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Unsplash/Simon Matzinger
Eimsbüttel

Ein Bürgerpreis für die Pflegeelternvertretung Eimsbüttel

Der Bürgerpreis ehrt Bürgerinnen und Bürger aus unserem Viertel, die sich ehrenamtlich für andere engagieren. Dieses Jahr ging der Preis an fünf tolle Frauen.


Rund 1.300 Hamburger Kinder leben in Pflegefamilien, weil ihre Eltern sie aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht ausreichend versorgen, fördern und erziehen können. Pflegeeltern übernehmen also eine wirklich wichtige Rolle in unserer Gesellschaft – ihre Aufgabe ist aber nicht immer leicht. Im Gegenteil. Deswegen ist es so wunderbar und wichtig, dass es Menschen gibt, die sie dabei unterstützen. Wie die PflegeElternvertretung Eimsbüttel: Ein Netzwerk von Pflegemüttern und -Vätern. "Es muss ja schließlich nicht jeder immer wieder das Rad neu erfinden", erklärt Gründungsmitglied Annette Müller. "Hier können wir unsere Erfahrungen mit den Kindern und Behörden austauschen, uns gegenseitig Tipps geben und uns bei Problemen helfen."

Die fünf Frauen aus dem Vorstand wurden ausgezeichnet

Seit 2015 gibt es die Pflegeelternvertretung Eimsbüttel. 14 Hamburger Pflegeeltern haben sich damals ein Jahr auf die Gründung des Netzwerkes vorbereitet, letztes Jahr wurde zum zweiten Mal der Vorstand gewählt. Die Eimsbütteler Pflegeeltern wählten Fatma Behrens, Birgit Jahn, Gudrun Schreiber, Nicole Beckmann und Annette Müller. Alle fünf sind aktive Pflegemütter mit mehrjähriger Erfahrung – die jetzt einen wohlverdienten Preis für ihre Arbeit bekommen haben. "Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer Arbeit", sagt Annette Müller. "Der Preis zeigt, wie wichtig die Arbeit der Pflegeeltern für unsere Stadt ist."

Ihr könntet euch vorstellen, vielleicht ein Pflegekind aufzunehmen? Oder möchtet erstmal mehr über das Thema erfahren? Dann steht euch die PflegeElternvertretung gerne zur Seite. Schaut doch einfach mal beim Stammtisch vorbei, der findet jeden ersten Mittwoch im Monat statt.

Tolle Aktivitäten für Kinder in Hamburg

Hamburg mit Kindern hat viel zu bieten – besucht beispielsweise doch mal diese tollen Indoor-Spielplätze in Hamburg.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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