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Zutaten für Arepas
Yanomami
Eimsbüttel

"Yanomami" vereint das Beste aus Venezuela und Peru

Arepas oder Ceviche? Warum entscheiden, wenn ihr beides haben könnt?! Im neuen venezolanisch-peruanischen Restaurant Yanomami in Eimsbüttel findet ihr das Beste aus beiden Küchen.


Unserer Meinung nach gibt es noch nicht genug lateinamerikanische Restaurants in Hamburg. Deshalb sind wir hocherfreut, dass im November 2021 mit dem Yanomami ein neuer Laden aufgemacht hat, der diese Richtung bedient. Genau genommen sind es sogar zwei, denn der Schwerpunkt liegt hier auf venezolanischer und peruanischer Küche. Arepa trifft auf Ceviche – und wir sind gespannt, was dabei herauskommt.

Leckere venezolanische Kleinigkeiten im Yanomami

Schon bei den Vorspeisen werdet ihr merken, dass die venezolanische Küche weitaus mehr kann als nur Arepas. Was aber nicht heißt, dass die gefüllten Maisfladen (wahlweise mit gezupftem Hühnchen, Rindfleisch oder schwarzen Bohnen) im Yanomami nicht auf die Teller kommen. Dennoch solltet ihr auch den anderen, unbekannteren Entradas Aufmerksamkeit schenken. Hallaquitas zum Beispiel sind kleine Maisküchlein, die in Maisblätter eingewickelt serviert werden. Und die Tostones Machucados, geplättete und frittierte Kochbananen mit Salsa, werden von den Venezolanern mit Vorliebe am Strand gesnackt.

Fruchtige Ceviche-Interpretation

Gut zu den Hallaquitas passt die Parilla en Tiras. Der Grillteller ist eine Spezialität des Landes und umfasst alle möglichen Arten an Fleisch – von Rumpsteak über Rinderfilet bis Chorizo –, serviert mit Tostones, Arepitas und Avocado. Wer veggie unterwegs ist, muss aber keinen großen Bogen um das Yanomami machen. Einige Gerichte können vegetarisch oder sogar vegan zubereitet werden. Und wer sich jetzt fragt, wo bei den ganzen venezolanischen Gerichten der peruanische Einfluss bleibt … hier kommt er! Tiradito de Salmón, Streifen vom Lachs mit fruchtiger Salsa und peruanischem Mais, ist die Yanomami-Interpretation von Ceviche.

Die Cocktailbar gleich mit im Haus

Wenn es euch nach dem Essen dann noch nach einem Longdrink oder Cocktail dürstet, habt ihr es nicht weit. Das Yanomami ist nämlich gleichzeitig eine Bar, die euch eine große Bandbreite an Getränken bietet. Natürlich darf hier der Pisco Sour nicht fehlen, der gleich in drei Varianten ins Glas kommt: klassisch, mit Mango sowie mit Ginger Beer und Gurke. Wer Tequila bevorzugt, bestellt sich eine Margarita Graneada mit Granatapfel oder einen Paloma mit Grapefruit-Limonade. Mit dem Birra Polar steht außerdem ein venezolanisches Flaschenbier auf der Karte. Ihr wollt lieber nüchtern bleiben? Kein Problem, dann probiert eine der außergewöhnlichen Limos im Yanomami, zum Beispiel eine typisch peruanische Chicha morada aus lilafarbenem Mais. Die Chicha venezolana ist mit Milch, Reis, Zimt und Schokokugeln etwas mächtiger und kann auch prima als Nachtisch-Ersatz dienen.

Infos: Yanomami, Kleiner Schäferkamp 36, 20357 Hamburg

Auch hier wirds bunt: Lateinamerika-Feeling in Hamburg

Nicht nur auf dem Teller könnt ihr Lateinamerika-Feeling in Hamburg bekommen. Wir haben die besten Orte für euch gefunden.

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