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SHMH
Hamburg

Christian Warlich: Kennt ihr schon Hamburgs wahre Tattoo-Legende?

Der Hamburger Christian Warlich gilt als einer der bedeutendsten Tattoo-Künstler des 19. Jahrhunderts. Seine Zeichnungen und Vorlagen werden im Museum für Hamburgische Geschichte ausgestellt.


Christian Warlich: Der Stecher von St. Pauli

Mitten auf dem Kiez, in der Clemens-Schulz-Straße 44, befand sich Christian Warlichs Tattoo-Gaststätte. Dort präsentierte er den Kunden dann sein Vorlagealbum, das voller bunter Zeichnungen und Entwürfe war. Dieses besondere Bilderbuch ist Teil der Ausstellung und gilt als bekannteste und weltweit am stärksten rezipierte Motivsammlung für Tätowierungen. Das kann nicht mal Instagram. Damit ihr das Feeling von damals möglichst gut nachempfinden könnt, gibt es einen Nachbau von Warlichs Tattoo-Atelier. Eine Fotostrecke des Bildberichterstatters Erich Andres zeigt den adretten Künstler außerdem von einer ganz anderen Seite: als PR-Profi. Denn Warlich nutzte Werbe-Postkarten, um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und hob damit die Vermarktung des Tätowiergewerbes auf eine ganz neue Ebene. We like!

**Was:**Ausstellung "Tattoo-Legenden: Christian Warlich auf St. Pauli" **Wo:**Museum für Hamburgische Geschichte (SHMH), Holstenwall 24, 20355 Hamburg **Wann:**27. November 2019 bis 25. Mai 2020; Mo, Mi–Fr 10 bis 17 Uhr, Sa+So 10 bis 18 Uhr **Wie viel:**9,50 Euro Eintritt, ermäßigt 6 Euro

Die besten Tattoo-Studios in Hamburg

Wenn ihr schöne Kunstwerke nicht nur im Museum bewundern wollt, sondern auch auf eurer Haut, empfehlen wir euch diese 10 Tattoo-Studios in Hamburg. Rot, rund, saftig – wie eine Tomate klassischerweise aussieht und schmeckt, weiß wohl jeder. Dass Tomaten aber sonnengelb, schwarz wie die "Königin der Nacht", grün, orange, länglich und birnenförmig sein können und jede Sorte ihren ganz eigenen Geschmack hat – das wissen die wenigsten. Und das ist auch der Grund, weshalb es den Verein Tomatenretter überhaupt gibt. Der weltweite Handel mit Saatgut wird zu einem großen Teil von wenigen Firmen gesteuert. Die Folge: Die Sortenvielfalt geht enorm zurück. Was übrig bleibt, sind eine Handvoll Sorten, eben die, die wir kennen und im Supermarkt kaufen. Für die Tomatenretter steht daher fest: Auch wenn es den Anschein hat, als würde man gegen Windmühlen kämpfen – es ist lohnenswert, sich für eine größere Tomatenvielfalt einzusetzen, viele verschiedene Sorten anzubauen und das Wissen über sie weiterzugeben.

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