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Gesche-M. Cordes
Barmbek

Ausstellung im Kulturhaus: Eppendorfs rebellische Zeiten

In der Ausstellung "Eppendorf im Fokus" dokumentiert die Fotografin Gesche-M. Cordes die Protestkultur von 1972 bis 1982. Das Kulturhaus Eppendorf zeigt die Bilder rund um den mobilen Kulturpalast.


Dass die Eppendorfer sich für ihren Stadtteil engagieren, ist bekannt – und hat längst Tradition. Schon in den 70ern setzten sich die Nachbarn mit voller Kraft für den Erhalt von alten Häusern ein. Vor allem für Stadtteilkultur war damals wenig Platz. Jahrelang kämpften die Eppendorfer darum um ein festes Bürgerhaus. Sie gründeten zunächst eine Bürgerinitiative und dann den "Kulturpalast".

Ausstellungseröffnung ist am 23. September

Ein Palast auf Rädern: Er war schließlich nicht mehr als ein mobiler Bauwagen und brachte Theater, Töpferkurse, Musik und vieles mehr auf kleinem Raum zu den Menschen – der Grundstein für das Kulturhaus Eppendorf, das seit 1989 in der Martinistraße zu Hause ist. Die kleine Zufahrt hat mittlerweile einen eigenen Namen bekommen. Im Julius-Reinke Stieg kann das Kulturhaus im kommenden Jahr seinen 30. Geburtstag feiern. Der Ort für die Ausstellung kann darum nicht passender sein. Das Kulturhaus zeigt bis zum 26. Oktober 2018 rund 20 Schwarz-Weiß-Fotografien, die den Eppendorfer Alltag und die Proteste gegen den Abriss von Wohnhäusern in den Jahren 1972 bis 1982 dokumentieren. Aufgenommen wurden sie von der Fotografin Gesche-M. Cordes. **Ausstellungseröffnung:**So, 23. September, 11 bis 13 Uhr Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12.30 bis 15 Uhr, Mi 18 bis 19.30 Uhr u.n.V. bis zum 26.Oktober 2018 **Wo?**Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13 a (ehemals Martinistr. 40), 20251 Hamburg Mehr Infos: www.kulturhaus-eppendorf.de

Auch heute engagieren sich die Eppendorfer für ihren Stadtteil

Wenn es um ihren Stadtteil geht, sind die Eppendorfer laut und setzen sich für den Erhalt des alten Eppendorfs ein – zum Beispiel am Eppendorfer Marktplatz. Mehr zum Umbau an Eppendorfs Herzen lest ihr hier.

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