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TOM SACHS - SPACE PROGRAM RARE EARTHS
Henning Rogge
Hamburg

Am Reformationstag: Kostenloser Eintritt in Hamburgs Museen

Inzwischen schon das dritte Mal, mit einem Jahr Pause aufgrund der Pandemie, öffnen am Reformationstag Hamburger Museen kostenlos unter dem Motto #seeforfree. Bei kiekmo erfahrt ihr spannende Infos.


Als 2018 zum ersten Mal der 31. Oktober in Hamburg als gesetzlicher Feiertag galt, haben sich viele Museen zusammengetan und ihre Häuser unter dem Motto #seeforfree kostenlos für Besucher geöffnet. Der neue Feiertag sollte so einen gesellschaftlichen Impulstag etablieren, der eine Brücke zwischen unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen schlägt. Auch in diesem Jahr öffnen wieder 31 Museen und Ausstellungshäuser ihre Pforten.

Hamburgs Museen sollen sich für alle Menschen öffnen

Am kommenden Sonntag werden Hamburger also wieder dazu eingeladen, Stadtgeschichte, Kunst und Kultur in den Museen, Ausstellungshäusern und Gedenkstätten der Stadt bei freiem Eintritt zu entdecken. Dabei sind neben großen Museen wie dem MARKK, der Kunsthalle und dem Altonaer Museum auch verschiedene private Ausstellungshäuser und Universitätsmuseen – darunter das Bucerius Kunst Forum, das Medizinhistorische Museum, die Sammlung Falckenberg oder das Museum Elbinsel Wilhelmsburg. Zahlreiche Häuser bieten neben dem freien Eintritt zudem ein Sonderprogramm zum Reformationstag.

Buntes Programm am Reformationstag

Auf der Internetseite von seeforfree könnt ihr jetzt schon die einzelnen Ausstellungen kennenlernen und euer Programm für den Tag zusammenstellen. Checkt aus, zu welchen Führungen ihr gehen wollt und wann welches Haus geöffnet hat, stellt euren persönlichen Stundenplan zusammen und genießt den kostenlosen Tag in der Hamburger Kultur. So widmet sich das MARKK mit der Ausstellung "Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?" zum Beispiel den Aspekten kolonialen Erbes und Rassismus und das Medizinhistorische Museum Hamburg zeigt die Ausstellung "Pandemie – Rückblicke in die Gegenwart". Auch das HSV-Museum, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme und die Deichtorhallen machen mit.

Aktuelle Corona-Regeln

Wie auch in der Gastronomie und im Einzelhandel, konnten sich die Museumsbetreibenden selbst für das 2G- oder 3G-Modell entscheiden. In den meisten Häusern gilt ersteres. Bedeutet für euch: Wenn ihr geimpft oder genesen seid, kommt ihr mit entsprechendem Nachweis rein und müsst weder eine Maske tragen, noch auf den Abstand achten. Die Kontaktdaten müssen dennoch angegeben werden. Ins deutsche Zusatzstoffmuseum, das Hamburger Genossenschafts-Museum, in das Schulmuseum und ins HSV-Museum kommt ihr auch getestet.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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