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Hamburg von oben
Unsplash / Niklas Braun
Hamburg

Maskenpflicht und Kontakttagebuch: Diese Regeln gelten in Hamburg

Aufgrund der steigenden Corona-Neuinfektionen gilt jetzt auch in Hamburg ein Teil-Lockdown. Welche Regeln ihr beachten müsst und wo aktuell die Maskenpflicht gilt, lest ihr hier.


Die Infektionszahlen haben in den letzten Wochen ein neues Rekordhoch erreicht. Seit dem 2. November 2020 ist das öffentliche Leben in Hamburg daher wieder stark eingeschränkt. Bei den ganzen Regeln fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Wir haben mal versucht, das Wichtigste für euch zusammenzufassen.

Diese Regeln gelten im November

Treffen sind nur noch mit maximal zehn Personen aus zwei Haushalten erlaubt – egal, ob im öffentlichen Raum oder zu Hause. Ausnahme: Bei direkten Familienangehörigen (auch verschwägerten) müsst ihr keinen Abstand halten. Darüber hinaus gilt in allen öffentlichen Gebäuden und auch an einigen öffentlichen Plätzen die Maskenpflicht. Dazu gehörten bisher unter anderem die Reeperbahn, die Landungsbrücken und auch das Schulterblatt. Seit dem 2. November betrifft das aber noch weitere Straßen, darunter die Ottenser Hauptstraße, die Mönckebergstraße, die Spitalerstraße und einige mehr.

Nicht überall müsst ihr täglich einen Mund-Nasen-Schutz tragen, in manchen Fällen gilt die Maskenpflicht nur am Wochenende oder zu bestimmten Uhrzeiten. Und weil sich das niemand merken kann, könnt ihr hier nachlesen, wann genau ihr wo Maske tragen müsst. Obacht: Bei Verstößen gibts nun ein Mindestbußgeld von 150 Euro! Den vollständigen Bußgeldkatalog der Stadt Hamburg könnt ihr hier einsehen.

Kontakttagebuch

Um Infektionsketten möglichst lückenlos nachvollziehen zu können, empfiehlt die Hamburger Gesundheitsbehörde außerdem, alle Treffen und Interaktionen, die länger als 15 Minuten dauern oder ohne Mindestabstand erfolgen, in einem Kontakttagebuch zu dokumentieren. Im Falle einer Ansteckung könnt ihr so feststellen, welche eurer Kontaktpersonen sich besser ebenfalls auf das SARS-CoV-2-Virus testen lasten sollten. Tägliche Kontaktpersonen wie Familienmitglieder oder Kollegschaft müssen nicht vermerkt werden. Eine Vorlage findet ihr hier – eurer eigenen Kreativität sind in der Gestaltung des Kontakttagebuchs natürlich keine Grenzen gesetzt.

Gastronomie, Einzelhandel, Freizeit und Schulen

Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen müssen im November schließen. Speisen dürfen nur zum Mitnehmen oder als Lieferung angeboten werden. Der Einzelhandel bleibt geöffnet; es darf aber nur eine Person pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche im Geschäft sein. Auch Schulen und Kitas dürfen geöffnet bleiben. Allerdings gilt auf weiterführenden Schulen sowie an Berufsschulen und weiterbildenden Schulen ab der 5. Klasse die Maskenpflicht – auch während des Unterrichts.

Stadt- und Hafenrundfahrten sowie ähnliche Angebote sind untersagt. Freizeitangebote bei Bildungseinrichtungen dürfen ebenfalls nicht stattfinden – dazu gehören auch Seniorentreffs. Sportangebote im Bildungsrahmen bleiben aber erlaubt. Falls ihr noch Fragen habt: Auf der Website der Stadt könnt ihr noch mal genau nachlesen, welche Regeln in Hamburg gerade gelten. Haltet durch und bleibt gesund!

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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