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Pixabay / hpgruesen
Hamburg

Kita-Tausch-App: Crowdfunding für gestresste Eltern

Ein Berliner Pärchen möchte eine Kita-Tausch-App auf die Beine stellen. Auch Hamburger Eltern würden davon profitieren. Lest hier, was geplant ist – und warum sie eure Hilfe brauchen.


Organisiert euch! Das ist das Einzige, was Eltern mit Blick auf die deutschlandweit knapp 300.000 fehlenden Kitaplätze machen können. Wer als Bewohner der Metropolmitte nur einen Betreuungsplatz im dezentralen Vorort bekommen hat, der weiß um die Notwendigkeit der Selbstorganisation: Großeltern, Geschwister, Freunde werden in die Betreuung der Kinder einbezogen… Für wen dieser temporäre Kita-Ersatz aber nicht infrage kommt, der könnte eine Kita-Tausch-App gut gebrauchen!

Den entfernten Kitaplatz gegen einen in der Nähe tauschen

Hinter dem Projekt stehen Anna und Sven, ihres Zeichens Eltern einer anderthalb Jahre alten Tochter. Die beiden Initiatoren leben in Berlin, doch die Situation der Kinderbetreuung ist in unserer Hafenmetropole ein ähnlicher Graus. Das hat die Stadt zwar erkannt und für die kommenden Jahre 9000 neue Kitaplätze in Hamburg geplant – die Notlage wird sich dadurch jedoch nicht in Luft auflösen. Mamas und Papas, die viele Kilometer quer durch Hamburg fahren müssen, um den glücklich ergatterten Platz am anderen Ende der Stadt zu erreichen, die gibt es zuhauf. Dabei gibt es da draußen ganz bestimmt ein Gegenstück in Form von Eltern, die mit ihrem Kitaplatz, der ausgerechnet bei euch um die Ecke liegt, auch nicht ganz zufrieden sind. Stattdessen hätten sie womöglich lieber euren Kitaplatz. Mit anderen Worten: Es kann so einfach sein und ihr könnt dabei helfen. Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis Mitte Januar. Zeit genug, um eine neue Tauschkultur unter Kita-Eltern zu supporten.

Schöne Spielplätze und Familien-Ausflüge

Kinder, Kinder: Im Großen und Ganzen ist Hamburg eine sehr familienfreundliche Stadt. Besucht doch mal die schönsten Spielplätze in Eimsbüttel. Und wenn's euch noch weiter in den Westen zieht, dann könnt ihr mit euren Kurzen diese fünf tollen Familien-Ausflüge in den Elbvororten unternehmen.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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