen in Hamburg erlebt und umgesetzt. Die Menschen halten zusammen, erfinden sich und ihr Business neu, nutzen Social Media für tolle Dinge und und und. So geht's.

Mit Kindern zu Hause: 5 Tipps gegen Langeweile

Bevor euch die Decke auf den Kopf fällt und der Nachwuchs euch die Bude auseinander nimmt, haben wir ein paar Tipps für euch: 5 Dinge, die ihr tun könnt, wenn ihr mit euren Kindern zu Hause bleibt.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Mehr lesen über